Digital
USA

«Optimus» – Elon Musk stellt Teslas humanoiden Roboter vor

«Optimus» – Elon Musk stellt Teslas humanoiden Roboter vor

01.10.2022, 12:5503.10.2022, 06:35

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat den Prototypen eines humanoiden Roboters demonstriert. Die Maschine mit unverkleideten mechanischen Gelenken und Kabeln machte bei einem Event in der Nacht zum Samstag einige Schritte auf einer Bühne und winkte dem Publikum zu.

Tesla strebe für den Roboter mit dem Namen «Optimus» einen Preis bei 20'000 Dollar an, sagte Firmenchef Elon Musk. Der «Optimus»-Prototyp bewegte sich zwar viel ungelenker als etwa die bekannteren humanoiden Roboter der Firma Boston Dynamics, die rennen, tanzen und springen können.

Musk sieht aber einen Vorteil für den Tesla-Roboter darin, dass dieser für die Erkennung seiner Umgebung auf Technologie des Fahrassistenzsystems «Autopilot» zurückgreifen könne, die Elektroautos der Firma verwenden.

Der Tech-Milliardär zeigte sich überzeugt, dass Roboter für eine Zukunft mit Überfluss, eine Zukunft ohne Armut sorgen könnten. In der Vergangenheit hatte Musk bereits prognostiziert, dass das Roboter-Projekt mit der Zeit wichtiger als Teslas Autoproduktion werden könnte.

Bei der «Optimus»-Ankündigung vor einem Jahr hatte Tesla noch einen Menschen in ein Roboter-Kostüm gesteckt, was damals für einigen Spott sorgte.

(leo/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Electronic Arts verkündet Aus für Game-Entwickler Bioware und stoppt neues Game
Electronic Arts zieht beim Entwicklerstudio Bioware den Stecker und streicht zugleich ein bedeutsames Projekt. Der Konzern richtet seinen Kurs auf weniger, dafür grössere Produktionen aus.
Das legendäre Videospiel-Entwicklerstudio Bioware ist Geschichte. Das 1995 gegründete Unternehmen mit Sitz im kanadischen Edmonton werde geschlossen, teilte der US-Spielehersteller Electronic Arts (EA) mit, der das Studio vor rund 20 Jahren übernommen hatte.
Zur Story