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Neuer Anlauf zur Überwindung der Teilung Zyperns begonnen



epa04321175 A Greek Cypriot sentry on duty guards his post infront of a UN buffer zone splitting the Cypriot capital Nicosia, 18 July 2014, with the words 'Our Border is Not Here', painted on the tarmac. This year marks the 40th anniversary of the Turkish invasion of Cyprus in 1974. Cyprus has been split since July 1974, when Turkish troops invaded the northern third of the island in response to a Greek-inspired coup aimed at uniting the island with Greece. The July invasion resulted in some three per cent of the Island being captured by Turkish forces before a ceasefire was announced, while some 40 per cent of the Island was occupied in the second Turkish invasion in August 1974. The Turkish-occupied north is only recognized as a separate entity by Turkey.  EPA/KATIA CHRISTODOULOU

Bild: EPA/EPA

Unter der Schirmherrschaft der Uno hat am Freitagmorgen in Nikosia ein Treffen der politischen Führer der türkischen und griechischen Zyprer begonnen. Sie wollen über den Beginn neuer Gespräche zur Überwindung der seit 45 Jahren andauernden Teilung Zyperns beraten.

Das berichtete der staatliche zyprische Rundfunk (RIK). Die griechischen Zyprer werden vom Präsidenten der Republik Zypern Nikos Anastasiades vertreten. Die türkischen Zyprer vom Präsidenten, der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern, Mustafa Akinci.

Diplomaten gingen davon aus, dass das Treffen mehrere Stunden dauern könnte. Die Uno-Bemühungen zur Überwindung des Konflikts waren 2017 hauptsächlich an der Frage des Abzugs der rund 35'000 türkischen Soldaten aus dem Norden gescheitert.

Zu zusätzlichen Spannungen zwischen Nikosia und Ankara führen derzeit Erdgasvorkommen unter dem Meeresboden vor der Küste Zyperns. Ankara lehnt die Ausbeutung dieser Erdgasvorkommen ohne die Zustimmung und die Beteiligung der türkischen Zyprer an den Gewinnen ab.

Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention 1974 geteilt. Die Inselrepublik ist seit 2004 EU-Mitglied. Das EU-Recht gilt aber nur im griechisch-zyprischen Süden. (aeg/sda/dpa)

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