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Safari-Flieger rammt Zebra und muss am Kilimandscharo notlanden

Safari-Flieger rammt Zebra und muss am Kilimandscharo notlanden

05.10.2026, 13:4605.10.2026, 13:46

Nach einer unglücklichen Kollision mit einem Zebra beim Start hat ein Safari-Flugzeug am Kilimandscharo in Tansania eine spektakuläre Notlandung überstehen müssen.

Das Flugzeug war mit 26 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern am Sonntag auf dem Flugplatz Seronera im Serengeti-Nationalpark zu einem Flug zur Insel Sansibar gestartet. Beim Start kam es zu dem Zusammenstoss mit dem Wildtier.

Später meldete die Maschine ein Problem mit dem Fahrwerk. Daraufhin wurde das Flugzeug zum internationalen Kilimandscharo-Flughafen nahe der Stadt Arusha umgeleitet, wo es eine Bauchlandung absolvieren musste. Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, blieben alle 30 Menschen an Bord unverletzt. Das Zebra verendete am Unfallort.

Ob der Zusammenstoss mit dem Zebra die Ursache für die Probleme am Fahrwerk war, ist bislang unklar. Die tansanischen Luftfahrtbehörden haben den Ablauf bislang nicht offiziell bestätigt, eine Untersuchung wurde jedoch eingeleitet. Der Betrieb am Kilimandscharo-Flughafen musste am Sonntag vorübergehend eingestellt werden.

Der Flugplatz Seronera, an dem sich der Zusammenstoss ereignete, liegt mitten im Serengeti-Nationalpark, einem der bekanntesten Wildtiergebiete Afrikas. Der Flughafenbetrieb findet dort in unmittelbarer Nähe zu den Tieren statt. (sda/dpa)

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