International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kinder, in diesen 12 Momenten macht man keine Selfies – sonst müsst ihr euch nicht über den Shitstorm wundern



Nach einer Explosion sind in New York vier Häuser eingestürzt – zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Neben der Betroffenheit macht sich auch Wut breit. Wut auf Touristen, die sich vor dem Unglück in Szene setzen.

Dieses Bild von einer Gruppe von Touristinnen, die sich mit einem Selfie-Stick vor der Explosion fotografieren, brachte die Einheimischen in Rage: «Village Idiots» (Dorftrottel) nennt sie die New York Post in Anspielung auf den Stadtteil East Village, und unter dem Hashtag #villageidiots braut sich auf Twitter ein Shitstorm zusammen.

Höchste Zeit, dass wir uns bewusst werden, wann und wo man am besten keine Selfies macht. So lässt sich auch der Internet-Pranger vermeiden.

1. Brände

Bild

Dieser Typ ist Feuerwehrmann – der offenbar nichts besseres zu tun hat, als sich bei einem Einsatz selbst zu fotografieren. 

Die Regel: Bei Bränden verlieren Menschen ihr Leben oder ihre Existenz. Kein guter Hintergrund, um sich in Szene zu setzen.

2. Geiselnahmen

Bei der Geiselnahme in einem Café im Sydney im letzten Dezember wurden zwei Geiseln und der Terrorist getötet. Die Selfie-Touristen vor Ort lösten einen Aufschrei in Australien aus.

Die Regel: Wir raten davon ab.

3. Autounfälle

Bild

Junge, möglicherweise wurden da Menschen verletzt. Das ist kein Grund zur Freude. 

Die Regel: Geschmacklos. Just don't.

4. Velo-Unfälle

Bild

Man fragt sich unweigerlich, ob die Instagram-Kultur die Sinne gewisser Menschen vernebelt oder ob sie einfach hoffnungslos unsensibel sind. 

Die Regel: Steht man vor der Wahl, ein Selfie zu machen oder einem verunfallten Menschen zu helfen, hilft man gefälligst!

5. Velo-Rennen

Am der Tour de France in England im vergangenen Sommer kollidierten mehrere Fahrer mit Zuschauern, die sich für Fotos viel zu weit auf die Rennstrecke begaben.

Die Regel: Selfies an der Tour der France sind okay, aber bitte so, dass die Rennfahrer nicht gefährdet werden.

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

6. Flugzeug-Pannen

Bild

Auch wenn der Fotografierende selber ein Opfer der Panne ist: Muss das wirklich sein?

Die Regel: Bei einem Unglück hast du besseres zu tun, als ein Foto zu schnappen. Überleben zum Beispiel.

7. Fakes aus dem Krisengebiet

Das Bild des arabischen Rappers Tamer Naffar, der von zwei israelischen Polizisten verfolgt wird, verbreitete sich rasend schnell. Später stellte sich heraus, dass das Bild gestellt ist.

Die Regel: Auch ein gefälschtes Foto kann auf ein Problem aufmerksam machen. Unter dem Strich handelt es sich dabei aber um Manipulation und Propaganda – also eher nein.

8. Beerdigungen

Bild

Selfies an Beerdigungen erhielten wegen des gleichnamigen Tumblr-Blogs eine grössere Internet-Aufmerksamkeit. Mit einem Funeral-Selfie von Barack Obama (an Nelson Mandelas Trauerfeier) stellte der Blog schliesslich seine Aktivität ein.

Die Regel: Solche Selfies sind nicht grundsätzlich schlimm. Wir lassen die Welt über die Sozialen Medien an unserem Leben teilhaben – dazu gehört auch der Verlust eines Familienmitglieds.

Bitte achtet aber darauf, dass die verstorbene Person nicht auf das Foto kommt: Das geht zu weit.

9. Operationssaal

Bild

Das OP-Selfie ist aus mehreren Gründen problematisch: Erstens hat der Bildschirm eines Smartphones in der Regel mehr Bakterien als eine WC-Brille.

Und dann kämpft da eine Person um ihr Leben.

Die Regel: Lass mal stecken.

10. Gedenkstätten

Bild

Diesem Mädchen wirbelte in den USA nach ihrem Auschwitz-Selfie ein heftiger Shitstorm um die Ohren. Das Bild wurde gar die Vorlage eines Memes

Die Regel: Fotos von solchen Gedenkstätten sind okay, vielleicht auch Selfies. Aber um Gottes Willen: kein Grinsen, keine Duckfaces, keine Daumen-Hoch-Gesten.

11. Strassenschlachten

Bild

In Barcelona brennen Container, Demonstranten prügeln sich mit der Polizei – und diese beiden Touristinnen sehen einen perfekten Hintergrund für ein Selfie.

Die Regel: Es gibt definitiv grössere Sünden – aber das Internet regt sich gerne genüsslich über Krawalltouristen auf. Wenn es um Shitstorm-Prävention geht, sei von Riot-Selfies also abgeraten.

12. Hilflose Menschen

Bild

Diesem Mann am Boden geht es offensichtlich mies; es ist entwürdigend, ihn so zu fotografieren, erst recht, wenn man in Justin-Bieber-Manier vor ihm posiert. 

Die Regel: Ein solches Selfie ist der beste Weg, sich als Arschloch zu outen.

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Heute wird es noch heisser ++ Spitäler bereiten sich auf Ansturm vor

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wegen Song: SRF-Ombudsmann rügt Radio SRF 3 

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

79-Jährige mit zwei Promille auf Felgen unterwegs

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 31.03.2015 07:03
    Highlight Highlight Bei Selfies gehört das Bild dem Fotografen. Bei Gruppenselfies dem der den Auslöser drückt. Nur er bestimmt gemäss Urheberrecht was mit dem Bild passiert. Beim einfachen Selfie ist das einfach. Beim Gruppenselfie können die in der Gruppe abgelichteten Personen den Verwendungszweck einschränken. Recht auf das persönliche Bild. Der Urheber darf das Bild nur im Einverständnis der fotografierten Person veröffentlichen oder weiter nutzen. Stellt man das Bild auf eine Soziale Plattform, übergibt man der Plattform eine Lizenz das Bild weitreichend zu nutzen. Man verliert das exklusive Recht an dem Bild. Wenn man Bilder von Selfies von einer Plattform ohne Einverständnis der Plattform kopiert und selbst weiterverwendet, dann wird die Lizenz der Plattform für die Verwendung des Bildes verletzt. In Der Praxis passiert das ständig. Wichtig scheint mir, dass man sein exklusives Recht bei einem Selfie den Plattformen abgibt und faktisch kein Exklusivrecht mehr besitzt. Darum veröffentlichen Fotografen ihre Bilder, die sie exklusiv verkaufen möchten oder lizenzieren wollen nicht auf den Sozialen Plattformen, sondern spezifischen Fotoplattformen, wo die Bildrechte der Fotograf als Urheber selbst regeln kann, oder auf einer eigenen Website, wo er weiterhin die Exklusivrechte besitzt, obwohl er sie öffentlich zur Ansicht (nicht zum kopieren) zugänglich macht. In der Praxis werden viele dieser Rechte missachtet. Wo kein Kläger, da ist kein Richter.
  • Statler 30.03.2015 22:33
    Highlight Highlight Regel Nr. 1: man macht keine Selfies... period... ;)
  • Alnothur 30.03.2015 22:14
    Highlight Highlight Wie man ja so schön sagt: la liberté d'expression est le meilleur outil pour détecter les crétins. Si on la limite ils passent inaperçus.
  • Miicha 30.03.2015 17:52
    Highlight Highlight Einfach mal drüber nachdenken, ob man es selbst so toll findet, nach einem Unfall auf dem Boden zu liegen und keiner hilft sondern macht Fotos...
  • Gantii 30.03.2015 16:45
    Highlight Highlight Aber danach (illegal) solche Selfies veröffentlichen ist besser?
    • Alnothur 30.03.2015 18:27
      Highlight Highlight Wieso illegal? Diese waren sowieso bereits öffentlich. Zudem sind sie nur verlinkt, nicht neuveröffentlicht.
  • scriptCH 30.03.2015 14:33
    Highlight Highlight Solchen personen noch eine Platform zu bieten und die Bilder zu zeigen wie auch zu verbreiten hat noch weniger Niveau sooryy

Neuseeländer teilt Video des Christchurch-Anschlags – jetzt muss er hinter Gitter

Wegen Verbreitung eines Terrorvideos ist ein mutmasslicher Rechtsextremist in Neuseeland zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte das Video des Anschlags auf zwei Moscheen mit 51 Toten Mitte März in Christchurch an Bekannte weitergeleitet.

Ein Gericht in der neuseeländischen Stadt verhängte deshalb am Dienstag die Haftstrafe gegen den 44-jährigen Besitzer eines Geschäfts, das mit Neonazi-Symbolen wirbt.

Der Anschlag war vom Täter mit einer Helmkamera gefilmt und über ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel