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Das Fischerdorf Cala Ratjada an der Ostküste von Mallorca präsentiert sich wie zu den Anfängen des Tourismus in den 1960er-Jahren. bild: shutterstock

Schweizer Gastronomin: «Mallorca ist ein Paradies wie in den 1960ern. Nur Gäste fehlen»

Kaum läuft die Corona-Saison endlich an, beschmutzen Sauftouristen am Ballermann das Image von Mallorca. Dabei ist die Baleareninsel schön wie selten zuvor: Eine erfolgreiche Schweizer Gastronomin aus Cala Ratjada erzählt, warum Malle derzeit für Touristen ein absolutes Paradies ist und wie sie trotz des Besuchereinbruchs über die Runden kommt.



Die St.Gallerin Simone Wenk (47) und ihr Appenzeller Mann Jürgen Lanker (50) leben seit 14 Jahren auf Mallorca. Im besonders bei Deutschen und Schweizern beliebten Badeort und Fischerdorf Cala Ratjada an der Ostküste besitzen die beiden zwei Restaurants – die «Heidi Schnitzelhütte», das edlere «Del Mar» – sowie das kleine Canyamar Beach Hotel. Meistens läuft bei ihnen Radio SRF1. «Ich bin keine typische Auswanderin. Ich habe der Schweiz nie den Rücken gekehrt», sagt die frühere Flight Attendant der Swissair.

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Simone und ihr Mann Jürgen wirten in Cala Ratjada. bild. Zvg

«Als Tourist ist es wohl der schönste Moment, den es je gegeben hat, Mallorca zu besuchen.»

Das Geschäft brummte, langsam konnte sich das Paar aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und vermehrt das schöne Leben auf Mallorca geniessen. Dann schlug Corona mit voller Wucht zu. Kaum hat die Saison nun wieder angezogen, gibt es schon wieder Negativschlagzeilen.

Sauftouristen pfiffen in El Arenal auf die Corona-Regeln, die Regierung hat den Ballermann dichtgemacht. Das Image von Malle leidet einmal mehr. Wie sehr trifft dich das?
Simone Wenk: Die Leute, die ihr Hirn im Flieger lassen, sich wie Unzivilisierte verhalten, kaum betreten sie die Insel und bei uns einfach nur die Sau rauslassen, wollen wir einfach nicht mehr. Davon haben die Inselbewohner wirklich die Nase voll. Wir brauchen keine Sauftouristen. Aber es ist zum Glück schon viel besser geworden als früher. Wir haben viele Aktivurlauber wie Radfahrer, Golfer, Wanderer, Segler, Taucher, Kletterer wie auch Yogis und spirituell Suchende, welche die wunderschöne Insellandschaft schätzen. Über den Vorfall am Ballermann gibt es viele Gerüchte. Ich habe schon gehört, dass die Videos schon zwei Jahre alt seien. Ob das wirklich stimmt, weiss ich nicht. Aber es gibt auf Mallorca durchaus Leute, die die Grenzen wieder dichtmachen wollen, dies unter dem Motto «Mallorca gehört uns». Da muss man sich nicht wundern, denn die Einheimischen möchten auch während der Saison ruhig schlafen können. Ohne Angst zu haben, dass Besoffene randalieren.

Du lebst und arbeitest in Cala Ratjada, eine Stunde entfernt vom Ballermann, der grossen Hochburg der deutschen Urlauber. Wie sieht bei euch die Lage momentan aus?
Beginnen wir mit den positiven Dingen. Mallorca fühlt sich derzeit an wie zu Anfängen des Tourismus in den 60er-Jahren. Die Insel ist extrem sauber, an den Stränden hat es nur wenig Leute, das Wasser ist überall klar, die Saufgelage sind verschwunden. Stell dir vor: Am Strand findest du keinen einzigen Zigistummel. Und die Angestellten in den Restaurants tragen dich auf Händen. Sie verwöhnen die Gäste und sind froh, dass sie wieder zu tun haben. Als Urlauber ist es wohl der schönste Moment, den es je gegeben hat, die Insel zu besuchen. Das muss man ganz ehrlich sagen. Müssten wir uns keine Sorgen um das Geschäft machen, dann würden wir es einfach nur geniessen. Mallorca ist ein absoluter Traum gerade, und das mitten in der Hochsaison. Das wird man so wohl nicht nochmals erleben.

Was für die Touristen gut ist, hört sich schlecht für das Geschäft an.
Es ist schon heftig. Im Moment sind noch nicht einmal die Hälfte der Hotels offen. Jene, die Touristen empfangen, sind oftmals nur zu zwanzig Prozent belegt. Immerhin haben nun die meisten Boutiquen offen und es hat wieder mehr Touristen in den Gassen. Zwar sind alle Discos zu. Aber das Leben kehrt zurück. Nächste Woche wollen die meisten Hotels wieder öffnen.

Warum so zaghaft?
Weil man nicht weiss, ob die Touristen wirklich kommen. Man hört, dass dieses Jahr wohl viele im eigenen Land oder in Nachbarsländern ihren Urlaub verbringen wollen. Auch die Maskenpflicht hat viele Leute abgeschreckt. Das wird in den Medien total aufgebauscht. RTL hat jüngst einen Beitrag gesendet, wo Touristen mit Masken am Strand gezeigt werden. Das sind Fake-News, denn man muss an den Playas gar keine Maske tragen! Die deutschen Medien sind eine absolute Katastrophe und verbreiten vor allem gerne übertriebene, negative News, die oft so gar nicht stimmen.

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Das «Del Mar» in Cala Ratjada wartet, dass wieder mehr Gäste nach Mallorca kommen. bild: zvg

Du und dein Mann besitzen zwei Restaurants und ein kleines Hotel. Kommt ihr über die Runden?
Es ist schon trist. Unser sonst so beliebtes Hotelito verzeichnet kaum Buchungen. Und das mitten in der Hochsaison. Wir haben mit den drei Geschäften hohe Fixkosten. Die Restaurants sind inzwischen wieder offen. Aber ob es sich wirklich rentiert, ist noch fraglich.

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Das Beachhotel von Simone wartet auf Gäste. bild: Zvg

Ist die Saison überhaupt noch zu retten?
Die Saison kann man nicht mehr retten, dafür ist es einfach Mitte Juli schon viel zu spät. Man darf ja auch nicht vergessen, dass während der Saison März bis Oktober auch das Geld für den Winter reinfliessen muss, denn viele Betriebe sind nur in der Sommersaison geöffnet. Wir hoffen einfach, dass wir heuer trotz Corona mit einer schwarzen Null abschliessen können und so relativ glimpflich davon kommen werden. In den letzten Jahren haben wir sehr erfolgreich gewirtschaftet und sind froh, dass wir jetzt etwas auf der Seite haben.

Unterstützt euch der spanische Staat in dieser schwierigen Situation?
Ausser viel Blabla hat die Regierung für Selbständigerwerbende kaum was gemacht. Unsere Angestellten hingegen sind vorläufig abgesichert. Die bekommen einige hundert Euro für den Erwerbsausfall. Viele können nun erstmals den Sommer auf Mallorca geniessen, ohne arbeiten zu müssen. Einfach mit weniger Geld. Aber es gibt hier im Dorf auch viele, die keine Unterstützung erhalten haben. Die Schlange bei den Lebensmittelausgabestellen am Rathaus ist lange.

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Was ist dein grösster Wunsch für den Rest des Jahres?
In so einer Krisensituation ändern sich die Wünsche komplett. Wir haben mit voller Wucht gemerkt, wie schnell unser Alltag, unsere Finanzen und unsere Gesundheit in Gefahr geraten sind. Natürlich wünschen wir uns, dass wir, unsere Familien und unser Personal gesund bleiben und dass es keine Covid-19 Fälle mehr gibt. Letztes Jahr haben wir unser Ziel erreicht. Wir lebten unseren Traum. Nach zehn Jahren harter Arbeit konnten wir endlich etwas ruhiger treten. Dann ist von einem Tag auf den anderen alles zusammengebrochen – ohne, dass wir etwas dagegen tun konnten. Nun versuchen wir, trotz der vielen Sorgen, die positiven Sachen zu sehen und das Beste daraus zu machen.

Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Und so ist es auch mit dem Coronavirus. Es ist eine sehr mühsame, aber auch sehr lehrreiche Zeit.Und wenn ich noch was wünschen darf: Viele Mallorca-Lovers! Liebe Genussmenschen, kommt zu uns auf diese wunderschöne Insel und erlebt dieses kleine Paradies. Lasst euch von dem Virus oder der Maskenpflicht bitte nicht verunsichern. Wenn ihr nach Mallorca kommt, dann seid ihr hier wirklich sicher. Es war und ist alles unter Kontrolle. Das zeigen ja auch die Zahlen. Mallorca ist kaum betroffen, nicht mehr als bei einer normalen Grippe. Die Zahl der Todesfälle beträgt auf den gesamten Balearen insgesamt nur 228. Davon entfallen 89 auf Seniorenheime, wo es zurzeit keinen einzigen aktiven Fall mehr gibt. Die verschärfte Maskenpflicht ist nur zu unserem Schutz und unserer Sicherheit.

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68
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    Alle Leser-Kommentare
  • Barracuda 18.07.2020 15:15
    Highlight Highlight Sich über nervige Pauschaltouristen enervieren und dann in Mallorca eine "Schnitzelhütte" eröffnen 😄
    • MartinZH 18.07.2020 17:28
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht... 😂

      Und dann soll das Geschäft natürlich auch noch genügend Gewinn abwerfen, dass man die Wintermonate und das Rentner-Leben nach der Rückkehr in die Schweiz möglichst angenehm und komfortabel ist.

      Da muss sich doch jeder einheimische Gastronom darüber aufregen, dass die Abzocker aus dem Norden die Preise nach oben treiben, weil die Touristen meinen, dass das Preisgefüge "in etwa so", wie zu Hause ist.

      Klar, dass das einheimische Personal dann nicht so motiviert ist, wenn sie merken, dass das Trinkgeld eines Gasts ungefähr dem Lohn einer Stunde Arbeit entspricht.
  • Besser Wisser 18.07.2020 14:53
    Highlight Highlight Jetzt hört mal auf. Der Ballermann ist auf einer Fläche von ca. 600 x 200 Meter. Der Rest der Insel ist Ballermann frei. Auch die 3 jährigen Videos welche kürzlich veröffentlicht wurden sind nicht aus der aktuellen Coronazeit. Übrigens ist jedes Dorffest und jede Fasnacht in der Schweiz unzivilisierter und primitiver als der Ballermann. Ach ja... am Ballermann gebe ich etwa 10x mehr Geld aus, als sonst auf der Insel.
  • De-Saint-Ex 18.07.2020 12:56
    Highlight Highlight Ich verrate es hier trotzdem. Mallorca IST das Paradies. Nix mit Ballermanntouris und grässlichen Hotelbunkern überall. Wunderschöne Finkas und das Innere der Insel sind ein Traum.
    • MartinZH 18.07.2020 17:36
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex: Mallorca und die anderen Balearen-Inseln sind ganz OK. Wer aber ein bisschen in Europa am Meer herumreist, wird bald merken, dass es wesentlich hünschere Urlaubs-Destinationen gibt, welche nicht so touristisch sind, und wo man nicht dermassen abgezockt wird. Solche Orte findet man am Mittelmeer sowie natürlich auch am Schwarzen Meer.

      Traurig, wie der "Herdentrieb der Touristen" in den vergangenen Jahrzehnten die Balearen völlig kaputt gemacht haben.

      Ich behaupte: Wer Stil hat und keine Billigferien braucht, ist beinahe überall besser aufgehoben als in dieser Kunst-Ferien-Welt.
  • Snowy 18.07.2020 09:42
    Highlight Highlight War gerade auf Formentera / Ibiza.

    War grossartig - waren in unserer Bungalow direkt am Strand alleine und die Menschen extrem gastfreundlich ! 😍 ☀️ 🌊

    Ich liebe die Schweiz, aber Ferien sollte man soweit möglich und sinnvoll immer azyklisch machen.
    • honesty_is_the_key 18.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Das klingt gut. Ich nehme an die Restaurants sind offen ? Kann man einigermassen "normal" dort Ferien machen, ohne sich wie in einem Krisengebiet vorzukommen ? Bungalow direkt am Strand klingt toll, verräst du uns den Namen der Unterkunft ?
    • Garp 18.07.2020 13:58
      Highlight Highlight Ferien mit dem Flieger sind halt leider nicht sinnvoll.
    • Snowy 18.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Ist fast alles zu (fast alle Restaurants und Hotels)- und genau deswegen ist‘s ja so grossartig zur Zeit!
    Weitere Antworten anzeigen
  • F2 to Enter Setup 18.07.2020 08:44
    Highlight Highlight "Nur Fliegen ist schöner". Na ja, trifft im Moment wohl eher nicht zu. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Die Tourismus-Branche erweist sich für viele Einheimische als Existenz-Falle.

    Ich glaube kaum, dass Mallorquiner jetzt den Sommer "geniessen" können. Diese Aussage dient wohl eher dazu, das eigene Gewissen zu beruhigen.

    Die Saison ist gelaufen, das Virus immer noch da. Solange es keinen Impfstoff gibt, wird die Verunsicherung bleiben.

  • Meinung 18.07.2020 00:45
    Highlight Highlight Die ich rief, die Geister, Werd ich nun nicht los.
  • dmark 17.07.2020 23:08
    Highlight Highlight «Mallorca ist ein Paradies wie in den 1960ern. Nur Gäste fehlen»
    Genau deshalb ist es im Moment (wieder) ein Paradies.

    Mallorca ist zuletzt zu einer richtigen Ferienindustrie gewachsen. Zu viele Hotels wurden gebaut und zu viele Touristen haben die Insel regelrecht missbraucht. Es gab Zeiten, da wurde sogar das Wasser knapp. In D wurden für eine Handvoll Euro Flüge dorthin verschleudert. Man kam billiger auf die Insel, als mit dem Auto von Hamburg nach München...
    Vielleicht ist diese Krise im Moment gar nicht mal so schlecht für die Insel?
    • Nony 18.07.2020 09:08
      Highlight Highlight Die Frage ist doch, wer hat hier wen missbraucht. Es sind ja nicht die Touristen, die diese schrecklichen Hotels gebaut haben. Sie waren es auch nicht, die die Saufmeilen erstellt haben. Auch haben sie keine "Schnitzelhütte" auf Mallorca erstellt. Sorry. Das hat die Tourismusindustrie selbst geschaffen und damit überhaupt erst Sauf-, Party und Proletentourismus ermöglicht. Die Hotelburgen stehen auch ohne Touristen noch herum und verschandeln, anders als in den 60ern die Aussicht. Übrigens ... in den 60ern gab es in Cala Ratyada auch schon Party und Sauftourismus. Nur in kleinerem Ausmass
    • De-Saint-Ex 18.07.2020 12:51
      Highlight Highlight Sorry Nony. Das sehe ich anders. Ist in etwa so, wie wenn ich behaupten würde, ohne Drogen gäb‘s keine Süchtigen. Ist nun mal auch in der Tourismusbranche so: Nachfrage steuert Angebot. Und zu Mallorca: der Ballermann wurde in erster Linie von Deutschen für Deutsche erschaffen.
      Musste schon mehrere Male erleben, wie Deutsche in Übersee meckern, dass sie kein deutsches Bier oder Schnitzel bestellen konnten... Oder keine Bundesligaspiele schauen. Es gibt halt Touristen, die das „Zuhause“ am weissen Strand haben wollen. Unschön.
    • Nony 18.07.2020 14:42
      Highlight Highlight Geschätzte dmark. Wahrscheinlich haben Sie recht. Es waren wie immer die Deutschen. Die Spanier hatten natürlich kein Interesse daran, mal eben mit wenig Aufwand das schnelle Geld zu machen. Sie wären viel lieber mittellos geblieben und hätten sich damit begnügt, jedes Jahr einer handvoll ausgewählter Schweizer Staatsbürgern, die Schönheit ihres Landes zu zeigen. Das natürlich zum Billigsttarif, da sich - wie du ja sicher auch mitbekommen hast - an anderer Stelle schon ein CH Mitbürger über den aktuellen Preis der Fischplatte beschwert hat. Klaro. Ihre Welt funktioniert herrlich einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Rifter 17.07.2020 22:15
    Highlight Highlight Ich versteh die Aufruhr auch nicht.

    Wer sich halbwegs mit der Insel auseinandersetzt, weiss, dass es sich um ein sehr kleines Rayon handelt und es so viele andere, wunderschöne Orte gibt.

    (Mein Favorit: Playa de Muro oder Can Picafort .. Karibikfeeling)

    Zudem aus eigener Erfahrung:
    Sogar in Arenal ist es kein Problem sich dem Trubel zu entziehen. Schon ab Balneario 7 geht's wesentlich ruhiger zu und her und Balneario 10 (15min Fussmarsch von 6) ist easy familientauglich.
  • Vanessa_2107 17.07.2020 22:06
    Highlight Highlight Dasselbe mit Menorca oder Ibiza, beides sehr schöne Inseln. Viele kennen Ibiza aber eher als Paryinsel und kriegen gar nicht mit, wie schön es dort ist, sehr schade. Ist aber momentan kein Thema, ich will nicht fliegen.
    • Snowy 18.07.2020 09:46
      Highlight Highlight Kann ich absolut bestätigen.

      Komme gerade von Ibiza - und nein war dort für einmal nicht am Party machen (ist ohnehin alles geschlossen). Und es war mit Abstand das schönste Mal! ☀️

      Fliegen war auch kein Problem, da Maskenpflicht und zu 2/3 leer.
  • Hosesack 17.07.2020 21:53
    Highlight Highlight Mallorca, das sind doch die mit dem Stierkampf.....
  • Bits_and_More 17.07.2020 21:52
    Highlight Highlight Auch eine sehr schöne Insel für mehrtägige Wanderungen mit Übernachtung in Refugios.
  • MartinZH 17.07.2020 21:33
    Highlight Highlight Ja, Mallorca wurde in den letzten drei Jahrzehnten zu einem absoluten Hotspot für Touristen. Was früher Rimini oder Lloret de Mar waren, verlagerte sich auf die Balearen. Mit der Bezeichnung "Putzfrauen-Inseln" ging der Lack – einer früher sehr schönen Uraubs-Destination – vollkommen ab. Leute, welche die Inseln früher geschätzt haben, wichen immer mehr aus, dafür kamen die "Party-Touristen". Fürs Business sicher gut, dafür ging alles andere fast verloren.

    Gut möglich, dass die ehem. Touristen von früher wieder zurückkehren. Mit den heutigen Bauten ist es aber leider nicht mehr so wie früher.
    • F2 to Enter Setup 18.07.2020 09:53
      Highlight Highlight Die Party-Touristen beschränken sich vor allem auf Arenal (D) und Magaluf (GB). Mallorca ist immer noch ein beliebtes Wander- und Biker-Paradies. Die Schinken-, Egg & Bacon-Meile kann man links liegen lassen. Auch den Bierkönig und die Schnitzelhütte. Es gibt noch genügend einheimische Lokale und wunderbare Märkte für Selbstversorger. Die Schweizer Hotelkette Universal bietet nebst Wanderferien auch Radsportferien in Zusammenarbeit mit Ex-Weltmeister Max Hürzeler an.

      Aber wie gesagt, das ist ja nicht das Problem...
  • Sandlerkönig Eberhard 17.07.2020 21:29
    Highlight Highlight Liebe Simone, sei mir nicht böse, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass deine Angestellten mit ein paar Hundert Euro im Monat für einmal den Sommer geniessen, ohne arbeiten zu müssen. Vielleicht solltest Du deine Aussage betreffend Fake News in den deutschen Medien ein klein wenig auf dich selbst beziehen.
    Und wieso genau ist es völlig in Ordnung, wenn Gäste aus dem Ausland zu euch kommen, aber bitte ja nicht nach Arenal? 🤔
  • Lucida Sans 17.07.2020 21:16
    Highlight Highlight Schön und gut. Aber mir graut es vor dem Weg dahin.
  • Pana 17.07.2020 20:28
    Highlight Highlight "Kaum läuft die Corona-Saison endlich an, beschmutzen Sauftouristen am Ballermann das Image von Mallorca."

    Die was? :D
  • Goldjunge Krater 17.07.2020 20:27
    Highlight Highlight Na ja..
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 21:35
      Highlight Highlight Na was ?
    • Eagle 17.07.2020 21:49
      Highlight Highlight „Na ja..“
      Was?
    • MartinZH 17.07.2020 23:08
      Highlight Highlight Na ja, eben! 😉👍😂
  • TheKen 17.07.2020 19:38
    Highlight Highlight Ich komme wieder. Es ist halt nur so, man muss den Flieger nehmen. Ich habe nicht sonderlich Lust dazu momentan. Daher Ferien in der CH.
    • SeboZh 17.07.2020 21:39
      Highlight Highlight Wenns nur um den Aspekt fliegen geht und nicht um den Preis (ca 230/person), dann könntest du auch mit der Fähre nach Alcudia fahren...
    • daene 17.07.2020 22:02
      Highlight Highlight Es geht auch mit der Fähre. War selber vor zwei Wochen auf Mallorca und es ist wirklich unglaublich schön, ruhig und sauber!
    • Suchlicht 17.07.2020 23:32
      Highlight Highlight Es gibt Fähren Toulon - Alcudia und Barcelona - Palma. Kostet je nach Tarif und Optionen (Kabine, WLAN etc.) gleich viel oder mehr als ein Flug, geht aber auch. Mit einer Übernachtung an Bord (es gibt Frühcheckin) verliert man auch nicht ewig Zeit. Man muss halt nach Toulon oder Barcelona, entweder mit dem Zug (mit Maske) oder mit dem Auto.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shikoba 17.07.2020 19:25
    Highlight Highlight Ohne Ballermann hätte ich tatsächlich auch Lust, mal nach Mallorca zu gehen :)
    • globinli 17.07.2020 19:44
      Highlight Highlight Mallorca geht auch OHNE Ballermann. Wunderschöne Insel. Nur richtig buchen und halt Auto oder Velo bemühen. Nur Saufen und Party...nö
    • John Henry Eden 17.07.2020 20:13
      Highlight Highlight Dieser Zusammenhang ergibt keinerlei Sinn. Oder meinst du, der Ballermann zieht sich um die ganze Insel?
    • Jekyll & Hyde 17.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Mallorca ist 3600 km2 gross der Ballermann vielleicht 15 -20. Selbst wenn man die Partymeilen in Magaluf, Santa Ponca und Paguera (sofern es die noch gibt) dazurechnet wirds nicht mehr wie 100.....hast also 3500km2 zur verfügung und kannst selbst mit Ballermann schöne Ferien im Mallorca haben 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonic 17.07.2020 19:25
    Highlight Highlight 28 Euro für eine Fischplatte ist aber auch nicht ohne. :D
    • globinli 17.07.2020 19:46
      Highlight Highlight Warum nicht? Ist der Meerfisch hier günstiger?
    • SeboZh 17.07.2020 21:33
      Highlight Highlight Ist halt schweizer Qualität 😉 nein spass. Günstig nicht, aber je nach dem was alles drauf ist, ganz ok für 2 personen.
      Solche hot spots machen halt ihre preise wenn sie denken die touris zahlen alles...

      Besser als der hummer auf mykonos für 1300 Euro ist das preis-/leistungsverhältniss allemal😉
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 21:44
      Highlight Highlight 28 Euro ist ein gutes Angebot .
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