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War ein Freund des verstorbenen US-Multimillionärs und mutmasslichen Frauenhändlers Jeffrey Epstein: der britische Prinz Andrew. (Archivbild)

Auf einem weit verbreiteten Foto ist mutmasslich der Prinz zu sehen, wie er seinen Arm um die damals 17-jährige Virginia Roberts Giuffre legt. Bild: AP

Prinz Andrew: «Kann mich nicht an Treffen mit Epstein-Opfer erinnern»



Der britische Prinz Andrew kann sich nach eigenen Angaben nicht an ein Treffen mit einem mutmasslichen Opfer des verstorbenen US-Multimillionärs Jeffrey Epstein erinnern. «Ich habe keinerlei Erinnerung daran, diese Dame jemals getroffen zu haben.»

Dies sagte Andrew in einem Interview mit der BBC, das am Samstag ausgestrahlt werden sollte. Bei der Frau handelt es sich um Virginia Roberts Giuffre, die angibt, sie sei zum Sex mit dem Prinzen gezwungen worden.

Giuffre wurde nach eigenen Worten jahrelang von Epstein missbraucht und auch zum Sex mit dessen wohlhabenden Freunden einschliesslich des britischen Prinzen Andrew gezwungen. Prinz Andrew wies Giuffres Anschuldigungen wiederholt zurück. Nach einer Anhörung in den USA im August hatte Giuffre vor Reportern gesagt, Prinz Andrew wisse «genau, was er getan hat, und ich hoffe, dass er reinen Tisch macht».

Auf einem weit verbreiteten Foto ist zudem mutmasslich der Prinz zu sehen, wie er seinen Arm um die damals 17-jährige Giuffre legt, im Hintergrund ist Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell zu sehen. Unterstützer des Prinzen zweifeln die Echtheit des Bildes an.

Auf Platz acht in der Thronfolge

Andrew ist der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. und steht in der Thronfolge auf Platz acht. Zuletzt wurde er für seine Verbindungen zu Epstein heftig kritisiert. In dem BBC-Interview sagte er laut vorab veröffentlichten Auszügen, er bereue, dass er auch nach der Verurteilung Epsteins im Jahr 2008 dessen Freund geblieben sei.

Epstein soll jahrelang minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Er hatte gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten, neben Prinz Andrew auch zu US-Präsident Donald Trump. Epstein hatte im August nach Angaben der New Yorker Gerichtsmedizin Suizid in seiner Gefängniszelle begangen. (kün/sda/apa/afp)

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