International
Luftfahrt

Flugverkehr über London massiv gestört – technische Störung

«Technische Probleme»: Flugverkehr über Grossbritannien gestört

30.07.2025, 17:5330.07.2025, 18:19

Im Flugverkehr über Grossbritannien kommt es aktuell zu deutlichen Verzögerungen. Der Grund dafür sind «technische Probleme» im Flugverkehrskontrollzentrum in Swanwick, die aber behoben werden konnten, wie der Flugsicherungsdienst Nats mitteilte. «Unsere Techniker haben das heute Nachmittag betroffene System wiederhergestellt», teilte der Dienst der Deutschen Presse-Agentur mit.

Betroffen ist insbesondere der Luftraum über London, aber auch am Flughafen der schottischen Hauptstadt Edinburgh blieben die Flugzeuge zwischenzeitlich am Boden. «Wir empfehlen Passagieren, sich vor Reiseantritt bei ihrer Fluggesellschaft zu erkundigen», teilte der grösste britische Flughafen London Heathrow der dpa mit. Laut Nats lief am Nachmittag der Prozess, den normalen Betrieb im Luftraum über London wiederaufzunehmen.

Welches System genau betroffen war, blieb zunächst unklar. In einer ersten Stellungnahme war das Problem, durch das etliche Flugzeuge ausgebremst wurden, bestätigt worden. Wegen des Problems war «die Zahl der Flugzeuge im Luftraum über dem Londoner Kontrollbereich» begrenzt worden, wie es in der ersten Nats-Mitteilung hiess.

London ist eines der grössten Flugdrehkreuze der Welt. An den grossen Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick ist zu beobachten, wie etliche Flugzeuge zwar auf dem Weg zur Startbahn sind, dort aber nicht in gewohntem Rhythmus abheben können. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kanada wird vorerst kein assoziiertes EU-Mitglied
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist mit ihrem Vorstoss für eine assoziierte EU-Mitgliedschaft Kanadas vorerst gescheitert. Wie die Deutsche Presse-Agentur von Diplomaten in Brüssel erfuhr, sorgten Bundeskanzler Friedrich Merz und mehrere andere Staats- und Regierungschefs von EU-Ländern dafür, dass die Begriffe «assoziierte Mitgliedschaft» und «assoziiertes Mitglied» aus dem Entwurf für die geplante Abschlusserklärung des an diesem Donnerstag beginnenden EU-Kanada-Gipfels gestrichen wurden. Auch ursprünglich vorgesehene weitreichende Zusagen zur Finanzmarktintegration und gegenseitigen Vorzugsbehandlung bei Massnahmen zur wirtschaftlichen Sicherheit wurden abgeschwächt.
Zur Story