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Bundesrat sperrt allfällige Vermögen von Maduro in der Schweiz

FILE - Venezuela's President Nicolas Maduro holds up the National Electoral Council certificate declaring him the winner of the presidential election, during a ceremony at CNE headquarters in Car ...
Befindet sich in US-Haft: Nicolás Maduro.Bild: keystone

Bundesrat sperrt allfällige Vermögen von Maduro in der Schweiz

05.01.2026, 12:3005.01.2026, 12:54

Allfällige Vermögenswerte in der Schweiz des von den USA festgenommenen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro werden per sofort vorsorglich gesperrt. Das hat der Bundesrat am Montag entschieden.

Der Bundesrat will laut einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sicherstellen, dass keine Vermögenswerte von Maduro und weiteren Personen aus dessen Umfeld abfliessen können. Mitglieder der amtierenden Regierung von Venezuela seien von der Sperrung nicht betroffen, hiess es weiter.

Die Sperrung sei eine Ergänzung der seit 2018 bestehenden Sanktionen gegenüber Venezuela. Dazu gehörten bereits Vermögenssperren. Die neuen Sperrungen zielen laut EDA auf Personen ab, die in der Schweiz bisher nicht sanktioniert sind.

Grundlage für den Schritt ist das Gesetz über die Sperrung und die Rückerstattung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte ausländischer politisch exponierter Personen (SRVG). Für eine solche Sperrung seien nicht die Gründe für den Machtverlust ausschlaggebend, hält das EDA fest. Ebenso sei nicht ausschlaggebend, ob der Machtverlust rechtmässig oder völkerrechtswidrig herbeigeführt worden sei.

Entscheidend für den Schritt sei die Tatsache, dass ein Machtverlust eingetreten sei. Damit bestehe neu die Möglichkeit, dass der Herkunftsstaat zukünftig Rechtshilfeverfahren mit Bezug auf die unrechtmässig erworbenen Vermögenswerte anstrenge.

Die Sperrung soll solche Verfahren in der Zukunft ermöglichen. Und sollte sich erweisen, dass Gelder unrechtmässig erworben worden seien, wolle die Schweiz sie der Bevölkerung von Venezuela zugute kommen lassen, schrieb das EDA. (sda)

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Seinen letzten Auftritt hatte Nicolás Maduro am Donnerstag. In der Nacht auf Samstag, den 3. Januar, wurde er von den USA entführt.

quelle: keystone / miguel gutierrez
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