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Klima

US-Wetterbehörde NOAA: Klimaphänomen El Niño ist da

Jetzt herrscht Gewissheit: El Niño ist da

11.06.2026, 17:1711.06.2026, 17:17

Seit Monaten zeichnete es sich ab, jetzt verkündet die US-Wetterbehörde NOAA Gewissheit: Das Klimaphänomen El Niño ist wieder da. Es drohen mehr Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen.

FILE - Drought-stressed wheat plants stand adjacent to parched ground in a field near Macksville, Kan., May 16, 2026. (AP Photo/Charlie Riedel, File)
Climate El Nino
El Niño bringt mehr Dürren.Bild: keystone

Das Wetterphänomen El Niño ist zurück. «El-Niño-Bedingungen sind vorhanden und es wird erwartet, dass sie sich bis in den Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel hinein noch verstärken», teilte die US-Wetterbehörde NOAA mit.

Mit ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen im tropischen Pazifik hatte sich das regelmässig wiederkehrende Wetterphänomen schon seit Monaten angekündigt. Damit einher geht die Sorge vor mehr Extremwetter mit Dürren, Überschwemmungen und einer womöglich rekordbrechenden globalen Durchschnittstemperatur in naher Zukunft.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein «sehr starkes» El-Niño-Ereignis, eines der stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen 1950, werden könne, liege derzeit bei 63 Prozent, hiess es von der NOAA weiter.

Zuletzt 2023/24 El Niño

Zuletzt zeigte sich das alle zwei bis sieben Jahre natürlich auftretende Wetterphänomen 2023/24. Das war einer der fünf stärksten El Niños seit Beginn der Aufzeichnungen und trug dazu bei, dass 2024 das bisher heisseste Jahr seit der Industrialisierung (1850-1900) war, gemessen an der globalen Durchschnittstemperatur.

Ein El Niño verschärft die Folgen des menschengemachten Klimawandels. Die Auswirkungen sind mit Dürren und Überschwemmungen in Regionen vor allem auf der Südhalbkugel zu spüren. Für Europa halten sich die Folgen in Grenzen. (hkl/sda/dpa)

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