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Gold

Fluggäste wollen Gold im Rektum und in Kaffeemaschine schmuggeln

Fluggäste wollten Gold im Rektum und in Kaffeemaschine schmuggeln – erfolglos

01.01.2024, 11:4101.01.2024, 17:12
Gold wird in der Corona-Krise immer beliebter. Der Preis des gelben Edelmetalls hat am Dienstag mit 1767 Dollar je Unze den h
Auch wenn das Gold nur als Paste statt als Barren mit- und eingeführt wurde, dürfte es wohl trotzdem nicht besonders angenehm gewesen sein (Symbolbild).Bild: sda

Im Rektum und in einer Kaffeemaschine wollten zwei Fluggäste illegal Gold nach Indien bringen. Die beiden Schmuggler, die unabhängig voneinander unterwegs waren, hatten insgesamt 3,5 Kilogramm des Edelmetalls im Wert von rund 20 Millionen Rupien (etwa 217'000 Franken) dabei, wie die «Hindustan Times» am Montag unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. Sie seien am Wochenende aus Dubai kommend am Flughafen der indischen Millionenmetropole Lucknow festgenommen worden.

Ein Video auf den sozialen Medien zeigt, wie ein Flughafenmitarbeiter mit einem Hammer die Kaffeemaschine zerstört und zylinderförmige Goldbarren hervorkommen. Der Schmuggler mit dem Gold im Rektum transportierte dieses als Paste, hiess es.

In Indien werden immer wieder Goldschmuggler aufgegriffen – sie sind oft kreativ bei ihren Methoden. Das Metall hat in dem Land einen hohen Stellenwert, das meiste davon wird importiert. Um Zölle zu umgehen, wird immer wieder versucht, es illegal einzuführen.

Reiche Menschen in Indien bieten Gold immer wieder in hinduistischen Tempeln den Göttern an. Viele sehen es zudem als glücksbringend an, das Edelmetall für Feiertage zu kaufen, Frauen erhalten oft zur Hochzeit Goldschmuck – auch als Sicherheit für schwere Zeiten. (sda/dpa)

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