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Getötete Schweizerin auf Phuket - Polizei nimmt Verdächtigen fest

07.08.2021, 15:49

Die Polizei auf der thailändischen Urlaubsinsel Phuket hat bei Ermittlungen zum Tod einer Schweizerin einen Verdächtigen festgenommen. Er soll ein Geständnis abgelegt haben. Das berichtete am Samstag der Sender Thai PBS unter Berufung auf örtliche Beamte.

Beim mutmasslichen Täter handelt es sich demnach um einen thailändischen Mann, der auf dem Polizeirevier verhört werde. Es gebe eindeutige Beweise, wurde die Polizei zitiert, die wegen Mordes ermittelte. Der Verdächtige soll dem Bericht zufolge ein Geständnis abgelegt haben.

Die 57 Jahre alte Frau, die Mitte Juli im Rahmen eines Modellprojekts für Tourismus in Corona-Zeiten auf die grösste Insel des Königreichs gereist war, wurde Berichten zufolge tot in der Nähe eines abgelegenen Wasserfalls im Süden der Insel entdeckt.

Die Leiche war demnach mit einer schwarzen Plane bedeckt, in der Nähe wurden Shorts, ein Smartphone und ein Reisepass gefunden. Indizien deuteten darauf hin, dass die 57-Jährige zunächst vergewaltigt und dann ermordet wurde, so die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf die Polizei.

Autopsie soll Klarheit bringen

Laut Angaben der örtlichen Behörden vom Freitag soll der Tod der Frau nicht mehr als drei Tage zurückliegen. Eine Autopsie soll diesbezüglich Klarheit bringen. Das Opfer soll aus Singapur angereist sein.

Bei den Bundesbehörden wurden mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz keine weiteren Einzelheiten zu dem Fall bekannt. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte lediglich, dass es sich beim Opfer um eine Schweizerin handelt. Zu Berichten, wonach die Frau beim eidgenössischen Parlament tätig gewesen sei soll, nahm die Behörde ebenfalls kein Stellung.

Vollständig Geimpfte aus knapp 70 Ländern dürfen seit dem 1. Juli wieder nach Phuket reisen. Im Rahmen des sogenannten «Sandbox»-Projekts gelten für die Gäste strenge Regeln, aber sie dürfen sich frei auf der Insel bewegen. Die Regierung will so versuchen, den durch die Corona-Pandemie seit eineinhalb Jahren am Boden liegenden Tourismussektor zumindest teilweise wiederzubeleben. (sda/dpa)

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