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Mehrere Tote nach Luftangriff und Explosion in Afghanistan



Bei einem Luftangriff des afghanischen Militärs sind nach offiziellen Angaben mehrere Zivilisten in der Nähe von Khash Rud im Südwesten des Landes ums Leben gekommen. Die genaue Zahl der Toten war aufgrund unterschiedlicher Angaben am Sonntag unklar. Zwei lokale Abgeordnete der Provinz Nimruz, Baz Mohammad Nasir und Nematullah Seddiqi, teilten der Deutschen Presse Agentur mit, es seien mindestens 14 Menschen getötet worden.

Das afghanische Verteidigungsministerium bestätigte in einer Mitteilung den Tod von Zivilisten, und teilte mit dass man die Umstände untersuchen werde.

Zuvor waren nach Angaben des Innenministeriums in Kabul bei einer Explosion drei Mitarbeiter einer der afghanischen Regierung nahe stehenden Sicherheitsfirma getötet worden. Ein Sprecher der Firma National Public Protection Force machte die islamistisch-militanten Taliban für den Anschlag verantwortlich, eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Die Firma übernimmt den Schutz nationaler und internationaler Einrichtungen im Land.

Afghan security officers inspect the site of a bomb attack in Kabul, Afghanistan, Sunday, Jan. 10, 2021. A roadside bomb exploded in Afghanistan's capital Sunday, killing at least a few people in a vehicle, the latest attack to take place even as government negotiators are in Qatar to resume peace talks with the Taliban. (AP Photo/Rahmat Gul)

Schlimme Bilder nach der Explosion in Kabul. Bild: keystone

Ein Zivilist wurde in der Provinz Ghazni durch eine Strassenbombe getötet, sechs weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Das genaue Ziel sei unklar, die Bombe sei jedoch in der Nähe des örtlichen Polizeigebäudes in der gleichnamigen Provinzhauptstadt detoniert, teilt ein Politiker vor Ort der Deutschen Presse Agentur mit.

Am Mittwoch hatten Unterhändler der Taliban und Afghanistans Regierung nach mehreren Wochen Unterbrechung die Friedensgespräche in Doha wieder aufgenommen. Nach ersten kleinen Fortschritten wollen die Konfliktparteien über ihre Agenda sprechen. Die Gewalt geht im Land unvermindert weiter, eine Waffenruhe lehnen die Taliban weiterhin ab. (sda/dpa)

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