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Bürgermeister im Süden von Mexiko erschossen

epa12777082 A member of the Mexican state police forces guards the entrance to the Tapalpa Country Club Hotel in Tapalpa, Jalisco state, Mexico, 25 February 2026. Mexican drug lord Nemesio Oseguera Ce ...
Ein Angehöriger der mexikanischen Landespolizei. (Symbolbild)Bild: keystone

Bürgermeister im Süden von Mexiko erschossen

13.06.2026, 21:2713.06.2026, 21:27

Im Süden von Mexiko haben Unbekannte den Bürgermeister der Ortschaft San Miguel Amatitlán getötet. Bewaffnete eröffneten das Feuer auf José Ángel Bravo Martínez, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Oaxaca mitteilte. Die Sicherheitsbehörden leiteten eine Fahndung nach den Tätern ein und verlegten zusätzliche Einsatzkräfte in die Region.

Bravos Partei PAN verurteilte die Attacke. «Ein Anschlag auf das Leben eines demokratisch gewählten Amtsträgers stellt einen direkten Angriff auf den Frieden, die Institutionen und den Volkswillen dar», hiess es in einer Mitteilung. «Wir dürfen diese Vorfälle nicht als normal hinnehmen und nicht zulassen, dass Angst die politische Teilhabe und den öffentlichen Dienst beeinträchtigt. Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit müssen sich durchsetzen.»

Politiker in Mexiko immer wieder Opfer von Gewalt

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Allerdings werden in Mexiko Bürgermeister und Gemeindevertreter immer wieder Opfer von Anschlägen. Häufig steckt die organisierte Kriminalität dahinter.

Wegen der Fussballweltmeisterschaft, die am Donnerstag in Mexiko-Stadt eröffnet wurde, war die Sicherheitslage in dem lateinamerikanischen Land zuletzt wieder in den Fokus gerückt. Im Februar waren bei Kämpfen nach der Festnahme und dem Tod eines mächtigen Drogenbosses über 70 Menschen in Mexiko ums Leben gekommen. (sda/dpa)

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