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epa04983367 Anti-government protesters clash with police officers in Podgorica, Montenegro, 18 October 2015. Montenegrin police used tear gas to break up a protest by the opposition demanding the government's resignation and early elections.  EPA/BORIS PEJOVIC

Polizeikette in der Hauptstadt Podgorica.
Bild: BORIS PEJOVIC/EPA/KEYSTONE

Montenegro kocht: Erneut geraten Polizisten und Demonstranten aneinander



Am zweiten Tag in Folge hat es bei regierungskritischen Protesten im Balkanstaat Montenegro am Sonntag gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Tausende Menschen gingen in der Hauptstadt Podgorica am Abend auf die Strasse.

Sie forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Milo Djukanovic und seiner linksgerichteten Regierung, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Aus den Reihen der Demonstranten flogen Steine und Brandsätze in Richtung der Polizei. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Erst am Samstag hatte die Polizei hunderte Menschen daran gehindert, zum Parlament zu marschieren. Hunderte Polizisten riegelten das Parlament und Regierungsgebäude ab. Als die Demonstranten versuchten, Absperrungen zu durchbrechen, setzte die Polizei ebenfalls Tränengas ein. Bereits zuvor hatte die Polizei am Samstag ein vor Wochen errichtetes Protestlager vor dem Parlament geräumt. Dutzende Menschen wurden von dort vertrieben.

Opposition leaders address demonstrators on the main square during protests in the capital Podgorica, Montenegro, October 18, 2015. Several thousand opposition supporters gathered again on Sunday evening in downtown Podgorica. Anti-government leaders had staged daily protests on a main street in Podgorica, but police had removed their tents on Saturday. Opposition parties have vowed to repeatedly to gather in a bid to force an early election. REUTERS/Stevo Vasiljevic

Proteste vor dem Parlament.
Bild: STEVO VASILJEVIC/REUTERS

Die Opposition in Montenegro fordert eine Übergangsregierung und Neuwahlen. Bereits Ende September hatten tausende Menschen in Podgorica gegen Djukanovic protestiert. Der 53-Jährige ist in der früheren jugoslawischen Teilrepublik mit ihren etwa 630'000 Einwohnern seit den frühen 90er Jahren an der Macht. Regulär soll im Frühjahr 2016 die nächste Parlamentswahl stattfinden. Für den kommenden Samstag plant die Opposition Massenproteste. (dwi/sda/afp)

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In diesen Ländern sind die Hauptstädte noch unbedeutender als in der Schweiz

In der Schweiz leben nur rund 133'000 Menschen in der Bundesstadt Bern. Bei gut 8,5 Millionen Landeseinwohnern ist dies nur 1,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Weltweit gibt es nur 13 Länder, in denen noch ein kleinerer Teil in der Hauptstadt wohnt.

Okay, der Titel mit «unbedeutend» war etwas frech. Ich entschuldige mich bei allen Bernern (und ich weiss, Bern ist Bundes- und nicht Hauptstadt). In Bezug auf den Anteil der Landesbevölkerung, der in der Hauptstadt lebt, stimmt «unbedeutend» aber. Schlimm ist das natürlich nicht, einfach noch spannend.

Darum haben wir die Frage hier für jedes Land der Welt beantwortet. Die meisten Länder weisen einen Anteil an Hauptstadtbewohnern von 5 bis 15 Prozent aus:

Die Schweiz kommt hierbei auf Rang 14. In …

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