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Blaulicht

Mann in Stuttgart auf offener Strasse mit Schwert erstochen

Polizeieinsatz in Stuttgart nach Mord, 1.8.2019
Das Opfer wurde mit einer schwertähnlichen Waffe getötet.

Mann in Stuttgart auf offener Strasse mit Schwert erstochen

01.08.2019, 19:3101.08.2019, 19:31

Mit einer Art Schwert soll ein Mann mitten auf einer Strasse in Stuttgart am Mittwoch einen anderen Mann getötet haben. Die Polizei geht von persönlichen Beweggründen für die Tat aus. Der mutmassliche Täter habe bis vor kurzem bei dem 36 Jahre alten Opfer gewohnt.

Vor dem Angriff hätten die beiden Männer Streit gehabt, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Ein Polizeisprecher bezeichnete die Tat als «aussergewöhnlich und entsetzlich».

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Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei um einen 28-jährigen Syrer - die Identität sei jedoch noch nicht abschliessend geklärt, sagte ein Polizeisprecher. Es werde dazu noch ermittelt.

Der Mann sei nach bisherigen Erkenntnissen seit 2015 in Deutschland und habe einen gültigen Aufenthaltsstatus. Er sei der Polizei schon vor der Tat bekannt gewesen - in welchem Zusammenhang, wollte ein Sprecher nicht sagen.

Der Verdächtige soll sich vor der Tat mit dem 36-jährigen Deutschen gestritten haben und diesen anschliessend mit einer Art Schwert auf offener Strasse erstochen haben. Das Opfer blieb blutüberströmt auf der Fahrbahn liegen.

Zeugen verständigten schnell die Polizei. Unter anderem mit einem Helikopter fahndete sie nach dem Flüchtigen und konnte ihn wenige Stunden später in der Nähe des Tatorts stellen.

Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. Ein Richter erliess Haftbefehl wegen Mordes, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte die Vorwürfe demnach bei Vernehmungen gegenüber der Polizei eingeräumt. Es sei von persönlichen Beweggründen auszugehen. Es gebe keinerlei Erkenntnisse auf einen islamistischen oder politischen Hintergrund, hiess es in der Mitteilung.

Nach der Tat vom Mittwochabend kursierten mehrere Videos davon im Internet. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Filme authentisch sind. Die Polizei nutze die Filme zwar zur Beweissicherung, sagte ein Sprecher. (sda/dpa/bal/dhr)

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