International
Iran

Überraschende Wendung: US-Generalstabschef ändert Taktik im Iran

US-Generalstabschef ändert Strategie: «Immer tiefer ins Landesinnere»

04.03.2026, 17:1304.03.2026, 17:13
Defense Secretary Pete Hegseth and Chairman of the Joint Chiefs of Staff Gen. Dan Caine, speak during a press briefing at the Pentagon, Wednesday, March 4, 2026, in Washington. (AP Photo/Konstantin To ...
Kriegsminister Pete Hegseth (links) und Generalstabschef Dan Caine.Bild: keystone

Nach seiner ersten Offensive gegen die Führung in Teheran will das US-Militär seine Taktik im Iran ändern.

US-Generalstabschef Dan Caine erklärte auf einer Pressekonferenz in Washington, die Streitkräfte hätten die Lufthoheit über die südliche Flanke der iranischen Küste erlangt. Nun sollten US-Streitkräfte immer tiefer in iranisches Territorium eindringen.

Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) wolle am vierten Tag seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive von grossen, gezielten Angriffen mit Fernkampfwaffen zu Präzisionsschlägen wechseln, sagte Caine weiter. Dabei sollen auch sogenannte Hellfire-Raketen zum Einsatz kommen und das Tempo erhöht werden.

Generalstabschef verweigert Auskunft über Munitionsvorrat

Konkrete Angaben zum verbliebenen Munitionsvorrat verweigerte der Generalstabschef. «Wir verfügen über genügend Präzisionsmunition für die anstehende Aufgabe», sagte er lediglich. Aus Gründen der operativen Sicherheit wolle er keine Mengen nennen.

Bislang verfolgt das US-Militär nach eigener Darstellung drei zentrale Ziele:

  • Die Zerstörung des iranischen Raketensystems zum Schutz der USA und ihrer Partner in der Region,
  • die Zerstörung oder massive Schwächung der iranischen Marine,
  • die Verhinderung eines schnellen Wiederaufbaus der militärischen Fähigkeiten des Iran.

Wie weit die USA bei der Erfüllung dieser Ziele gekommen sind, ist noch offen. Laut Aussagen von Minister Peter Hegseth hätten US-Streitkräfte bereits 17 iranische Schiffe zerstört. Darunter soll unter anderem die «IRIS Dena» sein – eine der modernsten Fregatten des Irans.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Krieg in Bildern
1 / 30
Iran-Krieg in Bildern

Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

quelle: keystone / maya levin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Passagiere kehren zurück aus Abu Dhabi
Video: ch media
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
42 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Hosenabe
04.03.2026 17:35registriert März 2014
Ziel 4: Die Rückkehr Jesu' vorbereiten.
8913
Melden
Zum Kommentar
avatar
El Tucan
04.03.2026 17:22registriert Juli 2017
Potztusig, wo haben sie bloss die Strategie gefunden? Bisher sah es jedenfalls nicht aus als hätten sie eine!
5812
Melden
Zum Kommentar
avatar
knorz
04.03.2026 17:25registriert Mai 2022
und der Iran verfolgt das Ziel den Krieg in die Länge zu ziehen und dem Westen möglichst grossen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.
Ich gehe nicht davon aus das der Iran aufhört wenn Israel und die USA finden jetzt ist genug.
Schaumermal...
5913
Melden
Zum Kommentar
42
Heidi Klum verrät: Tom Kaulitz fand sie anfangs zu dünn
Heidi Klums Körper hat sich im Laufe der vergangenen Jahre verändert. Grund dafür ist unter anderem ihr Mann Tom Kaulitz, wie sie verrät.
Heidi Klum und Tom Kaulitz gehen entspannt mit dem Älterwerden um. Beim Aufenthalt in Cannes sprach die 52-Jährige darüber, wie sich ihr Leben verändert hat. Klum erklärte: «Früher konnte ich essen, was ich wollte. Das ging einfach rein und wieder raus. Heute geht es rein und bleibt erst einmal», sagte die vierfache Mutter der «Bild»-Zeitung. Etwas, das ihrem Mann wohl gefallen dürfte.
Zur Story