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Polizeieinsatz in Stuttgart nach Mord, 1.8.2019

Das Opfer wurde mit einer schwertähnlichen Waffe getötet.

Mann in Stuttgart auf offener Strasse mit Schwert erstochen



Mit einer Art Schwert soll ein Mann mitten auf einer Strasse in Stuttgart am Mittwoch einen anderen Mann getötet haben. Die Polizei geht von persönlichen Beweggründen für die Tat aus. Der mutmassliche Täter habe bis vor kurzem bei dem 36 Jahre alten Opfer gewohnt.

Vor dem Angriff hätten die beiden Männer Streit gehabt, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Ein Polizeisprecher bezeichnete die Tat als «aussergewöhnlich und entsetzlich».

Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei um einen 28-jährigen Syrer - die Identität sei jedoch noch nicht abschliessend geklärt, sagte ein Polizeisprecher. Es werde dazu noch ermittelt.

Der Mann sei nach bisherigen Erkenntnissen seit 2015 in Deutschland und habe einen gültigen Aufenthaltsstatus. Er sei der Polizei schon vor der Tat bekannt gewesen - in welchem Zusammenhang, wollte ein Sprecher nicht sagen.

Der Verdächtige soll sich vor der Tat mit dem 36-jährigen Deutschen gestritten haben und diesen anschliessend mit einer Art Schwert auf offener Strasse erstochen haben. Das Opfer blieb blutüberströmt auf der Fahrbahn liegen.

Zeugen verständigten schnell die Polizei. Unter anderem mit einem Helikopter fahndete sie nach dem Flüchtigen und konnte ihn wenige Stunden später in der Nähe des Tatorts stellen.

Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. Ein Richter erliess Haftbefehl wegen Mordes, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte die Vorwürfe demnach bei Vernehmungen gegenüber der Polizei eingeräumt. Es sei von persönlichen Beweggründen auszugehen. Es gebe keinerlei Erkenntnisse auf einen islamistischen oder politischen Hintergrund, hiess es in der Mitteilung.

Nach der Tat vom Mittwochabend kursierten mehrere Videos davon im Internet. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Filme authentisch sind. Die Polizei nutze die Filme zwar zur Beweissicherung, sagte ein Sprecher. (sda/dpa/bal/dhr)

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Realtalk 02.08.2019 12:19
    Highlight Highlight Ich habe sowas von genug von diesen täglichen Einzelfällen.
  • Nietundnagel 02.08.2019 09:56
    Highlight Highlight Der mutmassliche Täter war der Polizei bekannt. In welchem Zusammenhang, will sie uns nicht verraten. Warum eigentlich nicht? Hat er vielleicht schon früher gedroht, jemanden zu erstechen?
  • Leckerbissen 02.08.2019 09:19
    Highlight Highlight Kann man den zurück in IS-Gebiet senden? Kann dort bisschen mit den Schwertern spielen gehen.
  • Leckerbissen 02.08.2019 09:18
    Highlight Highlight Tolle Kultur und Ansicht über Menschenleben, welche sich da Europa eingeschleppt hat :)
  • Weiterdenker 02.08.2019 01:30
    Highlight Highlight Ich wünschte mir, dass endlich mal ein öffentlicher Diskurs darüber entstehen würde, wie man mit der Gewaltbereitschaft der Menschen umgeht, die aus potentiell gewaltbereiteren Länder oder Kulturen herkommen. Bei wachsender Anzahl an Menschen, die aus jenen Kulturen kommen, ist dies nämlich auch eine wachsende Gefahr. Es bringt nichts, jeden dieser Fälle als Einzelfall abzustempeln. Es ist nun mal Fakt, dass viele Migranten aus Kulturkreisen kommen, die völlig anders ticken als unsere und wenn wir diese Menschen bei uns leben lassen, müssen wir auch dafür sorgen, dass diese Gewaltbereitschaft verschwindet, ansonsten sinkt die Sicherheit der hiesigen Bevölkerung stetig, auch für die Neue.
    • GetReal 02.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Und wie willst Du das machen? Alle in ein geschlossenes Umerziehungs-Lager stecken, bis sie der Gewalt abgeschworen haben?
    • Weiterdenker 02.08.2019 11:10
      Highlight Highlight @GetReal: Keine Ahnung, es geht aber auch nicht darum, dass ich eine Lösung habe und diese durchziehen will. Ich denke nicht, dass ein Umerziehungslager mit unseren Werten vereinbar wäre.
    • Weiterdenker 02.08.2019 11:12
      Highlight Highlight @TingelTangel: Ein öffentlicher Diskurs soll bedeuten, dass die Politik möglichst unpolarisiert darüber sprechen muss. Wenn die Linken immer sagen "Einzelfall" und die Rechten immer "Alle Ausschaffen", bringt uns das nie weiter. Fakt ist, dass diese Menschen da sind und ein potentielles Risiko darstellen, sowohl für die alte Bevölkerung sowie auch die neuen. Wenn die Politik es verschwitzt, die neue Bevölkerung korrekt zu integrieren, werden wir über kurz oder lang gröbere Probleme haben, und wem ist dann noch geholfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • montagna 02.08.2019 00:07
    Highlight Highlight Am zweitmeisten, nach dieser grausamen Tat, scheisst mich an, dass nun damit wieder politisiert wird und sich die Linken und die Rechten auf Kindergartenniveau mit Argumenten begegnen🙈
  • sdv520 01.08.2019 19:31
    Highlight Highlight wiedermal ein einzelfall...
  • Sapere Aude 01.08.2019 18:15
    Highlight Highlight Mein Beileid den Opfer und den Angehörigen. Für Besorgtbürger wahrscheinlich Weinachten.
    • Maracuja 01.08.2019 20:05
      Highlight Highlight @Sapere Aude: Für Besorgtbürger wahrscheinlich Weinachten

      Es ist i.O., dass Menschen auf Gewaltdelikte mit Sorge reagieren. Für menschliche Psyche ist es wichtig, sich an einem sicheren Ort zu fühlen. Sorge ist eine natürliche Reaktion, mich bedrückt es, wenn ein Kind getötet, eine Prostitutierte ermordet, eine Frau vergewaltigt, ein Politiker erschossen, Passanten von Terroristen ermordet werden usw . Ihre Schaffung der Kategorie „Besorgtbürger“ (analog Wutbürger) und ihre perfide Unterstellung (Weihnachten) geht gar nicht. Prangern Sie rechte Hetzer an, aber nicht verunsicherte Menschen.
    • Sapere Aude 02.08.2019 11:07
      Highlight Highlight Ich habe vollsten Verständnis für Sorge und Trauer. Ich habe null Verständnis dafür, dass rechte bis rechtsextreme Parteien dieses Ereignis versuchen, propagandistisch auszuschlachten. Wenn sich beispielsweise ein SVP Kantonsrat eine neue Flüchtlingswelle wünsch, weil die Themenlage der Partei nicht gelegen kommt, dann ist es wohl offensichtlich, dass sich einige verbalen Brandstifter sich so ein Ereignis herbeigesehnt haben.
    • Sapere Aude 02.08.2019 11:11
      Highlight Highlight Interessant übrigens, dass ich dafür kritisiert werde, dass ich nur das Offensichtliche anprangere. Nämlich dass rechte bis rechtsextreme verbale Brandstifter dieses Ereignis schamlos ausnutzen, um die Angst von verunsicherten Menschen zu missbrauchen.

      Die ganzen Krokodilstränen die jetzt gerade vergossen werden sind abscheulich. Dies alles noch aufBuckel eines toten Kindes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vamosT 01.08.2019 18:00
    Highlight Highlight So, so. 2015.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 01.08.2019 17:58
    Highlight Highlight Kann passieren in einem 80-Millionen-Land. Es gibt Länder mit Schlimmerem.
    Mein Beileid den Angehörigen.
    • andrew1 01.08.2019 18:21
      Highlight Highlight Naja also eine lapalie ist es auch wieder nicht.
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 01.08.2019 20:21
      Highlight Highlight Ne, auch nicht. Aber trotzdem, ein wenig Ruhe bewahren.
  • Bene86 01.08.2019 17:39
    Highlight Highlight Langsam aber sicher wird es für die Linksextremen schwierig mit dem Relativieren...
    • Satan Claws 01.08.2019 18:10
      Highlight Highlight Ist es eine Tat mit religiösem Hintergrund? Nicht? Achso, dann ist es ihrerseits doch nur Hetze.
    • road¦runner 01.08.2019 19:53
      Highlight Highlight Hatte er ja gar nicht behauptet.
    • Zyniker haben es leichter 02.08.2019 00:05
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Glauben an sich, es geht primär um die Kultur. Irgendwann lernen auch die Linken hoffentlich, dass diese ach so tollen Menschen zu unglaublich grossen Teilen keine ihrer Werte teilen... Immer nur relativieren trotz eindeutiger Erfahrungen und Statistiken ist daneben, solche Fälle hier sind nur die lächerliche Spitze des Eisberges.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 01.08.2019 17:34
    Highlight Highlight Andere Länder, andere Sitten. Damit meine ich nicht Deutschland.
    • Eisvogel 01.08.2019 18:16
      Highlight Highlight Dörnbach: Gewalttaten sind meistens geschlechterspezifisch, der Täter war ein Mann. Hat nichts mit anderen Ländern oder Sitten zu tun.
    • Kubod 01.08.2019 19:01
      Highlight Highlight @Eisvogel
      Blödsinn.
      Wir importieren Kriegsteilnehmer und Kriegsgeschädigte.
      Damit importieren wir auch den Krieg.
    • Swen Goldpreis 01.08.2019 19:38
      Highlight Highlight Rassismus mit Sexismus auszutauschen, ist nun aber auch nicht gerade ein Fortschritt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Joker 01.08.2019 17:33
    Highlight Highlight Immer wieder dieses gehetze: "Beim Tatverdächtigen soll es sich um einen syrischen Staatsbürger handeln". Wir wissen ganz genau, dass das alles nur ausländerfeindliche Propaganda ist! war ganz bestimmt ein Deutscher, ein Schweizer oder ein Schwede!
    • Eine_win_ig 01.08.2019 20:00
      Highlight Highlight Auch wenn dies Sarkasmus sein sollte, einfach schlecht.
      Sollte es kein Sarkasmus sein: wtf?
    • Domino 02.08.2019 01:49
      Highlight Highlight Ich lebe zur zeit in China. Ich bin Chinese...
    • Leckerbissen 02.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Der Schweizer und Schwede wären in DE auch Ausländer imfall
  • fools garden 01.08.2019 17:30
    Highlight Highlight Wenn du nicht am Arsch der Welt wohnst und auch da bleibst, gewöhnen wir uns besser daran, das alles ist nämlich erst der Anfang "leider", und wir können auch getrost aufhören Motive zu suchen. Die Psychopathen werden noch weit zahlreicher.
    • vamosT 01.08.2019 20:21
      Highlight Highlight Ja, aber schon Mal gefragt warum die Psychopathen Noch weit zahlreicher werden? Und wenn man das warum herausgefunden hat, oder nicht mehr leugnet, dann könnte man etwas dagegen unternehmen.

      Aber nein, lieber den Leuten sagen "gewöhnen wir uns besser daran"
      und
      "wir können auch getrost aufhören Motive zu suchen".

      Also ich will nicht Teil dieses "wir" sein, welches einfach wegschaut und sich an diese brutalen Morde gewöhnt.
  • MeinAluhutBrennt 01.08.2019 17:07
    Highlight Highlight Ganz klar ein Einzelfall, wie die tausenden davor auch.
    • aglio e olio 01.08.2019 17:27
      Highlight Highlight Einzelfall bezeichnet nicht ein singuläres Ereignis, sondern ein Ereignis welches keinen direkten Zusammenhang zu anderen ähnlich gelagerten Ereignissen hat.
    • aglio e olio 01.08.2019 17:36
      Highlight Highlight Sorry, es muss natürlich heissen "...bezeichnet nicht NUR ein singuläres Ereignis, sondern AUCH..."
    • Ueli der Knecht 01.08.2019 17:40
      Highlight Highlight "tausende davor".

      Vermutlich leidest du an einer Wahrnehmungsstörung, LaktoseintoleranterVeganerLGBT. "Tausende davor" ist jedenfalls masslos übertrieben. Das hat überhaupt nichts mehr mit der Realität zu tun.

      "Einzelfall" ist tatsächlich viel treffender und realistischer.

      Ich frag mich nur, welche Beweggründe dich dazu treiben, solche Einzelfälle offenbar lieber als Normalfälle wahrnehmen zu wollen.

      Hast du dich das auch mal gefragt, LaktoseintoleranterVeganerLGBT?
    Weitere Antworten anzeigen
  • oh mein lieber Herr! 01.08.2019 16:50
    Highlight Highlight Mich verwundert langsam nicht,s mehr.
    (ausser vielleicht, das man sich hier offenbar dazu durchgerungen hat, die Staatsangehörigkeit gleich von Beginn weg zu nennen).
    • Wen nicht Ich wer dann 01.08.2019 23:51
      Highlight Highlight Wenn diese bekannt ist, warum nicht?
  • pamayer 01.08.2019 16:13
    Highlight Highlight Fuck! Was läuft auf dieser Welt!
    • Bene86 01.08.2019 17:40
      Highlight Highlight Ja was denkst du denn, was in Deutschland läuft, mh?
    • El Vals del Obrero 01.08.2019 17:56
      Highlight Highlight Naja, auch schon früher gab es Jack the Ripper und Co. Man findet auch massenhaft grauslige Morde aus den 70er- und 80er-Jahre, wenn man danach sucht, wahrscheinlich gar nicht weniger als heute. Der Unterschied ist nur, dass es noch keine Internetportale und kaum Privat-TV etc. gab, deshalb bekam man es einfach weniger intensiv mit als das heute der Fall ist.
  • LaPalomaOhe 01.08.2019 16:10
    Highlight Highlight Deutscher täuscht syrische Staatsangehörigkeit vor?
    Vielleicht war er obdachlos und fand kein Wohnung, da macht das natürlich Sinn.
    • Basti Spiesser 01.08.2019 16:54
      Highlight Highlight Deutscher?
    • Pisti 01.08.2019 16:55
      Highlight Highlight Von Deutscher steht überhaupt nichts. Wohl eher Araber anderer Herkunft täuscht syrische Staatsangehörigkeit vor, zwecks positiven Asylentscheid. In Deutschland gibt es mehrere zehntausend Asylanten wo niemand genau weis, woher sie effektiv kommen.
    • Bene86 01.08.2019 17:41
      Highlight Highlight Träum weiter, lapalomaohe
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 01.08.2019 16:10
    Highlight Highlight Dieses mal war es übrigens ein Syrer. Kommt bald der nächste Artikel: "Diese Tat hätte auch von einem Deutschen begangen werden können"?
    • Platon 01.08.2019 17:00
      Highlight Highlight @Roterriese
      Denke nicht. Täter und Opfer kannten sich, da handelt es sich wohl nicht um einen Psychopathen. Aber schön wie du wider jedwede Zusammenhänge verwurstelst, bravo!
    • Azrat 01.08.2019 17:09
      Highlight Highlight Hast du den Artikel bis zum ende gelesen? Die Identität ist nicht vollends ermittelt, aber wieder nur auf diesem Thema herumreiten....
    • aglio e olio 01.08.2019 17:20
      Highlight Highlight Ist übrigens bereits passiert ;)
      https://duckduckgo.com/?q=angriff+mit+schwert&t=osx&ia=web
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