International
Grossbritannien

Aus Angst vor Bomben: London lässt Flugzeuge in Ägypten am Boden

Aus Angst vor Bomben: London lässt Flugzeuge in Ägypten am Boden

04.11.2015, 21:3105.11.2015, 07:07

Grossbritannien verzögert aus Sorge vor Terroranschlägen den Start von Flugzeugen im ägyptischen Scharm el Scheich. Es werde am Abend keine weiteren Abflüge in Richtung Grossbritannien geben, teilte die Regierung am späten Mittwochnachmittag mit. Zunächst solle britischen Experten Zeit gegeben werden, die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort zu überprüfen. Die Regierung ging davon aus, dass dies noch am Mittwoch abgeschlossen werde.

«Wir betonen, dass es eine Vorsichtsmassnahme ist», hiess es in der Mitteilung. «Aber nachdem mehr Informationen zutage gekommen sind, machen wir uns Sorgen, dass das Flugzeug durchaus durch einen Sprengkörper zum Absturz gebracht worden sein kann.»

Nach dem Start in Scharm el Scheich war am Samstag ein Flugzeug über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. 224 Menschen waren ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist noch unklar. (jas/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gegenwind für Trump: Demokratische Bundesstaaten klagen gegen seine neuen Zölle
Zahlreiche demokratisch regierte US-Bundesstaaten klagen gegen die jüngst von Präsident Donald Trump verhängten Zölle gegen 60 internationale Handelspartner. Zu diesen Handelspartnern zählt auch die Schweiz.
Die Bundesstaaten werfen der US-Regierung vor, unter dem Vorwand, Zwangsarbeit im globalen Handel bekämpfen zu wollen, erneut weitreichende Zölle einzuführen, wie aus der Klageschrift hervorgeht, die dem United States Court of International Trade (CIT) – einem Bundesgericht für internationales Handels- und Zollrecht in New York – vorliegt. Die 25 klagenden Bundesstaaten sprachen von Willkür.
Zur Story