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Drei weitere Tote bei historischen Überschwemmungen in Australien

Drei weitere Tote bei historischen Überschwemmungen in Australien

02.03.2022, 09:2202.03.2022, 16:11
epa09795858 Flooded scenes in the town of Ballina, Northern NSW, Australia, 02 March 2022. Interstate emergency service volunteers are on their way to northern NSW amid disastrous flooding, while Sydn ...
Die Stadt Ballina im Norden von New South Wales.Bild: keystone

Die Zahl der Toten bei den verheerenden Überschwemmungen im Osten Australiens steigt weiter. Am Mittwoch seien zwei weitere Opfer in der besonders betroffenen Stadt Lismore bestätigt worden, berichtete der australische Sender ABC unter Berufung auf die Behörden. Damit sind im Bundesstaat News South Wales mittlerweile drei Menschen ums Leben gekommen. Im angrenzenden Queensland wurde der Polizei zufolge ebenfalls ein weiteres Opfer geborgen. Hier starben bislang zehn Menschen.

Die Behörden rechneten angesichts der dramatischen Situation in vielen Gebieten mit weiteren Toten. «Realistisch gesehen wissen wir, dass wir in den kommenden Tagen möglicherweise mehr Todesfälle verzeichnen werden», sagte der stellvertretende Ministerpräsident von New South Wales, Paul Toole. «Dies ist ein katastrophales Ereignis.»

Nach einem Besuch in der Stadt Ipswich sagte die Regionalpremierministerin von Queensland, Annastacia Palaszczuk, die Situation sei «unbeschreiblich». Es werde lange dauern, die Region wiederaufzubauen. Die Menschen seien untröstlich. Viele weinten und wüssten derzeit nicht, wie es weitergehen soll.

Die Einsatzkräfte waren weiter unermüdlich im Einsatz, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Hunderte Schulen blieben geschlossen, Strassen waren gesperrt. Noch immer gab es keine Entwarnung: Meteorologen sagten vor allem für die Region rund um die grösste australische Stadt Sydney sowie für den Südosten von Queensland weiteren Starkregen mit möglichen Überflutungen voraus. Der Wetterdienst von Queensland warnte auf Twitter vor «grossem bis gigantischem Hagel» und «möglicherweise zerstörerischen Windböen».

Auslöser für das Extremwetter war ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet. In einigen Gegenden hatte es innerhalb von wenigen Tagen so viel geregnet wie sonst in einem ganzen Jahr. Ganze Ortschaften wurden von den Wassermassen quasi «verschluckt». In vielen Häusern und Strassen standen die braunen Fluten meterhoch. (aeg/sda/dpa)

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