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«Kaukasus 2020»: Russland beginnt das grösste Militärmanöver des Jahres



Russland hat im Kaukasus seine Armee für das grösste Militärmanöver in diesem Jahr in Stellung gebracht. An der bis Samstag angesetzten internationalen Übung beteiligen sich maximal 12'900 Soldaten unter anderem aus China, Pakistan, Belarus (Weissrussland), Armenien und Myanmar.

An dem Manöver «Kaukasus 2020» unter Leitung des russischen Generalstabs beteiligen sich rund 80'000 Menschen. «Die Übung trägt keinen aggressiven Charakter», sagte Russlands Vize-Verteidigungsminister Nikolai Pankow schon vor dem offiziellen Start am Montag auf dem Truppenübungsplatz Kapustin Jar im Gebiet Astrachan an der Wolga.

epa04926942 Russian crew of the tank T-80 perform during a show for 'Tank's Day' in Sertolovo outside St. Petersburg, Russia, 12 September 2015.  EPA/ANATOLY MALTSEV

Ein russischer Panzer in St.Petersburg (Archivaufnahme) Bild: EPA/EPA

Das Manöver gilt aus Sicht Moskauer Verteidigungspolitiker nicht zuletzt als eine Reaktion auf ähnliche Übungen der Nato in russischer Nachbarschaft. Die Übung stärke die Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten und verbessere das gemeinsame Vorgehen von Soldaten, hiess es. Beteiligt sei auch die russische Kriegsflotte. Insgesamt erstrecke sich das Geschehen auf 14 Stellungen, darunter auch welche im Schwarzen und im Kaspischen Meer.

Ziel sei es unter anderem, Militäreinsätze bei der Lösung bewaffneter Konflikte im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus durchzuspielen. Unter den vielen Beteiligten seien auch technisches Personal sowie Mitarbeiter des Zivilschutzes.

Aufgefahren würden etwa 250 Panzer sowie mehr als 600 weitere Einheiten von Kampftechnik, darunter Artillerie-Systeme. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich Russland zeitweise mit Militärmanövern zurückgehalten und die Nato aufgefordert, ihre Übungen ebenfalls zurückzufahren. (sda/dpa)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Gorgonzola-Gonzo
21.09.2020 07:43registriert May 2019
Make Love, not war...
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Rethinking
21.09.2020 08:11registriert October 2018
Wenn man das viele Geld in die Bekämpfung von Armut, globaler Erwärmung und Umweltverschmutzung stecken würde, würde es künftig wohl weniger unzufriedene Menschen geben was die Lage wohl mehr stabilisiert als Armeen
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Toerpe Zwerg
21.09.2020 09:56registriert February 2014
"An der bis Samstag angesetzten internationalen Übung beteiligen sich maximal 12'900 Soldaten"
"An dem Manöver «Kaukasus 2020» unter Leitung des russischen Generalstabs beteiligen sich rund 80'000 Menschen."
Vermutlich 77'100 Köche ...
Die Regeln der OSZE sehen vor, dass OSZE-Staaten bei Militärmanövern mit mehr als 13000 Soldaten eine umfangreiche Beobachtung ermöglichen. Selbst das Überfliegen des Manövergebiets und Gespräche mit beteiligten Soldaten wären erlaubt.
Dieser pseudologische Staat ist doch nur noch zum Weinen.
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