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Bild: shutterstock.com

Kommen jetzt die Uploadfilter? 7 Behauptungen zum Artikel 13 im Faktencheck

Laut den Gegnern bedeutet die EU-Urheberrechtsreform das Ende des Internets, wie wir es kennen. Befürworter reden von Panikmache. Was stimmt denn nun?

Laura Stresing / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Seit Monaten wird heftig über die Neufassung des EU-Urheberrechts gestritten. Zehntausende gingen gegen zentrale Punkte auf die Strasse. Nun hat das EU-Parlament abgestimmt – und der Reform des Urheberrechts ohne Änderungen zugestimmt.

Wie geht es jetzt weiter? Wir haben uns die Argumente, mit denen Befürworter die Reform gegen Kritik verteidigen, genauer angesehen und erklären, wo sie richtig liegen und wo es noch Probleme gibt.

«Es gibt keinen Zwang zum Uploadfilter»

Plattformen sollen verhindern, dass Inhalte hochgeladen werden, für die sie keine Nutzungsrechte haben. Sonst können sie verklagt werden. Wie sie die Vorgaben umsetzen, bleibt ihnen überlassen. Doch wenn man eins und eins zusammenzählt, führt kein Weg an Uploadfiltern vorbei. Inzwischen sehen das sogar Politiker ein, die der Reform zugestimmt hatten, etwa die deutsche Justizministerin Katarina Barley.

Uploadfilter erkennen urheberrechtlich geschützte Inhalte und blockieren sie beim Hochladen. Da das automatisch passiert, lässt sich nur schwer prüfen, welche Inhalte aussortiert werden. Dass dabei Fehler passieren, ist jedoch sicher. Das heisst: Viele im Grunde legale Inhalte werden unterdrückt.

Das wissen auch Befürworter der Reform. Sie verweisen darauf, dass es in Zukunft bessere technische Lösungen geben könnte. Experten bezweifeln das.

«Uploadfilter lassen sich verhindern, wenn Plattformen Künstler fair vergüten»

Das ist das eigentliche Anliegen der Reform: Grosse Internetkonzerne wie Google und Facebook sollen gezwungen werden, von ihren Gewinnen etwas abzugeben – und zwar mehr als bisher.

Wer Lizenzvereinbarungen mit allen Rechteinhabern und Urhebern hat, kann theoretisch auf Uploadfilter verzichten. Das ist jedoch unmöglich. Wenn nur ein einziger Rechteinhaber die Lizenz verweigert, muss eine entsprechende Upload-Sperre her.

Die Aufgabe überfordert insbesondere kleine Firmen und Start-ups. Häufig ist der Rechteinhaber eines Werkes unbekannt und nur schwer auffindbar. Ausserdem haben manche Urheber kein Interesse daran, dass ihr Werk online publiziert wird. Unter dem Deckmantel des Urheberrechts könnte so auch die Verbreitung von politisch brisanten Dokumenten verhindert werden, sagt der Urheberrechtsexperte Martin Kretschmer.

Und die Schweiz?

Als Nicht-EU-Land wird das neue EU-Urheberrecht, ist es dereinst in Kraft, nicht für die Schweiz gelten – theoretisch. Denn es ist kaum davon auszugehen, dass grosse internationale Unternehmen die von der EU verlangten Uploadfilter entwickeln, diese aber nicht für die Schweiz anwenden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Schweiz wie die übrigen EU-Länder behandelt wird.

Das Schweizer Urheberrecht ist zudem ebenfalls in Revision. Doch Anfang März hatte der Ständerat die Vorlage zurück an die dafür zuständige Kommission geschickt mit dem Auftrag, ihre Entscheide zu überprüfen und die aktuellen Rechtsentwicklungen in der EU zu berücksichtigen.

Grund dafür ist eine umstrittene Ergänzung, welche die zuständige Kommission angebracht hatte: Sie will eine Entschädigungsregelung einführen, ähnlich wie es die EU unter dem Begriff Leistungsschutzrecht machen will.

«Uploadfilter lassen sich durch Pauschal-Lizenzen verhindern»

In manchen Bereichen können Plattformen über sogenannte Verwertungsgesellschaften Pauschalverträge für bestimmte Inhalte abschliessen. So hat sich YouTube beispielsweise vor einigen Jahren mit der deutschen Musikverwertungsgesellschaft Gema geeinigt und darf wieder Musikvideos zeigen. So werden Künstler über einen Umweg an den Einnahmen beteiligt, die durch die Vervielfältigung ihrer Werke erzielt werden.

Befürworter der Reform wollen solche Lizenzmodelle auf alle Internetplattformen übertragen. Das Problem: Längst nicht alle Urheber sind in Verwertungsgesellschaften organisiert. Die deutsche CDU will das Problem durch sogenannte erweiterte kollektive Lizenzen oder Pauschal-Lizenzen lösen. Dadurch könnten Verwertungsgesellschaften sogar Lizenzen für Werke von Urhebern erteilen, die sie gar nicht vertreten. Experten halten das für wenig sinnvoll.

«Die Uploadfilter-Pflicht gilt nur für wenige Plattformen.»

Laut Befürwortern zielt die Reform nur auf grosse Plattformen ab, deren Geschäftsmodell auf Ausbeutung fremder Inhalte beruht. Nach Einschätzung des zuständigen Berichterstatters Axel Voss (CDU) sind das ein bis fünf Prozent der Dienstanbieter. Wie er auf diese Zahl kommt, ist unklar.

Der Reformtext ist bei weitem nicht so eindeutig in seiner Formulierung. Demnach beziehen sich die Regeln auf «online content-sharing service provider», also Dienste zum Teilen von Online-Inhalten, die von den Nutzern hochgeladen werden, mit dem Zweck, «grosse Mengen» an «geschützten» Inhalten öffentlich verfügbar zu machen und damit Gewinne zu erzielen.

Diese Definition trifft natürlich auf YouTube zu, doch auch auf unzählige andere Online-Angebote. Zwar macht die Reform ein paar Ausnahmen – etwa für Non-Profit-Angebote wie Wikipedia, Online-Marktplätze oder Cloud-Dienste. Ausserdem wurde eine Ausnahmeregelung für Start-ups vereinbart.

Trotzdem bleiben eine Menge Dienste übrig, die die Autoren nicht bedacht haben. Für alle gelten die gleichen Vorschriften und Haftungsrisiken wie für den Milliardenkonzern YouTube. Faktoren wie Grösse, Reichweite oder Höhe der Einnahmen spielen nämlich keine Rolle.

Alle müssen nachweisen können, dass sie «bestmögliche Anstrengungen» («best efforts») unternommen haben, um Lizenzen zu erwerben und den Upload von illegalen Inhalten zu verhindern. Auf Beschwerden zu reagieren («Notice and Take down») reicht nicht mehr aus.

Die Anforderungen sollen zwar «verhältnismässig» sein. Doch was das im Einzelfall bedeutet, ist unklar. Erst bei der Bewertung eines Verstosses wird geguckt, welche Massnahmen angesichts der Grösse der Plattform und der Schwere des Urheberrechtsverstosses angemessen gewesen wären. Mit anderen Worten: Ob der Betreiber alles richtig gemacht hat, klärt sich erst vor Gericht. 

«Memes und Parodien sind vor dem Blocken geschützt.»

Nutzer sollen sich darauf verlassen können, dass legale Inhalte wie Zitate, Meinungsäusserungen, Parodien und Memes möglichst nicht blockiert werden. So steht es tatsächlich in der Richtlinie. Dabei scheint den Machern aber bewusst zu sein, dass es keine Garantie gibt, dass Plattformen diese gesetzlichen Ausnahmen auch wirklich respektieren. Deshalb soll es einen Beschwerdeweg für User geben, deren Inhalt zu Unrecht zensiert wurde. Indirekt geben die Befürworter also zu: Durch die Filterpflicht wird es schwieriger, im Internet seine Meinung zu äussern.

«Uploadfilter sind schon im Gebrauch und funktionieren.»

Am bekanntesten ist das «Content ID»-System von YouTube. Der Filter erkennt urheberrechtlich geschützte Musikstücke und Videos, blockiert sie aber nicht sofort. Lädt jemand eine Kopie hoch, wird der Rechteinhaber benachrichtigt. Er kann veranlassen, dass das Video gelöscht wird. Oder er kann verlangen, an den Werbeerlösen beteiligt zu werden.

Dabei kommt es auch immer wieder zu Missbrauch und falschen Urheberrechtsansprüchen. So wurden beispielsweise Aufnahmen eines Klavierstückes von Johann Sebastian Bach immer wieder gesperrt, weil die Rechte daran fälschlicherweise Sony zugesprochen wurden. Dabei ist das Stück gemeinfrei. Für solche Konflikte gibt es keine technische Lösung, da verschiedene Interpretationen des gleichen Stückes viel zu ähnlich klingen.

Hinzu kommt: Uploadfilter können nur bei zuvor registrierten Inhalten anschlagen. Wer verhindern möchte, dass seine Werke irgendwo illegal hochgeladen werden, muss einen entsprechenden Vermerk in einer solchen Datenbank beantragen. Das kommt quasi einer Registrierungspflicht für Urheber gleich.

Letztendlich stärkt das grosse Konzerne wie Google, die eine dafür notwendige Infrastruktur schaffen können. Laut Gesetz sind nämlich alle anderen Plattformen verpflichtet, sich diesem «Industrie-Standard» anzupassen. Bietet eine Firma eine bezahlbare Software-Lösung an, muss diese auch eingesetzt werden. Aus Datenschutzgründen ist das bedenklich.

«Proteste gegen Uploadfilter sind fremdgesteuert»

Viele Politiker sind verblüfft von den vielen E-Mails und Anrufen, die sie von Gegnern der Reform erhalten haben. Einige wittern eine Verschwörung mächtiger US-Konzerne.

Richtig ist, dass die Proteste zum Teil mit technischen Hilfsmitteln organisiert wurden. Bereitgestellt wurden sie von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Diese erhalten teilweise finanzielle Unterstützung aus der Industrie. So gibt es zum Beispiel Websites, die vorgefertigte Protestbriefe oder die Telefonnummer des zuständigen EU-Abgeordneten ausspucken. Über die Plattform pledge2019.eu konnten Nutzer kostenlos bei Parlamentariern anrufen, die sich noch nicht gegen Artikel 13 ausgesprochen haben.

Die Leute, die diese Online-Tools genutzt haben, sind genauso echt wie die Twitter-Nutzer, die sich zum Thema geäussert haben und dafür von einer oberflächlichen Analyse fälschlicherweise als «Bots» diskreditiert wurden. In Deutschland gingen mehr als 100'000 Menschen auf die Strasse und skandierten «Wir sind die Bots», um das zu demonstrieren.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Daniel Caspary, behauptete in der «Bild», die Demonstranten seien bezahlt worden. Eine NGO habe bis zu 450 Euro für die Teilnahme geboten. Wahr ist, dass die Bürgerrechtsorganisation EDRi (European Digital Rights) die Reisekosten von rund 20 Netzaktivisten für einen Parlamentsbesuch in Strassburg übernommen hatte. Selbst innerhalb der CDU wächst die Kritik an solchen Äusserungen einzelner Politiker, die die Legitimität der Proteste gegen Uploadfilter in Frage stellen.

Auch die Rolle von professionellen YouTubern wird immer wieder kritisiert. Diese üben einen grossen Einfluss auf viele Jugendliche aus und haben sicherlich zu der Mobilisierung gegen die Reform beigetragen. Sie geben jedoch an, nicht von Google beeinflusst worden zu sein.  

Verwendete Quellen:

Die besten Memes der UK-Wahlen

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63
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yergan 27.03.2019 21:00
    Highlight Highlight Über die Umsetzung können wir gerne streiten, aber die Idee dahinter stimmt: Wer es nicht schafft, seine Meinung im Netz zu verbreiten, ohne dabei das geistige Eigentum anderer zu klauen, muss einfach noch ein bisschen länger üben, bevor er/sie den Upload-Knopf drückt.
  • Butzdi 27.03.2019 19:40
    Highlight Highlight ‚es ist kaum davon auszugehen, dass grosse internationale Unternehmen die von der EU verlangten Uploadfilter entwickeln, diese aber nicht für die Schweiz anwenden‘...
    Versteht da jemand nicht, wie das Internet funktioniert? Aktivierung auf Landesstufe ist genau kein Problem. Würde mich massiv überraschen, wenn die Filter auchfür die CH gälten.
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 27.03.2019 12:42
    Highlight Highlight "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"...
  • NotWhatYouExpect 27.03.2019 12:00
    Highlight Highlight Hier noch die Rede von Julia Reda vor der Abstimmung.
    Play Icon
  • Dan Meier 27.03.2019 10:48
    Highlight Highlight Dabei geht’s vorwiegend gar nicht um Urheberrecht. Es geht um die Gleichschaltung von Politik, Sprache, Gesellschaft und jetzt auch noch die Gleichschaltung im Internet.
  • Skater88 27.03.2019 06:55
    Highlight Highlight "Ich bin für die Uploadfilter weil..."
    Und genau diesen Satz darfst du schreiben und veröffentlichen.

    Jetzt stell dir vor, dass Watson diesen einfach nicht publiziert - weil ihn schon jemand anderes gesagt hat.

    Darum: Nein zu diesem Filterzwang und Nein zu diesem Gesetz!
  • Dogbone 26.03.2019 21:09
    Highlight Highlight Dieser Artikel 13 ist eine unsägliche Bürokratiekrücke, wie die EU selber das grösstenteils ist, und hätte in dieser Form nie kommen dürfen. Da haben die Befürworter offenbar deutlich besser bezahlt als die Gegner...
  • Mimimimi 26.03.2019 20:53
    Highlight Highlight Kann man auch Konzerne verklagen, wenn sie fälschlicherweise legalen Content blockieren? 🤔
    • NotWhatYouExpect 27.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Natürlich
  • andrew1 26.03.2019 20:15
    Highlight Highlight Ich sehe schon, wie das enden wird. Da der uploadfilter nicht durch personen umgesetzt werden können, sondern automatisiert, wird fast alles rausgefiltert, damit die plattform ja kein urheberechtsverfahren am hals hat. Ganz abgesehen verdienen die künstler immer noch genug. Auch klicks auf youtube geben geld.
  • äti 26.03.2019 19:41
    Highlight Highlight Heisst das, es wird massiv weniger Müll hochgeladen?
    • Todesstern 26.03.2019 21:13
      Highlight Highlight Ja 👍
    • Aurum 26.03.2019 23:59
      Highlight Highlight Falsch, der müll ist ja oftmals nicht aus fremden Inhalten zusammengestellt.
  • So en Ueli 26.03.2019 19:18
    Highlight Highlight Wenn nicht nur für die Deutsche Mutti das Internet Neuland ist. Hello Darknet my old friend. Kinder genau das passiert, wenn Menschen über Dinge entscheiden, von denen sie keine Ahnung haben. Genau dann, macht man Dinge kaputt. Well done EU, now go f*#k yourself.
  • Pegi9999 26.03.2019 18:22
    Highlight Highlight Jetzt müssen die europäischen Twicht Streamer in ein nicht EU Land ziehen um ihrer Arbeit weiter nachgehen zu können..

    Schön das Leute über das Internet entscheiden die keine Ahnung haben.
    Wahrscheinlich sind das die gleichen die in Google nach Google googeln 😂💩🤢
    • JudgeofDeath 26.03.2019 22:46
      Highlight Highlight Das macht das Internet kaput xD
    • NotWhatYouExpect 27.03.2019 11:27
      Highlight Highlight @Pegi9999: So einfach ist das nicht, denn die meisten Streamer haben ja Ihre User / Follower in Ihrem Land oder Region. Da werden Sie aber dann auch nicht mehr erscheinen, denn der Content ist Illegal egal ob er nicht aus der EU kommt.

  • koks 26.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Bin mal gespannt, welche Parteien und Politiker in der Schweiz den Nachvollzug an EU-Recht fordern werden.
  • The Destiny // Team Telegram 26.03.2019 17:25
    Highlight Highlight R.I.P. Free speech.
  • GeorgeP 26.03.2019 17:21
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • TrueClock 26.03.2019 17:14
    Highlight Highlight «Uploadfilter sind schon im Gebrauch und funktionieren.»
    Tun sie eben nicht. Video bisschen abgeändert, z.B. farbiger Rahmen ums Video und Ton ganz leicht anpassen, und schon fällt der Filter durch.
    Gibt genug Beispiele auf Youtube
  • Blackfoxx 26.03.2019 16:55
    Highlight Highlight Dann werden halt noch mehr Memes produziert.
    what a time to be alive
    Benutzer Bild
  • Timiböög 26.03.2019 16:55
    Highlight Highlight Thema Youtube: „Oder er kann verlangen, an den Werbeerlösen beteiligt zu werden.“ Stimmt nicht ganz, der Urheber beteiligt sich nicht an den Werberlösen, sondern er beansprucht den kompletten Erlös für sich.
    • ands 26.03.2019 20:14
      Highlight Highlight Den Teil des Erlöses, der nicht an Youtube geht.
    • Timiböög 26.03.2019 21:45
      Highlight Highlight So gesehen stimmts, tut mir Leid. Auf jeden Fall kriegt der User, welcher das Video hochgeladen hat, keinen Rappen.
  • Bär73 26.03.2019 16:41
    Highlight Highlight Habe es gerade meiner 10-jährigen YT-süchtigen Tochter erzählt. Die ging heulend ins Zimmer.
    Soll ich jetzt auch heulen oder feiern? 😮
    • bokl 26.03.2019 21:32
      Highlight Highlight Wenn deine 10-Jährige YT-süchtig ist, dann ist das zum Heulen...
    • NotWhatYouExpect 27.03.2019 11:38
      Highlight Highlight @Bär73: Du bist also unfähig den YT Konsum deiner Tochter richtig einzugrenzen und freust dich nun darüber, dass die EU unsere Meinung einschneidet?

      Sorry... dazu fehlen mir einfach die Worte.
  • Beggride 26.03.2019 16:32
    Highlight Highlight Wieso müssen Lehrlinge Prüfungen bestehen, um einen Job ausführen zu können (denn als Stromer trägt man beispielsweise Verantwortung, dass der Strom im Haus funktioniert) und Politiker, die für das Wohl eines ganzen Kontinents verantwortlich sind, nicht?
    • So en Ueli 26.03.2019 19:19
      Highlight Highlight Weil es Politiker sind, die über solch eine Regelung entscheiden müssten.
    • bokl 26.03.2019 21:36
      Highlight Highlight Politiker müssen auch Prüfungen bestehen. Nennt man Wahl. Und im Gegensatz zum Lehrling gibt es keine definierten Wahrheiten, welche man lernen kann ...
    • Beggride 26.03.2019 22:01
      Highlight Highlight @bokl
      Klar,trotzdem sollte ein gewisses Grundverständnis von Physik (Klima), Wirtschaft und Technik etc eigentlich schon vorausgesetzt sein, sonst muss man zu etwas Stellung beziehen, worüber man keine Ahnung hat und macht dadurch auch den politischen Diskurs unmöglich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • clint 26.03.2019 16:28
    Highlight Highlight Zu Ziff. 3: Die SUISA (Verwertungsgesellschaft für Musikurheber in der CH) hat auch einen Lizenzvertrag mit Youtube:
    https://www.suisa.ch/fileadmin/user_upload/downloadcenter/medienmitteilungen/MEDIENMITTEILUNG_SUISA_YouTube_d.pdf
  • Todesstern 26.03.2019 16:08
    Highlight Highlight Ich halte das nur für eine Massenhysterie.
    • Albert J. Katzenellenbogen 26.03.2019 22:58
      Highlight Highlight Wir leben im Zeitalter der Massenhysterien. Nicht zuletzt wegen des Internets.
  • Faceoff 26.03.2019 16:07
    Highlight Highlight Ich fürchte, das ist und bleibt ein Generationenkonflikt. "Dieses Internet" etwas stärker regulieren tönt in etwas älteren Ohren vermutlich noch sinnvoll.

    Die demographische Entwicklung in unseren Breitengraden wird noch für mehr derartige Konflikte sorgen.

  • grumit 26.03.2019 16:05
    Highlight Highlight Wird Watson für die Kommentarspalte auch Uploadfilter einrichten?
    • @schurt3r 26.03.2019 20:58
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Todesstern 26.03.2019 21:16
      Highlight Highlight Awesome 😂😂😂
  • Scaros_2 26.03.2019 15:54
    Highlight Highlight Ein länderspezifisches gesetz zu uploadfilter. Viel spass
  • Beggride 26.03.2019 15:53
    Highlight Highlight Europa 1945: freie Meinungsäusserung und Demokratie sind die höchsten Werte in einer Gesellschaft, dass so etwas nie wieder passiert.

    Europa 2019: Ach was, das ist nicht so ernst, denn das beschränkt doch nur ein ganz Bitzeli... glaub.
    • bibaboo 26.03.2019 16:25
      Highlight Highlight Berliner 1989: Die Eigentumsgarantie ist elementar, nie mehr Kommunismus.

      Berliner 2019: "Schützt nicht unser Eigentum - freier Zugang für alle!"
    • Beggride 26.03.2019 16:36
      Highlight Highlight @bibaboo
      Was willst du damit aussagen?
    • bibaboo 26.03.2019 17:03
      Highlight Highlight Die Berichterstattung über die Urheberrechtsreform wird überhaupt nicht sachlich geführt. Die Medien sprechen die Parolen der Gegner nach, ohne die Vorteile/Berechtigung einer Reform zu beleuchten. Die grosse Mehrheit der Gegner hat den (komplizierten) Gesetzestext wohl nicht gelesen, geschweige denn verstanden. Das zeigt sich bereits daran, dass es sich beim viel gescholtenen Artikel 13 eigentlich um Art. 17 handelt.
      Persönlich bin ich weder für noch gegen die Reform, da ich schlicht nicht in der Lage bin, anhand der Berichterstattung eine objektive Meinung zu bilden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 26.03.2019 15:46
    Highlight Highlight Er ist gebucht, mein Ausflug ins Darknet...
    • Bär73 26.03.2019 16:42
      Highlight Highlight Das wird kein Ausflug. Du wirst dort sesshaft. Willkommen im Klub 😉
    • Chrigi-B 26.03.2019 23:43
      Highlight Highlight 😎
  • Alnothur 26.03.2019 15:28
    Highlight Highlight "Profit" - also sind Nonprofit-Platformen, auch dezentrale wie etwa Peertube, davon ausgenommen.
  • Aurum 26.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Ich hoffe die EU-Bürger erinnern sich bei den nächsten EU-Wahlen an diesen Tritt in die Grundrechte von jedem einzelnen.
    • El Pepedente 26.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Ne nicht wirklich... da der bürger in der EU eigentlich nichts zusagen haben sondern nur technokraten^^
    • bibaboo 26.03.2019 17:18
      Highlight Highlight @Aurum: Kannst du bitte genauer erläutern, welche Grundrechte von der Reform betroffen sind und inwiefern sie eingeschränkt werden?
      @Pepedente: Weshalb soll die Gesetzgebung in der EU nicht demokratisch sein. Gibt es tatsächlich Unterschiede zu anderen indirekten Demokratien? Wie beurteilst du den Vertrag von Lissabon in Bezug auf die demokratische Legitimation des Gesetzgebungsverfahrens der EU?
    • The Destiny // Team Telegram 26.03.2019 17:30
      Highlight Highlight @Pépé, falsch, in einer Technokratie wäre so ein Gesetz nie durchgekommen. Die EU ist eine Plutokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bibaboo 26.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Super objektiver Artikel 🙄
  • Basti Spiesser 26.03.2019 15:23
    Highlight Highlight „Nach Einschätzung des zuständigen Berichterstatters Axel Voss (CDU) sind das ein bis fünf Prozent der Dienstanbieter. Wie er auf diese Zahl kommt, ist unklar.“

    Seine Einschätzungen kennen wir ja.

    „Ich bin kein Techniker und kann Ihnen auch nicht erklären, ob man Remixe dann wirklich so gut unterscheiden kann. Aber bei Google, da gibt's ja noch die Seite, wo man Memes anklicken kann, eine richtige Rubrik.“ Axel Voss im Vice Interview

    #neuland
    • sapperlord 26.03.2019 19:13
      Highlight Highlight So etwas gibts nicht bei den besten Comedians!
  • Pasch 26.03.2019 15:20
    Highlight Highlight Ich hab doch irgendwo noch mein 3210... das reicht dann!
    • Mario Conconi 26.03.2019 19:53
      Highlight Highlight Da hat auch sicher noch einen halbvollen Akku.

George Soros teilt in Davos aus: «Die Welt wäre ohne Xi und Trump ein besserer Ort»

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