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Laut WHO gab es 2022 in Europa mindestens 15'000 Hitzetote

04.08.2022, Schleswig-Holstein, Scharbeutz: Zahlreiche Urlauber und Tagesg
Die drei Monate von Juni bis August waren in Europa die heissesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.Bild: keystone

WHO: «Der Klimawandel bringt uns schon jetzt um»

Mindestens 15'000 Menschen sind 2022 in Europa an Hitze gestorben. Die Zahl könnte noch weiter ansteigen, wenn weitere Länder ihre Todesfälle melden.
07.11.2022, 19:39

Mindestens 15'000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahresbeginn an den Folgen der schweren Hitzewellen in Europa gestorben. Darunter seien etwa 4500 Todesfälle in Deutschland, fast 4000 in Spanien und mehr als 3200 in Grossbritannien, erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Montag.

Es wird ein weiterer Anstieg der Zahl erwartet, wenn noch mehr Länder ihre hitzebedingten Todesfälle melden. Die drei Monate von Juni bis August waren in Europa die heissesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die aussergewöhnlich hohen Temperaturen führten zur schwersten Dürre, die der Kontinent seit dem Mittelalter erlebte.

«Der Klimawandel bringt uns schon jetzt um, aber ein starkes Handeln heute kann weitere Todesfälle verhindern», erklärte die WHO, während sich die Weltgemeinschaft zur 27. Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm el-Scheich traf. Nach einem Uno-Bericht der vergangenen Woche ist Europa der sich am schnellsten erwärmende Kontinent. Er verzeichnete über die vergangenen 30 Jahre einen fast zwei Mal so hohen Temperaturanstieg wie der weltweite Durchschnitt. (sda/afp)

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