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Trump will Springfield besuchen – doch dort wollen sie ihn nicht

Republican presidential nominee former President Donald Trump raises his fist as he departs a campaign event at Nassau Coliseum, Wednesday, Sept.18, 2024, in Uniondale, N.Y. (AP Photo/Alex Brandon)
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Donald Trump verbreitete Falschaussagen über Migranten in Springfield. Jetzt will er den Ort besuchen.Bild: keystone

Trump will Springfield besuchen – doch der republikanische Bürgermeister will ihn nicht

19.09.2024, 11:4119.09.2024, 14:20

Nein, sie essen keine Katzen und Hunde in Springfield, Ohio. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte in der TV-Debatte mit Kamala Harris behauptet, Migranten aus Haiti würden Haustiere stehlen und essen.

Die Behörden in Springfield konnten jedoch keinen einzigen solchen Fall bestätigen. Jetzt, wo alle Welt über die Stadt spricht, will auch Trump den Ort besuchen.

Doch Rob Rue, der Bürgermeister von Springfield – der selbst Republikaner ist –, hat am Dienstag nicht gerade begeistert auf die Pläne des Ex-Präsidenten reagiert, wie NBC berichtet:

«Es wäre eine extreme Belastung unserer Ressourcen.»
Rob Rue

Ihm wäre es recht, wenn Trump auf den Besuch verzichten würde, so Rue. Springfield ist seit Falschaussagen Trumps nicht mehr zur Ruhe gekommen. Es gab bereits Dutzende Bombendrohungen – alles Fehlalarme, die meisten davon aus dem Ausland, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Schulen mussten deshalb zwischenzeitlich geschlossen werden.

Der republikanische Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, schickte 36 zusätzliche Polizisten nach Springfield, die Schulen und das Schulbusdepot bewachen sollen. Auch die rechtsextreme Miliz «Proud Boys» wurde bereits in Springfield gesichtet.

(rbu)

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