Die belebteste Einkaufsstrasse Europas wird zur Fussgängerzone
Ab Montag, dem 26. Oktober, ist ein Teil der weltberühmten Londoner Einkaufsstrasse Oxford Street nur noch für Fussgänger zugänglich.
Londons Bürgermeister Sadiq Khan kündigte die Änderung im Februar an. Wie der Guardian berichtet, ist es Teil seiner Mission, die britische Hauptstadt grüner und lebenswerter zu gestalten.
Was raus muss
Autos, Velos und Motorräder werden verbannt, Buslinien umgeleitet. Die einzigen Ausnahmen gelten gemäss BBC in Notfällen für Blaulicht-Fahrzeuge sowie zwischen Mitternacht und 7 Uhr für Zulieferer.
An vier Punkten dürfen alle Nicht-Fussgänger die Oxford Street überqueren. Auf den Ausweichrouten wird mit mehr Verkehr gerechnet. Auch die Lärmbelastung nehme durch das erhöhte Verkehrsaufkommen auf anderen Strassen zwischen 3.2 und 7.8 Dezibel zu.
Was geplant ist
Für die neu geschaffene Fussgängerzone ist in einem ersten Schritt eine Test- und Begutachtungsphase geplant. Mit dem daraus erworbenen Wissen will die Oxford Street Development Corporation (OSDC), welche speziell für diesen Zweck ins Leben gerufen wurde, finale Designs entwickeln. Bis Ende 2027 sollen aber mindestens 50 neue Bäume gepflanzt und 100 neue Sitzmöglichkeiten installiert werden.
Für den Umbau rechnet die OSDC mit Kosten von 150 Millionen Pfund. Finanzieren will sie das Projekt über Kredite der öffentlichen Hand, Gewerbesteuern, Werbung und Sponsorenbeiträge.
(nil)
