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Geheimdienste

Paris bestellt US-Botschafterin wegen NSA-Spionage ein

Paris bestellt US-Botschafterin wegen NSA-Spionage ein

24.06.2015, 12:1824.06.2015, 13:34
Bespitzelt: Chirac, Sarkozy und Hollande.
Bespitzelt: Chirac, Sarkozy und Hollande.Bild: OLIVER WEIKEN / JULIEN WARNAND / JAN WOITAS/EPA/KEYSTONE

Wegen des Ausspähens französischer Präsidenten durch den US-Geheimdienst NSA hat die Regierung in Paris am Mittwoch die US-Botschafterin einbestellt. Aussenminister Laurent Fabius wolle mit US-Botschafterin Jane Hartley am Nachmittag sprechen.

Dies verlautete aus diplomatischen Kreisen in Paris. Die Einbestellung der Botschafterin – ein zwischen befreundeten Staaten ungewöhnlicher Schritt – erfolgte nach einer Sondersitzung des französischen Verteidigungskabinetts.

Im Elysée-Palast hatten mehrere Minister und die Spitzen der französischen Geheimdienste zusammen mit Präsident François Hollande über die jüngsten Enthüllungen zur NSA-Spionage beraten. Demnach wurden Hollande und seine Vorgänger mindestens zwischen 2006 und 2012 ausgespäht.

Der Elysée-Palast bezeichnete die Enthüllungen am Mittwoch als «inakzeptabel» und erklärte, dass keine gegen die Sicherheit Frankreichs gerichtete «Machenschaft» geduldet werde. (sda/afp/dpa)

Whistleblower

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Whistleblower
Datendiebe oder Bekämpfer der Korruption – Whistleblower haben einen zwiespältigen Ruf: Sie weisen auf Missstände in Organisationen hin und verraten illegale Aktionen von Unternehmern – nicht aber ohne dabei auch selber die Grenzen der Legalität zu überschreiten. Jüngstes Beispiel: Hervé Falciani, Ex-HSBC-Banker.
quelle: x00303 / philippe wojazer
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