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Neun Festnahmen in Zusammenhang mit Brückeneinsturz in Genua

Neun Festnahmen in Zusammenhang mit Brückeneinsturz in Genua

13.09.2019, 11:2413.09.2019, 11:24

Autobahnbrücke in Genua eingestürzt

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Autobahnbrücke in Genua eingestürzt
Nach dem verheerenden Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua rückt die Frage nach der Ursache für die Katastrophe in den Fokus.
quelle: epa/ansa / luca zennaro
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Die Zahl der Verdächtigen wegen des Brückeneinsturzes in Genua mit 43 Todesopfern im August 2018 wächst. Neun Personen sind am Freitag im Auftrag der Staatsanwaltschaft in Genua im Rahmen der Ermittlungen um die Katastrophe festgenommen worden.

Dabei handelt es sich unter anderem um Fachleute der Autobahngesellschaft ASPI (Autostrade per l ́Italia) und Betreiberin des Viadukts.

Die Festgenommenen werden beschuldigt, Dokumente zu Sicherheitskontrollen von Autobahnbrücken vor und nach dem Unglück gefälscht zu haben, berichteten italienische Medien. So sollen Berichte über den Stand der Autobahnbrücken unter ASPI-Kontrollen zugunsten des Autobahnbetreibers manipuliert worden sein.

Ein Jahr nach dem Brückeneinsturz

Video: srf

Die Ermittlungen betreffen unter anderem Funktionäre des Verkehrsministeriums in Rom und Funktionäre der Strassenverwaltungsgesellschaft ANAS. Ihnen wird Fahrlässigkeit bei den Sicherheitskontrollen der Brücke vorgeworfen. Damit ist die Zahl der Personen, gegen die ermittelt wird, auf über 80 gestiegen.

Bei dem Unglück Mitte August 2018 war die Morandi-Autobahnbrücke auf einer Länge von mehr als 100 Metern eingestürzt. Unklar ist, ob vorangegangene Warnungen zum maroden Zustand der Brücke nicht ernst genommen und Instandhaltungen verschleppt wurden. 43 Personen kamen dabei ums Leben. Derzeit wird die Brücke in Genua wieder aufgebaut. Sie soll bis Frühjahr 2020 auf Basis eines Plans des Genueser Stararchitekten Renzo Piano neu errichtet werden. (aeg/sda/apa)

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