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Waldbrand-Gefahr auf den Kanaren: Behörden rufen Voralarm aus

Ein Bild aus dem Jahr 2023: Auf Teneriffa wurden bei Waldbränden in diesem Jahr tausende Hektar Fläche zerstört.
Ein Bild aus dem Jahr 2023: Auf Teneriffa wurden bei Waldbränden in diesem Jahr tausende Hektar Fläche zerstört.Quelle: IMAGO/Europa Press/ABACA

Waldbrand-Gefahr auf den Kanaren: Behörden rufen Voralarm aus

Auf den Kanaren drohen in den kommenden Tagen extreme Bedingungen. Die Behörden haben den Voralarm für Waldbrandgefahr ausgerufen.
24.05.2026, 15:1924.05.2026, 15:19
Laura Helbig / t-online
Ein Artikel von
t-online

Wer gerade auf Teneriffa oder Gran Canaria Ferien macht, sollte in den kommenden Tagen besonders vorsichtig sein. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für beide Inseln den Voralarm für Waldbrandgefahr ausgerufen. Grund dafür sind extreme Wetterbedingungen, die sich ab Sonntag, dem 24. Mai, zuspitzen sollen.

Die Wetterbehörde Aemet prognostiziert für die kommenden Tage einen deutlichen Temperaturanstieg. In Wald-, Hochland- und Gebirgsregionen beider Inseln werden Temperaturen von über 30 Grad, auf Gran Canaria in einzelnen Gebieten sogar 34 Grad erwartet.

Gleichzeitig soll die relative Luftfeuchtigkeit auf unter 30 Prozent sinken – ein kritischer Wert, bei dem trockene Vegetation leicht Feuer fangen kann und sich Brände rasend schnell ausbreiten. Verschärft wird die Lage durch warme, trockene Südwestwinde in den Höhenlagen beider Inseln. Solche Winde gelten auf den Kanaren als besonders gefährlich: Sie entziehen der Vegetation zusätzlich Feuchtigkeit und machen Brände schwer kontrollierbar.

Was Urlauber jetzt wissen müssen:

Die Behörden appellieren ausdrücklich an Einwohnerinnen und Touristen, in Wald- und Naturgebieten äusserste Vorsicht walten zu lassen. Konkret gilt:

  • Keine Aktivitäten, die Funken oder offene Flammen erzeugen könnten
  • Lagerfeuer und Grillen im Freien sind in Waldnähe verboten
  • Rauch oder Feuer sofort bei den zuständigen Behörden melden
  • Bergige und bewaldete Gebiete möglichst meiden

Der Voralarm dient als Präventivmassnahme: Er soll Überwachung und Einsatzbereitschaft der Notfalldienste stärken, bevor sich die Lage weiter verschlechtert. Solange der Voralarm gilt, empfehlen die Behörden, Naturgebiete nur mit grösster Umsicht zu betreten – und im Zweifel lieber auf den Ausflug zu verzichten.

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