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US-Flugzeugträger legt auf Kreta an – Zeichen an den Iran

FILE - In this photo provided by the U.S. Navy, the USS Gerald R. Ford embarked on the first of its sea trials to test various state-of-the-art systems on its own power for the first time, April 8, 20 ...
Auf diesem Foto der US-Marine unternimmt die USS Gerald R. Ford am 8. April 2017 von Newport News, Virginia, aus ihre erste Probefahrt, um verschiedene hochmoderne Systeme zum ersten Mal aus eigener Kraft zu testen.Bild: keystone

US-Flugzeugträger legt auf Kreta an – Zeichen an den Iran

23.02.2026, 17:4523.02.2026, 17:45

Der grösste Flugzeugträger der US-Marine, der «USS Gerald R. Ford», ist in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen. Nach Angaben aus Militärkreisen dient der Aufenthalt auf dem dortigen grossen Marine- und Luftwaffenstützpunkt der Versorgung des Schiffs.

Wachsende Spannungen im Atomstreit

Die Ankunft erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Streit zwischen den USA und dem Iran über dessen Atom- und Raketenprogramm. Washington hatte seine militärische Präsenz in der Region zuletzt deutlich verstärkt, unter anderem mit dem Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» Zudem befinden sich weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Kampfflugzeuge in der Region.

Israelische Medien berichteten zudem, auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv seien Tank- und Transportflugzeuge des US-Militärs gesichtet worden.

US-Präsident Donald Trump hatte Teheran erneut mit einem militärischen Angriff gedroht, sollten Verhandlungen über das Atomprogramm Irans scheitern. Von Kreta aus kann der Flugzeugträger binnen eines Tages den Nahen Osten erreichen.

Netanjahu wiederholt scharfe Warnung an Teheran

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte bei einer Ansprache im Parlament in Jerusalem scharfe Warnungen an Teheran vor einem Angriff auf Israel. In diesem Fall würde der jüdische Staat «mit einer solchen Kraft reagieren, wie sie es sich überhaupt nicht vorstellen können», sagte der Regierungschef. «Wir durchleben sehr herausfordernde und komplexe Tage, das Volk weiss das», sagte er zudem. «Niemand weiss, was der nächste Tag bringen wird. Wir sind wachsam und auf jedes Szenario vorbereitet. In diesen Tagen gilt es, die Reihen zu schliessen.» (sda/dpa)

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