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Deutscher Kiffer-Film «Lommbock» kommt in die Kinos – Drogenbeauftragte entsetzt

Deutscher Kiffer-Film «Lommbock» kommt in die Kinos – Drogenbeauftragte entsetzt

26.03.2017, 10:5612.04.2017, 09:17

Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung hat die Kiffer-Komödie «Lommbock» kritisiert. «Dass ‹Lommbock› für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, ist ein schlechter Witz», sagte Marlene Mortler (CSU) der «Bild am Sonntag».

Filme dürften natürlich auch Spass machen. Aber: «Der Spass hört da auf, wo Drogen gezielt verharmlost werden, nur um Quote zu machen.»

Lommbock - der Trailer:

Eltern und Lehrer würden sich bemühen, Jugendlichen zu vermitteln, dass man auch ohne Drogen Spass haben könne, sagte Mortler. «Unsere Bildschirmhelden machen diese Bemühungen des blossen Profits wegen mit einem Federstrich zunichte.»

«Lommbock» ist die Fortsetzung der Kultkomödie «Lammbock» von 2001 mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz. Sie ist seit Freitag in deutschen Kinos zu sehen. In der Schweiz startet der Film am 25. Mai, zugelassen ist er wie in Deutschland ab 12, während Österreich das Zutrittsalter auf 16 erhöht hat. (aeg/sda/dpa)

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