International
Grossbritannien

Ex-Ministerin Badenoch will Chefin der britischen Konservativen werden

Ex-Ministerin Badenoch will ebenfalls Chefin der britischen Konservativen werden

Kurz vor Fristablauf am Montagnachmittag geht Kemi Badenoch als weitere Bewerberin ins Rennen um die Parteiführung der britischen Konservativen.
29.07.2024, 05:3529.07.2024, 05:35

Die frühere Handelsministerin gab ihre Bewerbung in der britischen Tageszeitung «The Times» bekannt. Die 44-Jährige wird dem rechten Rand der Partei zugeordnet. Beobachtern zufolge dürfte sie gute Chancen auf das Amt haben.

epa11281776 British Secretary of State for Business and Trade Kemi Badenoch departs 10 Downing Street following a Cabinet meeting in London, Britain, 16 April 2024. EPA/ANDY RAIN
Kemi Badenoch will ebenfalls an die Spitze ihrer Partei.Bild: keystone

Mit Badenoch sind nun sechs Kandidaten im Rennen um die Nachfolge von Rishi Sunak an der Spitze der Partei. Zuvor hatten die früheren Innenminister Priti Patel und James Cleverly, die ehemaligen Staatssekretäre Tom Tugendhat und Robert Jenrick sowie Ex-Arbeitsminister Mel Stride ihren Hut in den Ring geworfen.

Die Konservative Partei hatte bei der Parlamentswahl Anfang Juli eine historische Niederlage erlitten. Erstmals seit 14 Jahren stellt nun die sozialdemokratische Labour-Partei mit Keir Starmer wieder den Premierminister des Landes.

Der bisherige Premier Sunak zog aus der Downing Street aus und will auch den Parteivorsitz abgeben. Seine Partei will bis Anfang November einen neuen Parteichef oder eine neue Parteichefin auswählen. Bewerbungen für seine Nachfolge können noch bis Montagnachmittag eingereicht werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Russland packt U-Boote in Noworossijsk in Drohnen-Käfige
Die russische Schwarzmeerflotte steht zunehmend unter Druck. Nun zeigen Satellitenbilder eine bemerkenswerte Schutzmassnahme an mehreren U-Booten.
Russland hat nach Einschätzung des britischen Verteidigungsministeriums mehrere U-Boote im Marinestützpunkt Noworossijsk am Schwarzen Meer mit sogenannten Anti-Drohnen-Käfigen ausgestattet. Satellitenaufnahmen vom 6. bis 9. Juni sollen entsprechende Gitterkonstruktionen auf den Kommandotürmen von drei U-Booten der Kilo-Klasse zeigen. Ein viertes Boot werde «mit ziemlicher Sicherheit» ebenfalls entsprechend ausgerüstet, teilte das Ministerium mit.
Zur Story