International
Luftfahrt

Unterschiedliche Angaben zu Opfern nach Flugzeugabsturz in Russland

Beim verunfallten Flugzeug soll es sich um eine Ilyushin Il-18 handeln.
Beim verunfallten Flugzeug soll es sich um eine Ilyushin Il-18 handeln.bild: shutterstock

Unterschiedliche Angaben zu Opfern nach Flugzeugabsturz in Russland

19.12.2016, 06:0819.12.2016, 08:12

Bei einem Flugzeugunglück in Sibirien sind am Montagmorgen 16 russische Soldaten schwer verletzt worden. An Bord der Maschine waren 32 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder, wie Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichteten.

Die Transportmaschine vom Typ Il-18 war laut dem russischen Verteidigungsministerium im Militärflughafen Kansk im Süden der Region Krasnojarsk gestartet und rund 30 Kilometer von der Ortschaft Tiksi in der nördlichen Teilrepublik Sacha notgelandet. Der Ort der Bruchlandung ist rund 1000 Kilometer nördlich der Republikhauptstadt Jakutsk.

Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Tiksi.

Als Ursache für die Bruchlandung gingen die Behörden zunächst von einem technischen Problem oder von schlechten Wetterbedingungen aus, wie die Agentur Interfax meldete.

Das Militär schickte rund 100 Soldaten zur Unglücksstelle. Mehr als 30 Verletzte wurden mit Helikoptern in ein Spital gebracht. Aus Moskau startete ein Flugzeug mit medizinischer Hilfe in die mehr als 4000 Kilometer entfernte Region.

Zunächst hatte Interfax von einem Flugzeugabsturz mit 30 Toten berichtet. Die Agentur Tass hatte gemeldet, dass sechs Menschen überlebt hätten. Später berichteten beide Agenturen unter Berufung auf das Ministerium, dass es keine Toten, aber mehrere Verletzte gebe. Wie Interfax unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium berichtete, gab das Flugzeug kein Notsignal ab.

(cma/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Swisscom lagert erneut Stellen ins Ausland aus
Der Telekom-Konzern kämpft mit schwindenden Umsätzen. Nun will er noch mehr IT-Dienstleistungen im Ausland erbringen lassen.
Die Swisscom feiert sich in ihrer Mitteilung zu ihren Halbjahreszahlen für eine «gute Performance und beste Kundenerlebnisse». Für IT-Mitarbeitende der wichtigsten Einheit Swisscom Schweiz aber kommt es ein paar Absätze weiter unten knüppeldick. Der staatlich kontrollierte Telekom-Konzern verlagert nämlich weitere Stellen ins Ausland.
Zur Story