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Ätna-Warnstufe gesenkt – Flugbetrieb läuft langsam wieder an

Ätna-Warnstufe gesenkt – Flugbetrieb läuft langsam wieder an

Nach der Herabstufung der Warnstufe für die vulkanische Aktivität am Vulkan Ätna läuft der Flugbetrieb am Flughafen von Catania langsam wieder an.
15.08.2026, 16:4815.08.2026, 16:48

Wie der Betreiber des Airports (SAC) mitteilte, sollen Ankünfte und Abflüge seit 14.00 Uhr wieder möglich sein. Passagiere werden dennoch aufgefordert, den Status ihrer Flüge bei den Fluggesellschaften zu prüfen.

KEYPIX - epa13141394 A plume of ash and smoke billows from the Voragine crater of Mount Etna, seen from Catania, Sicily, Italy, 30 July 2026. The volcanic activity in the Voragine crater has gone from ...
Der Ätna verzeichnet immer wieder vulkanische Aktivität.Bild: keystone

Auf der Internetseite des Flughafens werden auch für die Zeit nach 14.00 Uhr zahlreiche Flüge als gestrichen oder umgeleitet angezeigt. Allerdings sind den Angaben online zufolge einige wenige Flüge in Catania wieder angekommen und abgeflogen – aus Charleroi in Belgien oder dem rumänischen Bukarest. Auch beim Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 waren die Flüge zu sehen.

Nur noch schwacher Ascheausstoss

Noch am Vortag hatte der Betreiber eine Aussetzung des Flugbetriebs bis 15.00 Uhr angekündigt. Am Vormittag wurde die Warnstufe von Rot auf Orange herabgestuft. In dem jüngsten Bericht zur vulkanischen Aktivität des Ätna vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) hiess es, es halte ein schwacher Ascheausstoss an, der auf den Gipfelbereich beschränkt sei.

Seit Beginn des Ausbruchs vor mehr als einer Woche wurden Hunderte Flüge gestrichen, verspätet oder umgeleitet. Nach Angaben des Flughafenbetreibers wurden zwischen dem 6. und 12. August rund 36 Prozent der für Catania geplanten Flüge gestrichen. Die Betreibergesellschaft SAC bezeichnete die Auswirkungen auf die Flughafeninfrastruktur als die schwersten der vergangenen 20 Jahre.

Mehrere Faktoren erschwerten Auswirkungen

Nach den Worten des Vulkanologen Mario Mattia vom INGV war der Ausbruch wegen der lange anhaltenden Ascheemission so ungünstig für den Flugverkehr. Erschwerend hinzugekommen seien konstante Winde von Norden nach Süden, die die Asche direkt über Catania und den Flughafen trieben. (sda/dpa)

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