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Russische Börse sackt ab – wegen Trump-Aussagen oder EU-Sanktionen?

Russische Börse sackt ab – wegen Trump-Aussagen oder EU-Sanktionen?

Die wichtigsten russischen Börsenindizes verlieren an Wert. Beobachter sehen darin eine Reaktion auf die überraschend deutlichen Aussagen Donald Trumps gegenüber dem russischen Präsidenten.
27.05.2025, 04:1327.05.2025, 04:13
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t-online

Der russische Aktienmarkt startet mit Verlusten in die Woche. Die beiden wichtigsten russischen Aktienindizes, RTS-Index und MOEX-Index, verloren am Montag an Wert. Dabei sank der Kurs des RTS-Index um 1,83 Prozent und der des MOEX-Index um 1,85 Prozent. Beide Indizes bilden die grössten börsennotierten Unternehmen Russlands ab.

epa12044577 A man walks in front of an exchange office with an electronic panel displaying currency exchange rates against the Russian ruble in Moscow, Russia, 21 April 2025. On the morning of 21 Apri ...
Auch der russische Rubel ist unter Druck. (Symbolbild)Bild: keystone

Der Aktienkurs des russischen Gasgiganten Gazprom sackte zum Wochenstart um 3,87 Prozent ab. Auch die Kurse der grössten russischen Banken Sberbank und VTB Bank gaben nach. Im Falle der Sberbank um zwei Prozent und um 2,94 Prozent bei der VTB Bank.

Europäische Union beschliesst neue Sanktionen

Anton Gershchenko, Berater des ukrainischen Innenministers, vermutet in einem Beitrag auf X, dass die jüngsten Aussagen Donald Trumps, sowie Sanktionsandrohungen der Europäischen Union für den Kurseinbruch verantwortlich seien.

Trump hatte den russischen Präsidenten in einem Beitrag auf Truth Social als «völlig durchgedreht» bezeichnet, nachdem Russland am Wochenende die Ukraine mit massiven Luftangriffen überzogen hatte. Im selben Beitrag erklärte Trump, dass Russland bei dem Versuch, die gesamte Ukraine einzunehmen, scheitern würde. Der Kreml hat inzwischen auf Trumps Aussage reagiert.

Darüber hinaus beschloss die Europäische Union als Reaktion auf die weiterhin andauernde Aggression Russland ein weiteres Sanktionspakt. Dieses nimmt besonders den russischen Handel mit Erdöl sowie die Rüstungsindustrie ins Visier. Auch gibt es Gerüchte, dass die EU weitere russische Banken vom internationalen Finanztransaktionsnetzwerk SWIFT ausschliessen könnte.

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