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Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen in Kalifornien.
Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen in Kalifornien. Bild: keystone
Liveticker

Kein Sommerskifahren in Zermatt +++ Schweizer Flüsse so warm wie noch nie

Mitten in der sommerlichen Hauptreisezeit sind viele Länder mit den höchsten Temperaturen seit Aufzeichnungsbeginn konfrontiert. Hier findest du die aktuellsten Meldungen rund um die Rekordhitze und ihre Folgen.
26.07.2022, 13:01
  • In der Schweiz erlebt eine Hitzewelle. Details zum Wetter in der Übersicht.
  • Auch der Freitag hat der Schweiz wieder aussergewöhnlich hohe Temperaturen gebracht – insbesondere im Tessin und in Graubünden.
  • In mehreren Kantonen wurde eine Waldbrandgefahr ausgerufen. In einigen Gemeinden wurde der Wasserverbrauch eingeschränkt.
  • In einigen Ländern Europas wüten derzeit Waldbrände. Diese werden durch die Hitze begünstigt, da die Böden und die Vegetation dürr und trocken sind.
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12:59
Kein Sommerskifahren in Zermatt mehr
Bild: keystone
Wegen der Hitze und des schneearmen Winters stellen die Bergbahnen in Zermatt den Sommerskibetrieb vorübergehend ein. Die hohen Temperaturen haben verbunden mit dem Schneemangel zahlreiche Gletscherspalten freigelegt.

Die Herausforderungen für den technischen Unterhalt der Transportanlagen sowie für den Unterhalt der Pisten würden immer grösser und könnten nicht mehr vollumfänglich gemeistert werden, teilten die Zermatt Bergbahnen am Dienstag mit. Mit diesem Entscheid werde auch der Sicherheit der Gäste und der Skiteams Rechnung getragen.

Die Unterhaltsarbeiten an den Pisten und Transportanlagen werden hingegen weitergeführt, wie die Bergbahnen im Communiqué schreiben. Ebenfalls fortgesetzt werden die Arbeiten für die Bereitstellung der Abfahrtstrainingspiste.

Die Weltcup Rennpiste «Gran Becca», auf welcher am Ende Oktober zwei Weltcup-Abfahrten der Herren und Anfang November zwei Damen-Weltcup-Abfahrten ausgetragen werden, ist nach Angaben der Bergbahnen auf der Schweizer Seite bereits zur Hälfte präpariert. Auch diese Vorbereitungen werden vorerst auf dem Schweizer Teil und anschliessend auf dem Italienischen Teil weitergeführt, damit die Piste Anfang Oktober 2022 rennbereit sein sollte. (sda)
10:12
Schweizer Flüsse so warm wie noch nie
Schlauchboote fahren auf der Aare bei Rubigen, am Samstag, 18. Juni 2022. In der Schweiz sind am fruehen Samstagnachmittag verbreitet Temperaturen von ueber 30 Grad gemessen worden. Die Wetterdienste rechneten am Wochenende lokal mit neuen Juni-Rekordwerten. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat im Juli an elf Messtationen von Flüssen die höchsten Temperaturen seit Messbeginn registriert. Bei 22 Stationen verzeichnete das Bafu einen Juli-Rekord, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Die Aare war bei Thun (23,4 Grad) und bei Bern (24 Grad) seit Beginn der Messung noch nie so warm. Den gleichen Rekord verzeichneten laut Bafu-Angaben vom Montag neun weitere Messtationen: Die Reuss bei Seedorf UR (16,2 Grad), Ticino bei Riazzino TI (23,1 Grad), die Emme bei Emmenmatt BE (22,5 Grad), der Allenbach bei Adelboden BE (17,1 Grad), die Suze bei Sonceboz BE (19,3 Grad), der Dischmabach bei Davos GR (15,7 Grad), Poschiavino bei La Rösa GR (15,4 Grad), die Linth bei Mollis GL (16,5 Grad) und der Inn bei S-chanf GR (15,1 Grad).

Insgesamt misst das Bafu an 60 Stationen die Temperatur von Fliessgewässern. Die Wassertemperatur von Seen würde hauptsächlich in den Flüssen, die aus den Seen fliessen, erhoben.

Langfristig stellte das Bafu in Schweizer Gewässern einen deutlichen Trend zu erhöhten Temperaturen fest. Aufgrund des Klimawandels sei in den kommenden Jahrzehnten mit weiteren Zunahmen zu rechnen, teilte das Bundesamt mit. (sda)
19:35
Grünes Licht für Feuerwerke am 1. August in den beiden Basel
Trotz Waldbrandgefahr: Mit der nötigen Vorsicht kann die Bevölkerung in der Region Basel den Nationalfeiertag uneingeschränkt zelebrieren. Die beiden Basel erweitern hingegen das Badeverbot.

Trotz akuter Trockenheit verzichten die beiden Basel für den Nationalfeiertag auf ein Feuerwerksverbot. Damit entscheiden Basels Behörden anders als jene auf der anderen Seite des Juras, wo Solothurn schon letzte Woche proaktiv ein Verbot beschloss.
17:40
Trotz warmer Aare: Beznauer Reaktoren produzieren weiterhin Strom
Die beiden mit Aarewasser gekühlten Atomreaktoren Beznau im Kanton Aargau können trotz zu warmer Aare mit bis zu einer Leistung von 50 Prozent Strom produzieren. Das entschied das Bundesamt für Energie (BFE). Als Grund wird die Versorgungssicherheit angegeben.

Der Energiekonzern Axpo, Betreiber der beiden Reaktoren in Döttingen AG, bestätigte am Montag auf Anfrage eine entsprechende Meldung der Onlineportale von CH Media. Die Reaktoren würden gemäss Vorgaben betrieben, hielt Mediensprecher Noël Graber fest.

Laut der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) bestehen bezüglich der Versorgungssicherheit Vorbehalte mit Blick auf den Winter. Das Bundesamt für Energie (BFE) erliess eine sogenannte Festellungsverfügung. Eine Verordnung des Bundes sieht vor, dass für Atomkraftwerke Ausnahmen gewährt werden können, wenn dies aus wichtigen Gründen wie Reaktorsicherheit, Versorgungssicherheit oder Netzstabilität erforderlich ist.

Daher werde die Leistung der beiden Reaktoren situativ auf bis zu 50 Prozent reduziert, um den Wärmeeintrag so gering wie möglich zu halten, hielt Graber fest. Die Leistung der Reaktoren sei im Laufe des Tages unterschiedlich. Die Temperatur der Aare liege derzeit über 25 Grad Celsius.

Grundsätzlich legt der Bund fest, dass zum Schutz der Fische die Aare nach dem Einleiten des Kühlwassers die Temperatur in der Aare von 25 Grad Celsius nicht überschritten werden darf. Ist dies der Fall, so muss die Leistung der Reaktoren reduziert werden. Wenn die Temperatur länger als drei Tage über der Marke liegt, müssen die Reaktoren heruntergefahren werden.

Der Spielraum wurde nach dem Hitzesommer 2018 geschaffen. Damals war die Aare-Temperatur bei den Reaktoren Beznau während mehrerer Tage teilweise deutlich überschritten gewesen. (sda)
Schweizer AKW Beznau 1 an der Aare.
Bild: Axpo
10:53
Rekordhitze hat weite Teile Chinas im Griff
Women wearing face masks use an umbrella for shade as they walk across an intersection on an unseasonably warm day in Beijing, Thursday, July 14, 2022. High temperatures have prompted cites in eastern China to open former air raid shelters as a relief from the heat. Temperatures have surpassed all-time records in much of the country, while flooding has hit many parts. (AP Photo/Mark Schiefelbein)
Bild: keystone
Eine Hitzewelle mit aussergewöhnlich hohen Temperaturen hat derzeit weite Teile Chinas im Griff. Für Montag riefen mehrere chinesische Städte vor allem im Südosten und Nordwesten des Landes Hitzealarm aus. Dutzende Millionen Menschen waren aufgefordert, in Innenräumen zu bleiben. Die Temperaturen von teilweise über 40 Grad lassen den Stromverbrauch nach oben schnellen, Auswirkungen auf die Ernteerträge werden befürchtet.

In den Provinzen Zhejiang und Fujian im Osten des Landes waren die Temperaturen schon am Wochenende auf über 41 Grad geklettert, in zwei Städten wurden Allzeit-Rekordwerte gebrochen. Menschen in Gebieten, für die Hitzealarm ausgerufen worden war, hatte der Nationale Wetterdienst am Wochenende aufgefordert, alle «Aktivitäten im Freien zu unterbinden» und «besonders auf die Brandprävention zu achten».

Am Samstag war dem traditionellen chinesischen Kalender zufolge der «Tag der grossen Hitze», der seit langem den heissesten Zeitraum des Jahres markiert. In diesem Jahr liegen die Temperaturen aber deutlich über den langjährigen Normalwerten. In Shanghai etwa war vor wenigen Tagen mit 40,9 Grad die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1873 gemessen worden.

Die hohen Temperaturen und der entsprechend gestiegene Verbrauch für Klimaanlagen belasten die Stromversorgung in China. Mitte Juli produzierten die grössten Kraftwerke des Landes laut dem Energie-Fachmedium Sxcoal so viel Energie wie nie zuvor. Manche Lokalverwaltungen haben inzwischen die Strassenbeleuchtung abgeschaltet und die Strompreise für Unternehmen erhöht.

Die hohen Temperaturen haben die Regionen am Unterlauf des Jangtse-Flusses besonders hart getroffen und würden sich auch «negativ auf die lokalen Ernten auswirken», warnte Fu Jiaolan, Chefmeteorologe des Nationalen Wetterdiensts.

Der Klimawandel macht extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen und Dürreperioden nach Ansicht von Wissenschaftlern wahrscheinlicher. Ihre Anzahl wird demnach mit steigender globaler Durchschnittstemperatur weiter zunehmen. (sda/afp)
10:31
Uster verbietet wegen Trockenheit Feuerwerk am 1. August
Feuerwerk
Bild: Shutterstock
Nach mehreren kleineren Gemeinden hat nun auch die Stadt Uster ein Feuerwerksverbot ausgesprochen. Dieses gilt ab Montagmittag. Damit dürfte der 1. August in Uster ohne Feuerwerk und Höhenfeuer stattfinden, denn grosse Regenmengen sind nicht in Aussicht.

Verboten sind nicht nur grössere Feuerwerke. Auch das Abbrennen von Kleinfeuerwerk, etwa Vulkanen und bengalischen Zündhölzern, ist untersagt. Offene Feuer inklusive Höhenfeuer und Grillfeuer mit Holz oder Kohle dürfen ebenfalls nicht mehr angezündet werden.

Dies gelte selbst für eingerichtete Feuerstellen sowie Sitzplätze und Terrassen, betonte die Stadt. Das Grillieren mit einem Gas- oder Elektrogrill bleibt aber erlaubt, sofern dieser auf festem Untergrund steht und nicht kippen kann.

Der Regen, der vor zwei Tagen fiel, war offenbar bei Weitem nicht genug: Solche Regenschauer würden nicht in den trockenen Boden eindringen sondern rasch oberflächlich abfliessen, schreibt die Stadt. Es brauche «erhebliche Regenmengen», und zwar über eine längere Zeitspanne.

Im Wald, auf Feldern, in Wiesen und an Böschungen herrsche trotz des Regens nach wie vor eine grosse Trockenheit. Bereits kleine Funkenwürfe könnten Brände entfachen.

Vergangene Woche hatten unter anderem bereits die Gemeinden Niederhasli, Neftenbach, Pfungen, Dättlikon und Volken ein Feuerwerksverbot verhängt.

Sie gingen damit weiter, als der Kanton forderte. Auf Kantonsebene gilt nach wie vor Waldbrand-Stufe 4 von 5. Diese würde das Abbrennen von Feuerwerk noch erlauben. Die Gemeinden dürfen aber auf ihrem eigenen Territorium schärfere Vorgaben machen. (sda)
9:21
Nullgradgrenze klettert auf nie gesehene Höhen
Blick von Affoltern im Emmental, in die Berner Alpen, mit Eiger, Moench und Jungfrau, am Donnerstag 1. April 2021. (KEYSTONE /Marcel Bieri)
Bild: keystone
Die Nullgradgrenze bewegt sich in der aktuellen Hitzeperiode weit über dem höchsten Alpengipfel. In der Nacht auf Montag erklomm sie 5184 Meter über Meer - einen neuen Rekord.

Der alte Rekord stammt vom 20. Juli 1997, wie Meteoschweiz und Meteonews mitteilten. Damals lag die Nullgradgrenze auf 5117 Metern. Die Nullgradgrenze - die Höhe, in welcher die Temperatur in die Minusgrade kippt - ermitteln die Meteorologen mit Wetterballons. Sie steigen zweimal täglich von Payerne VD auf. Der neue Rekord wurde beim nächtlichen Sondenaufstieg gemessen.

Dass die Nullgradgrenze auf über 5000 Meter über Meer klettert, kommt nicht sehr häufig vor, wie Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, schreibt. Der neue Rekord und der alte von 1997 sind die einzigen je gemessenen Werte oberhalb von 5000 Metern.

Ein Wert von 4900 Metern entspricht bereits einem Platz in den Top Ten. Der bisherige Mittelwert für den Juli liegt bei 4325 Metern über Meer. (sda)

6:51
Feuer nahe US-Nationalpark Yosemite weiter nicht eingedämmt
A helicopter drops water while battling the Oak Fire in Mariposa County, Calif., on Sunday, July 24, 2022. (AP Photo/Noah Berger)
Bild: keystone
Die Feuerwehr im US-Bundesstaat Kalifornien hat den Brand nahe dem Nationalpark Yosemite bisher nicht eindämmen können. Das teilte die zuständige Behörde Cal Fire am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Informationsveranstaltung für Anwohner in Mariposa mit. Demnach hat sich das sogenannte Oak Fire, das am Freitagnachmittag aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen war, bereits auf einer Fläche von mehr als 63 Quadratkilometern ausgebreitet. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hatte am Samstag in dem betroffenen Gebiet den Notstand verhängt.

Mehrere Tausend Häuser waren zuletzt von dem Brand bedroht, einige waren zerstört oder beschädigt worden. Tausende Anwohner mussten sich Medienberichten zufolge in Sicherheit bringen. Einsatzkräfte kämpften mit Löschfahrzeugen und Helikoptern gegen die Flammen. Extreme Trockenheit, starke Winde und hohe Temperaturen hatten zu einer raschen Ausbreitung geführt.

Der Südwesten der USA leidet bereits seit Wochen unter mehreren Waldbränden, die nach Angaben der Behörden durch die anhaltende Trockenheit begünstigt werden. (sda/dpa)
22:00
Buschfeuer in Niedergesteln im Oberwallis
Eine Fläche von rund 400 Quadratmetern Buschwerk ist am Sonntag kurz vor 18.00 Uhr in Niedergesteln bei Raron im Oberwallis in Brand geraten. Mit Hilfe eines Helikopters gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Dies teilte die Kantonspolizei auf Twitter mit. Im Wallis herrscht ein absolutes Feuerverbot im Freien. Die Brandgefahr ist im Rhonetal am höchsten. (sda)
20:18
Heftige Brände in Griechenland
Die gewaltigen Brände auf der Insel Lesbos und im Dadia-Nationalpark im Nordosten Griechenlands haben auch am Sonntag unkontrolliert gewütet. Auf Lesbos wurden die Bewohner des Dorfes Vrisa auf der Südseite der Insel dazu aufgerufen, die Ortschaft zu verlassen. Häuser und Autos fielen den Flammen zum Opfer.
A firefighting airplane throws water near the village of Krestena south of Ancient Olympia, about 320 kilometers (200 miles) southwest of Athens, as authorities evacuate urgently another five villages in the area, on Sunday, July 24, 2022. There are at least six more fires burning across Greece, according to the fire service, with three of those burning for several days. (Giannis Spyrounis/ilialive.gr via AP)
Bild: keystone
Auf Lesbos war die Rauchentwicklung so stark, dass sie vom Weltall aus zu sehen war. Das teilte das europäische Erdbeobachtungssystem Copernicus auf Twitter mit und postete ein entsprechendes Satellitenbild. Im Nordosten Griechenlands verbrannten derweil unzählige Hektar des Dadia-Nationalparks. Militär und Forstarbeiter bemühten sich, Schneisen in die Pinienwälder zu schlagen und dadurch die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Zwischenzeitlich waren mehr als 320 Feuerwehrleute mit 68 Löschzügen im Einsatz.

Binnen 24 Stunden wurden in ganz Griechenland 141 Brände registriert, wie die Feuerwehr mitteilte. Landesweit sollen dem Zivilschutz zufolge aktuell so gut wie alle verfügbaren Löschhubschrauber und -flugzeuge im Einsatz sein. (sda/dpa)
17:27
2000 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände im slowenischen Karst
seit einer Woche sahen die Verantwortlichen ein Licht am Ende des Tunnels. «Es wurden unmenschliche Anstrengungen unternommen, aber jetzt rückt ein Ende des Einsatzes näher», erklärte Verteidigungsminister Marjan Sarec.
A firefighter sprays water while battling the Oak Fire in Mariposa County, Calif., on Saturday, July 23, 2022. (AP Photo/Noah Berger)
Bild: keystone
(Symbolbild) Winde hatten die Flammen in der ausgetrockneten Vegetation des Karsts immer wieder neu angefacht. Mehrfach wurden ganze Dörfer evakuiert. Nachbarländer und andere EU-Länder halfen mit Löschflugzeugen und Helikoptern aus. Am Sonntag waren erstmals auch zwei Mehrzwecktransporter vom Typ C-27J Spartan der rumänischen Luftwaffe im Einsatz.

Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg machten es erforderlich, die Brandbekämpfung aus der Luft in den Vordergrund zu rücken, um die Löschmannschaften am Boden nicht unnötig zu gefährden. Im Isonzo-Tal und in den Julischen Alpen haben zwischen 1915 und 1918 erbitterte Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und Italien getobt. Das damalige Kriegsgebiet liegt heute zum grössten Teil im slowenischen Karst. (sda/dpa)
10:53
Brände in Griechenland toben unvermindert weiter
Der gewaltige Brand im Dadia-Nationalpark im Nordosten Griechenlands hat auch am Sonntag unkontrolliert weitergewütet. In der Nacht wurde das Dorf Dadia evakuiert, am Morgen waren Militär und Forstarbeiter im Einsatz, um Schneisen in die Pinienwälder zu schlagen und dadurch die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Auch die Löscharbeiten am Boden und in der Luft wurden fortgesetzt. 320 Feuerwehrleute waren mit 68 Löschzügen im Einsatz. Landesweit sollen dem Zivilschutz zufolge aktuell so gut wie alle verfügbaren Löschhubschrauber und -flugzeuge im Einsatz sein.

Ebenfalls unkontrolliert blieb ein grosser Brand auf der Südseite der Ferieninsel Lesbos, wo bereits am Vortag eine Ortschaft evakuiert wurde. Mehrere Häuser und Autos brannten ab. In der Region herrschte zuletzt starker Wind, der die Flammen zusätzlich anfachte.

Binnen 24 Stunden wurden in ganz Griechenland 141 Brände registriert
, wie die Feuerwehr mitteilte. Unter anderem brannte ein Umspannwerk der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft in der Nähe der Stadt Larisa in Thessalien. Für Sonntag schätzten die Behörden die Brandgefahr weiterhin als hoch ein. Meteorologen kündigten für die kommenden Tage bis Anfang August hohe Temperaturen von bis zu 40 Grad und Trockenheit an. (sda/dpa)
8:36
Waldbrände in Spanien - nun Sorge um Teneriffa
Trotz einer Entspannung der Lage in den vergangenen Tagen nimmt die Serie der Waldbrände in Spanien noch kein Ende. Am Sonntag bereitete ein Feuer auf Teneriffa Sorgen.

Auf der bei Touristen beliebten Kanaren-Insel hätten die Flammen bereits mehr als 2150 Hektar zerstört, sagte Regionalpräsident Ángel Víctor Torres am späten Samstagabend. 585 Bewohner von La Guancha und von vier weiteren Gemeinden im Norden der Insel seien in Sicherheit gebracht worden. Zahlreiche ausländische Wandertouristen seien am nahe gelegenen Nationalpark Teide vor den Flammen gewarnt worden.

Bei der Bekämpfung der Flammen hätten die rund 150 Einsatzkräfte zuletzt auch dank höherer Luftfeuchtigkeit und schwächerer Winde grosse Fortschritte gemacht. Der für Sonntag und Montag angekündigte Temperaturanstieg auf bis zu 38 Grad mache aber Sorge. «Wir müssen das Feuer daher so schnell wie möglich löschen», sagte Torres.

Alle Waldbrände in Spanien waren inzwischen gelöscht oder weitgehend unter Kontrolle - bis auf den Brand auf Teneriffa und zwei Feuer, die am Samstag in Yunquera nordöstlich von Madrid sowie in Olmeda del Rey südöstlich der Hauptstadt ausgebrochen waren und am Sonntag von insgesamt 235 Einsatzkräften bekämpft wurden.

Im Zusammenspiel mit einer seit Monaten anhaltenden Dürre und starken Winden hatte die Hitze nach Angaben des Wetterdienstes Aemet den Ausbruch und die Ausbreitung vieler Brände begünstigt. 2022 ist für Spanien bereits das verheerendste Waldbrand-Jahr seit Beginn der Erfassungen. In den ersten knapp sieben Monaten des Jahres zerstörten die Flammen rund 200 000 Hektar. Diese knapp 2000 Quadratkilometer entsprechen etwa 80 Prozent der Fläche des Saarlandes. (sda/dpa)
19:18
Hitze auf Mallorca - Meer vor dem «Ballermann» wird zur warmen Brühe
Abkühlung fällt Touristen und Einheimischen auf Mallorca derzeit schwer: Auf der spanischen Urlaubsinsel sind dieser Tage nämlich nicht nur der Sand und die Luft sehr heiss - vor allem das Meereswasser erreicht ungewöhnlich hohe Temperaturen.

Für die Playa de Palma mit der bei deutschen Besuchern sehr beliebten Partymeile «Ballermann» wurden am Samstag zum Beispiel 28,7 Grad vorhergesagt - fast vier Grad über dem langjährigen Schnitt für Juli (24,8 Grad). Das geht seit Tagen so - das «Mallorca Magazin» (MM) schrieb daher von «Badewannentemperatur».
Ballermann 6, Mallorca, Spanien
«Es fühlt sich mitunter wie Brühe an, und der August mit den traditionell höchsten Wassertemperaturen steht erst noch bevor», schrieb das Wochenblatt. Das Meereswasser ist auch infolge der ungewöhnlich langen und intensiven Hitzewelle, die praktisch ganz Spanien zwischen dem 9. und dem 19. Juli im Griff hatte, deutlich wärmer. «Das liegt ganz klar am Klimawandel», wurde der Meteorologe Bernat Amengual vom spanischen Wetterdienst Aemet im «MM» zitiert.

Dabei ist Abkühlung auf Mallorca dringend nötig: Die Quecksilbersäule sollte am Wochenende am «Ballermann» nach Aemet-Angaben auf 33 bis 34 Grad klettern, im Zentrum und Nordosten der Insel sogar auf bis zu 39 Grad. In der Hauptstadt Madrid sollte es bis zu 40 Grad, in einigen Regionen Andalusiens im Süden Spaniens sogar bis zu 43 Grad warm werden. Die Hitze soll allerdings ab Dienstag sowohl auf Mallorca als auch in anderen Teilen des Landes abklingen. Im Zusammenspiel mit einer seit Monaten anhaltenden Dürre und starken Winden hatte die Hitze laut Aemet den Ausbruch und die Ausbreitung vieler Brände begünstigt. 2022 ist für Spanien bereits das verheerendste Waldbrand-Jahr seit Beginn der Erfassungen. (sda/dpa)
19:15
Feuer nahe US-Nationalpark Yosemite bedroht mehr als 1300 Häuser
Flames consume a home on Triangle Rd. as the Oak Fire burns in Mariposa County, Calif., on Saturday, July 23, 2022. (AP Photo/Noah Berger)
Bild: keystone
Ein rasch um sich greifendes Feuer im US-Bundesstaat Kalifornien bedroht mehr als 1300 Gebäude. Das sogenannte Oak Fire brach am Freitagnachmittag (Ortszeit) im Bezirk Mariposa aus und breitete sich binnen weniger Stunden auf einer Fläche von mehr als 17 Quadratkilometern aus, teilte die zuständige Behörde Calfire in der Nacht zum Samstag mit. Die Anwohner im betroffenen Gebiet südwestlich des Nationalparks Yosemite wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Mehr als 380 Einsatzkräfte kämpften mit 43 Löschfahrzeugen und vier Helikoptern gegen die Flammen an. Die Brandursache blieb zunächst unklar.

Die rasche Ausbreitung sei auf «hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und extrem trockenes brennbares Material» zurückzuführen, erklärte Calfire-Sprecher Robert Foxworthy laut der Zeitung «San Francisco Chronicle». Für das Wochenende gibt es demnach zunächst keine Entwarnung: Am Samstagmorgen erwarte man sehr heisse und trockene Winde, sagte Foxworthy.

Der Südwesten der USA leidet bereits seit Wochen unter mehreren Waldbränden, die nach Angaben der Behörden durch die anhaltende Trockenheit begünstigt werden. (sda/dpa)
11:50
Blitze verursachen Waldbrände in Südtirol
In Südtirol haben Blitzeinschläge bei einem heftigen Gewitter mehrere kleine Waldbrände verursacht. Zudem musste die Feuerwehr in der norditalienischen Urlaubsregion wegen umgestürzter Bäume ausrücken. In Naturns stürzte am frühen Samstagmorgen ein Baum auf einem Campingplatz um und streifte ein Wohnmobil, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand. In Meran fiel ein Baum auf das Schwimmbad eines Hotels. In Vilpian traf ein Blitz Bäume, ein Stück Wald brannte, konnte aber wieder gelöscht werden. Andernorts brannte ein Dachstuhl aus.

Südtirol ist in diesem Sommer von Waldbränden betroffen, weil es wenig geregnet und im Winter kaum geschneit hat. Die Autonome Provinz Bozen hat deshalb schon den Wassernotstand unter anderen im Einzugsgebiet des Flusses Etsch ausgerufen. So ist es verboten, zwischen 9 und 20 Uhr öffentliche und touristische Grünflächen zu giessen. Unter anderem für die Region um Bozen galt am Wochenende die Hitzewarnstufe Rot mit Temperaturen um die 38 Grad. (sda/dpa)
11:45
Hitze um die 40 Grad und immer neue Brände in Griechenland
Hitze und Brände haben den Menschen in Griechenland auch am Samstag zu schaffen gemacht. Ein grosser Brand zerstörte den Wald des Dadia-Nationalparks, eines der grössten Waldgebiete im Südosten Europas. Ein zweiter grosser Brand tobte auf der Südseite der Ferieninsel Lesbos. Der Zivilschutz ordnete die Evakuierung der Ortschaft Vatera an. Einheiten der Feuerwehr vom Festland seien nach Lesbos unterwegs.

Kleinere Brände tobten auf der Halbinsel Peloponnes, berichtete der staatliche griechische Rundfunk weiter. Der grösste Teil der 86 Löschflugzeuge und Hubschrauber Griechenlands sei im Einsatz gegen die Flammen, so der Zivilschutz.

Trockenheit und hohe Temperaturen würden in den kommenden Tagen fast alle Landesteile Griechenlands heimsuchen und «die perfekte Kulisse» für weitere Brände schaffen, warnten Meteorologen im Rundfunk. In Mittelgriechenland herrschten bereits am frühen Samstagmorgen Temperaturen um die 38 Grad. Stellenweise sollen die Thermometer am Nachmittag Werte von mehr als 40 Grad Celsius zeigen, teilte das Meteorologische Amt mit. Noch heisser soll es Anfang der nächsten Woche werden, die Hitze werde bis Anfang August andauern, hiess es. (sda/dpa)
epaselect epa10081514 A firefighter tries to put out a forest fire that broke out at the north-east suburb of Pallini, near Athens, Greece, 20 July 2022. Raging wildfires continued to burn throughout the night and into the early morning hours on 20 July in the northeast suburbs of Athens, with fire fighters and civil protection services engaged in a desperate battle to control flames that were fanned by gale-force winds with high speed, intensity and constantly changing direction. The Hellenic Police have carried out 600 evacuations of citizens to safe locations. Three planes and five helicopters joined the battle, alongside 485 firefighters, 120 fire engines and 28 ground teams operating below, assisted by volunteer fire fighters, local authority water tanker trucks and heavy machinery.  EPA/YANNIS KOLESIDIS
Bild: keystone
19:52
Die Südschweiz stöhnt weiter unter der Hitze
Auch der Freitag hat der Schweiz wieder aussergewöhnlich hohe Temperaturen gebracht – insbesondere im Tessin und in Graubünden. In Stabio TI wurde ein neuer Rekordwert von 36,5 Grad gemessen, wie die Wetterdienste SRF Meteo und Meteonews auf Twitter mitteilten.

Der alte Rekord stammte gemäss Meteonews vom 29. Juli 1983, er lag bei 36,3 Grad. Stabio erlebte damit bereits den 18. Hitzetag in Folge. Insgesamt war es bereits der 20. Hitzetag in diesem Monat in der Ortschaft. Die Norm im Juli wären acht Hitzetage.

In Biasca TI wurden am Freitag 36,4 Grad gemessen, wie SRF Meteo schrieb. Um einen Rekord handelte es sich dabei den Angaben zufolge allerdings nicht. Denn am 17. Juni wurden dort bereits 36,6 Grad registriert. Die Hitze hatte am Freitag nicht nur den Süden im Griff: In Genf-Cointrin gab es 37,2 Grad, in Visp VS lag der Höchstwert gemäss SRF Meteo bei 34 Grad. (sda)
18:21
Waldbrände im slowenischen Karst dauern an – Problem Blindgänger
Die Waldbrände im Karstgebiet Sloweniens dauern an. Wegen der Bedrohung durch die Flammen mussten am Freitag erneut drei Dörfer im Westen des Landes evakuiert werden. 1000 Feuerwehrleute und 300 weitere Helfer waren im Einsatz, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Zum dritten Mal mussten Dorfbewohner in Sicherheit gebracht werden. Die Brände wüteten den sechsten Tag in Folge. Immer wieder aufkommende Winde sowie enorme Trockenheit erschweren die Brandbekämpfung.
A natural woodland burns near Kiskunhalas, southern Hungary, Thursday, July 21, 2022. The drought and scorching heat induced fire has burnt a 200 hectare area of the mixed forest of deciduous trees and conifers. (Ferenc Donka/MTI via AP)
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Ein weiteres Problem stellen Blindgänger aus dem Ersten Weltkrieg dar. Im Isonzo-Tal und in den Julischen Alpen hatten zwischen 1915 und 1918 erbitterte Schlachten zwischen Österreich-Ungarn und Italien getobt. Das damalige Kriegsgebiet liegt heute zum grössten Teil im slowenischen Karst. Der slowenische Verteidigungsminister Marjan Sarec sagte, wegen der Blindgänger könnten die Feuerwehrleute nicht in die Tiefen der Wälder vordringen. Deshalb erfolge die Brandbekämpfung vornehmlich aus der Luft. (sda/dpa)
16:16
Weitere Kantone verbieten Feuer im Freien
People light a firework while celebrating Chaharshanbe Souri, or Wednesday Feast, an ancient Festival of Fire, on the eve of the last Wednesday of the solar Persian year, in Tehran, Iran, Tuesday, March 15, 2022. While approaching the Iranian New Year, people across the country, light bonfires, set off fireworks sending wish lanterns into the night sky during the annual ritual that dates back to at least 1700 B.C. and is linked to Zoroastrianism in the Persian Empire. (AP Photo/Vahid Salemi)
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Weitere Kantone reagieren auf die anhaltende Trockenheit in der Schweiz: Die Kantone Freiburg und Waadt haben am Freitag ein Feuerverbot im Freien erlassen. Auf dem ganzen Gebiet der beiden Kantone ist zudem das Abbrennen von Feuerwerk verboten.

Erlaubt bleibe das Grillieren auf befestigten Sitzplätzen, sofern es windstill sei und der Abstand zur Vegetation sowie die übrigen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten würden, teilten die Waadtländer Kantonsbehörden mit. Ausnahmen vom Feuerwerksverbot seien für Augustfeuer und Feuerwerk an offiziellen, bewilligten Anlässen möglich, sofern für ein Sicherheitsdispositiv gesorgt sei.

Das Gleiche gilt grundsätzlich im Kanton Freiburg, wie aus einem Beschluss des Staatsrats hervorgeht. An Stellen, die sie zu diesem Zweck vorgesehen und gesichert haben, können die Freiburger Gemeinden zudem das Abbrennen von Vulkanen und bengalischen Zündhölzern durch Private erlauben - nicht aber jenes von Heulern oder Raketen. In beiden Kantonen gilt die Massnahme ab sofort und bis auf weiteres.

Auch andernorts verschärften die Behörden am Freitag die Massnahmen. Der Kanton Graubünden erliess ein absolutes Feuerverbot. Ausgenommen davon sind zumindest zunächst das Unter- und Oberengadin sowie das Münstertal und Samnaun.

In allen anderen Teilen des Kantons sind Feueraktivitäten im Freien untersagt. Vom kantonalen Feuerverbot sind die Siedlungsräume in den Bauzonen ausgenommen. Absolute Feuerverbote im Freien hatten zuvor auch das Wallis und der Kanton Tessin erlassen.

Der Kanton Thurgau verbot am Freitag das Entfachen von Feuern und das Wegwerfen von Raucherwaren im Wald und im Umkreis von 200 Metern. Gleichzeitig dürfen auf dem ganzen Kantonsgebiet ab sofort keine Feuerwerkskörper mehr abgebrannt werden.

Auch der Kanton Neuenburg untersagte gleichentags das Abbrennen von Feuerwerk durch Private. Bereits seit Dienstag ist es dort untersagt, im Wald oder in Waldesnähe Feuer anzuzünden.

Während im Kanton Zürich am Freitag auf Kantonsebene noch die Waldbrand-Stufe 4 von 5 und damit ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe galt, gingen einige Gemeinden bereits weiter: Allgemeine Feuerverbote, die auch das Zünden von Feuerwerk umfassen, erliess etwa Niederhasli. Auch andere Gemeinden, darunter Neftenbach, Pfungen, Dättlikon und Volken, verbieten Feuerwerk und Höhenfeuer, wie der «Landbote» berichtete.

Nebst Zürich hatten sich bereits am Donnerstag Schaffhausen, Glarus und der Aargau in die immer länger werdende Reihe jener Kantone gestellt, die keine Waldbrände riskieren wollen. Sie erliessen ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern.

In Schaffhausen und Glarus sind zudem private Feuerwerke und Himmelslaternen verboten, der Aargau verbietet Feuerwerke im Wald und in Waldesnähe.

Feuerverbote im Wald und in Waldesnähe gelten ausserdem in den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt, Bern, Genf, Jura, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz (bedingt), Solothurn (auch Feuerwerksverbot), Uri (auch Feuerwerksverbot), und Zug (bedingt). Die Kantone St. Gallen und die beiden Appenzell belassen es vorläufig bei Mahnungen. (sda)
16:12
Griechenland am Beginn einer langen Hitzewelle
People enjoy the sea in Rafina town, east of Athens, Greece, Friday, July 22, 2022. Many parts of the country are already reaching temperature highs of 39 to 40 degrees Celsius (102.2 to 104 Fahrenheit) and expected to persist at least until the end of the month. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)
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Bild: Menschen sitzen in Rafina am Strand, 22. Juli 2022.

Für weite Teile Griechenlands erwarten die Meteorologen eine lange Hitzewelle, die bis Anfang August dauern soll. Bereits am frühen Freitagmorgen zeigten die Thermometer in Athen 30 Grad Celsius.

Am Wochenende und in den Tagen danach sollen die Temperaturen Werte um die 40 Grad erreichen, wie das Amt für Meteorologie mitteilte. Der Zivilschutz warnte, wegen der Trockenheit sei die Brandgefahr extrem hoch.

Gefährlich sei, dass selbst in der Nacht die Temperaturen vielerorts nicht unter 30 Grad fielen – dies erschwere es Bewohnern und Urlaubern, sich von der Hitze zu erholen. Mit einem Rückgang auf für die Jahreszeit normale Höchsttemperaturen von um die 35 Grad rechnen die Meteorologen für die kommenden zehn Tage nicht. Von der Hitzewelle verschont bleiben wegen der Meeresbrisen die Inseln der Ägäis wie Skopelos, Mykonos, Santorini und Syros sowie die Gebirgsregionen des Festlandes.

Ärzte rieten den Menschen – allen voran den Touristen – vorsichtig zu sein. Die lange Hitzewelle werde den Körper stark belasten. Alkohol oder zuckerhaltige Getränke solle man nicht zu sich nehmen. «Hut aufsetzen, weite helle Baumwollkleidung tragen, viel Wasser trinken, immer wieder lauwarm duschen oder im Meer schwimmen und Obst und Gemüse essen», empfahl ein Arzt am Freitag im staatlichen Rundfunk. Fussgänger sollten möglichst auf der schattigen Seite der Strasse gehen. (sda/dpa)
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Die Hitze bringt dich zum Schmelzen? Du bist nicht allein

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Die Hitze bringt dich zum Schmelzen? Du bist nicht allein
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Zahlreiche Waldbrände wüten – so stark trifft die Hitzewelle Länder in Südeuropa

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