DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schlag gegen Cosa Nostra: Carabinieri nehmen in Palermo 22 Mafiosi fest

02.11.2015, 15:3502.11.2015, 15:51

Dank einer Revolte von Unternehmern, die seit Jahren der Cosa Nostra auf Sizilien Schutzgeld zahlten, haben die Carabinieri in Palermo am Montag 22 Mafiosi festgenommen. Ihnen wird unter anderem Erpressung und Entführung vorgeworfen, berichteten die Carabinieri.

36 Unternehmer und Händler, die den Mafiosi seit Jahren Schutzgeld zahlten, wendeten sich an den Antimafia-Verband «Addiopizzo» (Schutzgeld Adieu), der sich gegen die noch weitverbreiteten Erpressungen in der sizilianischen Wirtschaft engagiert, und zeigten ihre Erpresser an.

Ihr Beitrag sei von wesentlicher Bedeutung für die Ermittlungen gewesen, sagte ein Sprecher der Vereinigung aus inzwischen hunderten Unternehmern. Diese haben sich öffentlich verpflichtet, keine Schutzgelder an die Clans zu bezahlen.

«Das Gesetz des Schweigens, das bisher die Mafia geschützt hatte, bröckelt. Immer mehr Unternehmer und Händler rebellieren. Damit können wir die Cosa Nostra effizienter bekämpfen», sagte ein Sprecher von «Addiopizzo». (sda/apa)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Angriff auf die Rede- und Gedankenfreiheit» – Entsetzen nach Attentat auf Salman Rushdie
Salman Rushdie war am Freitag bei einem Auftritt im US-Bundesstaat New York angegriffen und am Hals verletzt worden. Er liegt im Spital.
Zur Story