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Coronavirus breitet sich weiter aus – Schweiz trifft Vorbereitungen



Die Zahl der Virusopfer steige sprunghaft an, berichtete der «Tages-Anzeiger» am frühen Mittwochabend. Dem Coronavirus seien bereits 17 Menschen in China zum Opfer gefallen. Mit mehr als 200 Nachweisen binnen eines Tages habe auch die Zahl erfasster Virus-Infektionen stark zugenommen. Und in den USA gebe es den ersten Fall.

Die Ausbreitung der zuerst in China ausgebrochenen Lungenkrankheit ist auch am WEF in Davos ein grosses Thema. Gesundheitsminister Alain Berset sagte am Mittwoch vor den Medien, dass die Schweiz die Situation sehr genau verfolge und gut vorbereitet sei. An den Flughäfen Zürich und Genf werden aktuell keine Massnahmen ergriffen.

Federal councillor Alain Berset, 2nd left, confers with his team between bilateral meetings, Emilia Pasquier, left, and from right, Peter Lauener and Michael Braendle, during the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 22, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bundesrat Berset bespricht sich in Davos mit Mitarbeitern aus seinem Stab. Bild: KEYSTONE

Berset bot am Weltwirtschaftsforum dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, Hilfe der Schweiz bei der Bekämpfung des Coronavirus an. Wie diese Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus konkret aussehen könnte, führte er nicht aus.

In der Schweiz existiert laut Berset für solche Ereignisse ein Aktionsplan. Dieser werde umgesetzt, sollte sich die Situation weiter entwickeln.

Die WHO hatte für Mittwoch wegen der sich rasant ausbreitenden Lungenkrankheit ein Krisentreffen in Genf einberufen. Experten berieten darüber, ob ein internationaler Gesundheitsnotstand ausgerufen wird.

BAG bezeichnet Risiko aktuell als gering

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verfolgt nach eigenen Angaben die Lageentwicklung in der Schweiz und weltweit aufmerksam. Aktuelle Informationen zur Krankheit finden sich auf den Webseiten des BAG.

Das BAG stellt hier fest, dass obwohl direkte Flugverbindungen von Wuhan nach London, Paris und Rom existierten, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) das Risiko einer Einschleppung aktuell als gering einschätze. Gleiches gelte für die Schweiz. Massnahmen bei der Einreise, wie sie in einigen Ländern in Südostasien ergriffen wurden, seien daher derzeit nicht angezeigt.

Keine Massnahmen in Zürich und Genf

Das BAG bereitet sich auf mögliche Szenarien einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vor, hiess es auf Anfrage. Man werde Empfehlungen der WHO zur Kenntnis nehmen und sich bei allfälligen Massnahmen darauf stützen. Das BAG entscheide aber autonom und werde darauf achten, was für die Schweiz sinnvoll und angebracht sei.

An den Flughäfen Zürich und Genf werden aktuell noch keine zusätzlichen Massnahmen zum Schutz von Reisenden und Angestellten unternommen. Man warte auf konkrete Anweisungen und Vorgaben des BAG, erklärten Flughafen-Sprecher in Zürich und Genf auf Anfrage.

«Obwohl direkte Flugverbindungen von Wuhan nach London, Paris und Rom existieren, schätzt das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) das Risiko einer Einschleppung aktuell als moderat ein. Gleiches gilt für die Schweiz. Massnahmen bei der Einreise, wie sie in einigen Ländern in Südostasien und Italien ergriffen wurden, sind derzeit nicht angezeigt.»

Bundesamt für Gesundheit

Das Nationale Referenzzentrum für neuauftretende Viruserkrankungen (NAVI) in Genf sei laut BAB in der Lage, das neue Coronavirus labordiagnostisch nachzuweisen. Verdachtsfälle würden gemäss den bestehenden Richtlinien für MERS abgeklärt und, falls nötig, behandelt.

(dsc/sda)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MartinZH 22.01.2020 21:02
    Highlight Highlight Roche lagert für einen Viertel der Bevölkerung Tamiflu (Oseltamivir). Das Ablaufdatum rückt immer näher. Damit es wirkt, muss man es spätestens nach 48 Stunden einnehmen.

    Das funktioniert doch gar nicht! Rezept-Beschaffung, Apotheken-Vorrat, Logistik, etc. Warum werden die sowieso bald abgelaufenen Pillen nicht grossflächig an die CH-Bevölkerung verschickt? Einfach eine Packung pro Haushalt – genau so, wie diese Tabletten für einen Nuklear-GAU, die wir erhalten haben?

    Wenn es mit dem Coronavirus soweit ist, haben wir keine Zeit mehr. Es wäre zu Begrüssen, wenn die Bundesämter handeln würden!
  • Mangi 22.01.2020 20:35
    Highlight Highlight Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen dieses Virus hat es in sich, ihr werdet es bald begreifen warum
  • Adam Smith 22.01.2020 20:25
    Highlight Highlight 😅
    Benutzer Bild
    • Blitzmagnet 23.01.2020 10:44
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke. Die Flughäfen machen immer zu spät zu :D
  • ChiliForever 22.01.2020 20:08
    Highlight Highlight Hoffentlich erwähnt nicht noch jemand die letzten Grippewelle mit hunderten/tausenden Toten... sonst bricht etwa noch Panik aus, wenn die Menschen mal mit realen Zahlen konfrontiert werden...
  • Hummingbird 22.01.2020 19:07
    Highlight Highlight Dunkler Gedanke: Hat Trump nen CIA Agenten mit nem leicht mutierten Sarsvirus nach Wuhan geschickt, um "Amerika first" zu sichern?
    • Garp 22.01.2020 19:20
      Highlight Highlight Klar, die Viren haben sogar den Befehl erhalten, sich an der Landesgrenze zur USA selber zu vernichten.

      🏅Die Medaille ist für Dich, hefte sie an Deinen Aluhut.
    • MGPC 22.01.2020 21:35
      Highlight Highlight Frage der Zeit wenn so mit Tieren umgegangen wird wie da.
    • Hummingbird 23.01.2020 10:06
      Highlight Highlight Garp: ich leite die Medaille an Trump weiter. Wenn dann würde diese bekloppte Idee von ihm stammen bzw mein Post ist als Anspielung auf trumpsches Denken gedacht.
  • tzhkuda7 22.01.2020 19:04
    Highlight Highlight Interessant dazu ist zu wissen, das im Norden Russland nunmehr Gebiete Eisfrei werden die es seit 40'000 Jahren nicht waren, da wir uns geologisch immer noch am Ende der jetztigen Eiszeit befinden

    Wenn auch nur ein Virusstamm oder Bakterium, welches seit 10'000en Jahren menschlicher Evolution nie mit uns in Berührung kam gerade das tut, kann es ziemlich übel enden für uns als bis dato dominierende Spezies des Planeten

    Gehe nicht davon aus das die Menschliche Spezies durch eine Krankheit ausgerottet wird. Aber 60-80% d. Weltbevölkerung sind durchaus möglich, bloss bis anhin undenkbar

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