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Wollte durch Ärmelkanal: Britische Armee stoppt Schattenflotte-Tanker

Wollte durch Ärmelkanal: Britische Armee stoppt Schattenflotte-Tanker

Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte.
14.06.2026, 09:5314.06.2026, 09:53

Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilte der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag und erinnere diejenigen, die Putins Krieg in der Ukraine befeuern, dass sie sich nicht verstecken könnten.

KEYPIX - epa12930088 A man walks backdropped by the ship Jin Hui, which was boarded by the Swedish Coast Guard, in the haze outside Trelleborg, Sweden, 03 May 20226. This is the fifth time the Swedish ...
Die britische Armee stoppt einen Tanker von Russlands Schattenflotte. (Symbolbild)Bild: keystone

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker «Smyrtos», der laut der Webseite Marinetraffic.com unter der Flagge Kameruns fährt und von einem russischen Hafen kommt.

Sechsstündige Operation gegen Schiff der Schattenflotte

Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, hiess es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert. «Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern.»

Der Premierminister hatte demnach im März zugestimmt, dass britische Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden Schiffe der Schattenflotte entern dürfen. Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft.

«Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg», sagte Verteidigungsminister Dan Jarvis laut der Mitteilung.

Schiffe werden immer häufiger gestoppt und überprüft

Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die von den westlichen Alliierten wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verhängten Sanktionen zu umgehen. Nach britischen Angaben handelt es sich um mehr als 700 Schiffe. Die Schiffe werden oft angehalten und überprüft. Vor zwei Wochen hatte Frankreich einen aus Russland kommenden Öltanker im Atlantik überprüft – nach Pariser Angaben auch mit Unterstützung Grossbritanniens. Der Kreml kritisierte damals, solche Aktionen grenzten an «internationale Piraterie». Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. (sda/dpa)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Spitfire MK9
14.06.2026 11:02registriert Januar 2026
Aufbringen, Schiff an die Kette legen, den Kapitän und Schiffsoffiziere einbuchten.
Ladung verwerten und den Erlös an die Ukraine weitergeben.
So sollte man das mit allen Schatten-Tankern machen!
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