International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Soldaten schiessen auf Corbyn-Porträt – dumm nur, dass das Video geleakt wurde



Ein Video von britischen Soldaten in Afghanistan, die ein Porträt von Labour-Chef Jeremy Corbyn als Zielscheibe für Schiessübungen benutzen, sorgt in Grossbritannien für Empörung. Das britische Verteidigungsministerium leitete nach eigenen Angaben vom Mittwoch Ermittlungen ein.

Ein derartiges Verhalten der Soldaten könne nicht hingenommen werden, sagte ein Ministeriumssprecher in London. Das in Online-Netzwerken kursierende kurze Video zeigt vier uniformierte Soldaten mit dunkelroten Baretten, wie sie mit ihren Handfeuerwaffen auf rund zehn Meter entfernte Ziele schiessen - darunter auch auf ein Bild des britischen Oppositionsführers.

Das ist das Video:

Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA stammen die Bilder aus Kabul. Bei den Soldaten handelt es sich demnach um Mitglieder eines Fallschirmjäger-Bataillons.

Nach Informationen des Senders Sky-News stammt die Aufnahme Corbyns von einem Übungszentrum für den Personenschutz. Ein Labour-Sprecher bezeichnete das Verhalten der Soldaten als «beunruhigend und unannehmbar». Seine Partei habe volles Vertrauen, dass das Verteidigungsministerium den Vorfall untersuchen und angemessen reagieren werde, sagte er.

Der 69-jährige Corbyn stammt vom linken Flügel von Labour. Seit 2015 steht der überzeugte Pazifist an der Spitze der grössten Oppositionspartei in Grossbritannien. Für die britischen Rechten ist Corbyn ein rotes Tuch, immer wieder nennen sie ihn einen «Marxisten» und verstehen dies als Beleidigung. (sda/afp)

Aktuelle Polizeibilder

So testet die Polizei von Indiana ihre Rekruten

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Bella Thorne wird mit Nacktfotos erpresst

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 03.04.2019 22:16
    Highlight Highlight "Mann hab ich die Schnauze voll, von diesem Drecksloch Afghanistan. Ich will nach Hause!"

    "OK, lass uns mal was probieren..."
  • inmi 03.04.2019 20:33
    Highlight Highlight Corbyn war im Vorsitz einer Gruppe ("Stop the War", die allerdings für einigen Krieg ist) die zur Gewalt gegen die britischen Truppen aufrief. Kein Wunder wollen sich die Soldaten - wenn auch nur symbolisch - wehren.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.04.2019 18:59
    Highlight Highlight Tja es sollte, nach Jahrzehnten, langsam bekannt sein in welche Richtung das Militär im Allgemeinen neigt.

    Darum sollten Militärs und Ex Militärs die Finger lassen von Politik
  • manhunt 03.04.2019 16:51
    Highlight Highlight da war doch schon mal was mit den jungs von PARA. 1972 in derry, wenn ich mich richtig erinnere. bloss warens da keibe zielscheiben, sondern 13 unbewaffnete demonstranten.
  • N. Y. P. 03.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Gut gemacht, Soldaten. Ich finde das super.

    Dieser Empörungshype ist langsam zum Gähnen.

    Früher in der Schule haben wir das Bildli unseres Lehrers genommen und Pfeile drauf geschossen.
    Am nächsten Tag sind wir wieder artig in die Schule gegangen und haben ebenso artig Guten Morgen Herr Lehrer gesagt.

    Also, Soldaten, nehmt zur Abwechslung ein anderes Bild. Die Empörten wollen ja auch ein wenig Abwechslung.

Mehrheit der getöteten Zivilisten in Afghanistan geht nicht auf das Konto der Taliban

Ein Bericht enthüllt, dass internationale Streitkräfte in Afghanistan mehr Zivilisten töten als die Taliban und der «IS» zusammen.

Am Mittwoch legte die UNO in einem Bericht offen, dass von den USA unterstützte Kriegstruppen im laufenden Jahr mehr afghanische Zivilisten getötet haben als die Taliban und andere bewaffnete Anti-Regierungsgruppen.

Laut dem Bericht der Hilfsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) haben die «regierungsfreundlichen Kräfte», darunter die Nato, afghanische und internationale Truppen, in den ersten drei Monaten dieses Jahres 305 Zivilisten getötet. Im Vergleicht dazu kamen 227 …

Artikel lesen
Link zum Artikel