International
Luftfahrt

Ascheregen vom Ätna: Flughafen Catania bleibt dicht

Smoke billows from Mount Etna volcano, Italy, Monday, June 2, 2025. (AP Photo/Giuseppe Distefano) Ätna
Rauch über dem Ätna im Juni 2025. (Symbolbild)Bild: keystone

Ascheregen vom Ätna: Flughafen Catania bleibt dicht

06.07.2026, 21:1906.07.2026, 21:21

Wegen anhaltenden Ascheregens infolge der vulkanischen Aktivität des Ätna auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien sind am Flughafen Catania derzeit weder Starts noch Landungen möglich. Nach Angaben der Betreibergesellschaft SAC werden alle ankommenden Flüge ausgesetzt. Zudem gilt für sämtliche Abflüge ein vollständiger Stopp. Die Massnahmen sollen nach derzeitigem Stand bis 10.00 Uhr am Dienstag gelten.

Passagiere wurden gebeten, erst nach Rücksprache mit ihrer Fluggesellschaft zum Flughafen zu fahren. Der Airport kündigte weitere Informationen zur Entwicklung an. Wie auf der Webseite des Flughafens zu sehen war, wurden fast alle Flüge gestrichen, darunter auch Verbindungen nach Deutschland.

Seit dem Wochenende rumort der grösste Vulkan Europas wieder. Das Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) meldete am frühen Sonntagmorgen starke Ascheemissionen aus einer Öffnung des Ätnas. Die Aktivität verstärkte sich und bildete eine riesige Eruptionswolke, die rund 1,5 Kilometer über den Gipfel aufstieg. Anwohner berichteten auf der Plattform Telegram von herabregnender Asche und Staub – auch in weiter entfernten Gegenden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
1
Vor Nato-Gipfel: Kanada bestellt U-Boote in Deutschland
Milliardenauftrag aus Kanada vor dem Nato-Gipfel: Der Kieler Marineschiffbauer TKMS soll bis zu zwölf U-Boote nach Nordamerika liefern. Wie Premierminister Mark Carney in Halifax mitteilte, setzt Kanada auf eine Zusammenarbeit mit Deutschland.
Zur Story