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Nach rund sechs Monaten: Vier Astronauten verlassen die ISS



epa09157030 A handout photo made available by the NASA shows a NASA TV grab with the Space-X Crew-2 members (center L-R) JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) astronaut Akihiko Hoshide, NASA astronaut Shane Kimbrough ESA (European Space Agency) astronaut Thomas Pesquet, and NASA astronaut Megan McArthur, along with the Expedition 65, Expedition 64 Flight Engineers and SpaceX Crew-1 members after arrival at the International Space Station (ISS), 24 April 2021.  EPA/NASA TV HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Gerade erst sind die Kollegen von SpaceX dazugekommen. Bild: keystone

Nach rund sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation haben vier Astronauten die ISS wieder verlassen. Die US-Raumfahrer Michael Hopkins, Victor Glover und Shannon Walker sowie ihr japanischer Kollege Soichi Noguchi dockten in der Nacht zum Sonntag mit einer «Crew Dragon»-Kapsel des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von der ISS ab, wie Spacex und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilten. Am Sonntag sollten sie im Meer vor dem US-Bundesstaat Florida landen – der Rückflug zur Erde war wegen schlechten Wetters um einen Tag verschoben worden. Die sogenannte «Crew-1» hatte im November an der ISS angedockt.

Auf der Raumstation war es zuletzt eng: Neben der «Crew-1» waren seit Anfang April auch die Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie der Nasa-Astronaut Mark Vande Hei an Bord, am vergangenen Wochenende kamen vier Astronauten der «Crew-2» dazu – die US-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur sowie ihr japanischer Kollege Akihiko Hoshide und der Franzose Thomas Pesquet.

«Crew-1» war die erste, die regulär mit dem «Crew Dragon» zur ISS geflogen war, nachdem ein bemannter Testflug zur ISS im vergangenen Frühjahr erfolgreich verlaufen war. Der Test war nach fast neunjähriger Pause der erste, bei dem Astronauten wieder von amerikanischem Boden aus in den Orbit starteten – und überhaupt das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. Der Start der «Crew-3» ist derzeit für Oktober geplant. (sda/dpa)

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