Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
WhatsApp Chief Executive Officer and co-founder Jan Koum holds up a mobile phone as he delivers a keynote speech at the Mobile World Congress
 in Barcelona February 24, 2014. The world's biggest messaging service WhatsApp will add voice calls to its product in the second quarter of this year, Koum said, days after its blockbuster $19 billion acquisition by Facebook. REUTERS/Albert Gea (SPAIN - Tags: BUSINESS TELECOMS TPX IMAGES OF THE DAY)

WhatsApp-Gründer Jan Koum mit Uralt-Handy. Der Jahresbeitrag habe sich nicht bewährt.
Bild: ALBERT GEA/REUTERS

WhatsApp schafft Jahresgebühr ab – aber wer hat überhaupt bezahlt?

Auch wenn es nur ein Kleinbetrag ist: Die Facebook-Tochter WhatsApp verzichtet auf die Abo-Gebühr, die nach dem ersten Jahr angeblich fällig wird. Der weltweit populärste Smartphone-Messenger soll trotzdem werbefrei bleiben.



WhatsApp schafft die kleine Abo-Gebühr (von rund einem Franken pro Jahr) ab, wie der US-Techblog Recode berichtet. Dies habe der Firmenchef Jan Koum am Montagmorgen an der Internet-Konferenz DLD in München angekündigt. Der Unkostenbeitrag, der nach einem Jahr Gratis-Nutzung laut WhatsApp-Angaben fällig wird, habe sich nicht bewährt.

Es sei zwar nur ein kleiner Betrag, doch habe das Bezahl-Modell nicht wirklich gut funktioniert, wird Koum zitiert. Begründet habe er den Schritt mit den weltweit vielen Nutzern, die keine Kreditkarte besitzen. Für diese Betroffenen wolle man die Zugangs-Schranken beseitigen.

Die Änderung gilt ab sofort, die Umstellung (für die verschiedenen Smartphone-Plattformen) soll in den nächsten Wochen erfolgen.

Zu den Plänen, wie die Facebook-Tochter in Zukunft Geld verdienen möchte, zitiert Recode aus dem Firmenblog:

«Naturally, people might wonder how we plan to keep WhatsApp running without subscription fees and if today’s announcement means we’re introducing third-party ads. The answer is no. Starting this year, we will test tools that allow you to use WhatsApp to communicate with businesses and organizations that you want to hear from. That could mean communicating with your bank about whether a recent transaction was fraudulent, or with an airline about a delayed flight. We all get these messages elsewhere today – through text messages and phone calls – so we want to test new tools to make this easier to do on WhatsApp, while still giving you an experience without third-party ads and spam.»

Zitat aus dem WhatsApp-Firmenblog
quelle: recode.net

Offenbar sind die Pläne für das neue Business-Modell noch nicht weit fortgeschritten, respektive konkret. WhatsApp will die Kommunikation zwischen Firmen und Smartphone-Nutzern durch neuartige Tools erleichtern. Sicher sei hingegen, dass in der Original-App keine Werbeanzeigen eingeführt werden sollen.

Anmerkung: Die Meldung dürfte einige Nutzer verwirren, weil WhatsApp die Jahresgebühr nicht konsequent erhebt. Und wer die iOS-Version (auf dem iPhone oder iPad) nutzt, muss nur einen einmaligen Betrag bezahlen, hingegen keine Jahresgebühr entrichten.

Musstest du die WhatsApp-Abogebühr bezahlen?

(dsc)

INTERNET, WE LOVE YOU! Best of Picdump, Teil IV

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Nase voll von WhatsApp? So löschst du die Messenger-App RICHTIG

Möchtest du von WhatsApp zu Signal oder Threema wechseln? Einfach WhatsApp auf dem iPhone oder Android-Handy löschen und die neue Messenger-App installieren, reicht nicht. So geht's richtig.

WhatsApp ändert mal wieder seine Nutzungsbedingungen. In einer Pop-up-Meldung weist die Messenger-App, die zu Facebook gehört, auf ihre aktualisierte Datenschutzrichtlinie hin. Für User in der Schweiz ändert sich mit den neuen AGB, die derzeit viele Menschen verunsichern, vordergründig nur wenig. Facebook erhält zwar gewisse WhatsApp-Nutzerdaten, darf diese bei uns aber nicht für seine personalisierten Anzeigen nutzen. Diese Regelung gibt es schon länger. Stossend ist somit primär, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel