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Netanjahu warnt USA vor Kampfjet-Deals mit Türkei

epa13088724 Israeli Prime minister Benjamin Netanyahu speaks during the cornerstone laying ceremony for the Atarot Heritage Center, at the abandoned former Atarot airport located near the separation w ...
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.Bild: keystone

Netanjahu warnt USA vor F-35-Deal mit Türkei: «Würde Gleichgewicht im Nahen Osten stören»

06.07.2026, 23:5606.07.2026, 23:56

Kurz vor dem Beginn des zweitägigen Nato-Gipfels hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem Kampfjet-Deal zwischen den USA und der Türkei gewarnt. Er glaube nicht, dass Washington Ankara F-35-Kampfjets oder Triebwerke für ihre Kampfflugzeuge liefern solle, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News. «Das würde das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten stören», führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese Balance.

Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump den Verkauf von F-110-Triebwerken an die Türkei forciert und sich damit über den Widerstand im US-Parlament hinwegsetzt. Gregory Meeks, das ranghöchste Mitglied der Demokraten im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, blockiert einen solchen Verkauf. Ende Juni gab er dann bekannt, dass die US-Regierung ihn darüber informiert habe, dass sie «unverzüglich» mit einer formellen Benachrichtigung zu einem Rüstungsverkauf in Höhe von mehr als 700 Millionen US-Dollar an die Türkei fortfahren werde.

Meeks warf der Regierung vor, eine Überprüfung des Waffenverkaufs durch den US-Kongress zu umgehen. Der Demokrat bezeichnete das Vorgehen als «ein weiteres zutiefst besorgniserregendes Beispiel für die offene Missachtung der Kontrollbefugnisse des Kongresses durch diese Regierung.» Der Abgeordnete kritisierte dabei auch, von der US-Regierung keine Informationen zu Sicherheitsbedenken wie Ankaras fortwährendem Besitz des russischen Raketenabwehrsystems S-400 erhalten zu haben.

An diesem Dienstag beginnt im türkischen Ankara der zweitägige Nato-Gipfel. US-Regierungskreisen zufolge dürfte es am Rande des Treffens zu «Ankündigungen im Milliardenbereich» kommen. Unter anderem könnte es dabei um den «Kauf von High-End-Waffensystemen von US-Unternehmen» gehen, stellte ein hochrangiger Regierungsbeamter im Vorfeld in Aussicht. (sda/dpa)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Fairness
07.07.2026 07:36registriert Dezember 2018
Netanyahu sollte schweigen und endlich dort sein, wo er hingehört. Trump kann er auch gleich mitnehmen.
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Engels
07.07.2026 00:26registriert August 2024
Türkei ist NATO mitglied, da hat sich ein drittstaat nicht einzumischen.
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Ein Honigdachs (1)
07.07.2026 00:21registriert Juli 2020
Natürlich sind die dagegen. erez Israel beinhaltet auch teile der Türkei. aber das geht natürlich nicht wenn die Zurückschiessen können.
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