International
Spanien

Erneut Hunderte Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien gerettet

Erneut Hunderte Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien gerettet

22.07.2018, 19:3023.07.2018, 06:25

Die spanische Seenotrettung hat am Sonntag im westlichen Mittelmeer erneut 400 Flüchtlinge gerettet. Damit sei die Zahl der seit Freitag in Sicherheit gebrachten Migranten auf mehr als 1100 gestiegen, berichtete das spanische Fernsehen am Sonntag unter Berufung auf Behördenangaben.

Die Flüchtlinge seien auf mehr als 50 Booten im Alborán-Meer und in der Strasse von Gibraltar unterwegs gewesen. Sie stammen den Angaben zufolge aus Maghreb-Staaten und afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die Retter brachten die Menschen in verschiedene Häfen im südspanischen Andalusien, unter anderem nach Tarifa und Málaga.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitgeteilt, dass nach ihrer Einschätzung Spanien das neue Hauptziel illegaler Migranten sei. Die Zahl der Flüchtlinge auf der westlichen Mittelmeer-Route habe sich bis Mitte Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht und übertreffe nun die Ankünfte in Italien und Griechenland. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
dding (@ sahra)
23.07.2018 00:48registriert Juni 2017
Jetzt geht der Horror einefach über Spanien weiter.

Europa ist entschlafen.
00
Melden
Zum Kommentar
6
«Keine fairen Wahlen mehr»: Wie Trump mit seinem Wahlbetrug-Gerede die Demokratie aushöhlt
Donald Trump hat zum zigsten Mal davon gesprochen, dass es in den USA zu Wahlbetrug in grossem Stil kommt. Politikwissenschaftler Julien Labarre erklärt, welche Ziele Trump damit verfolgt und wie er damit die US-Demokratie beschädigt.
Donald Trump hat in seiner Rede an die US-amerikanische Bevölkerung gestern Abend erneut von Wahlbetrug gesprochen. Teilen Sie seine Ansicht, dass das US-amerikanische System anfällig ist für Wahlbetrug?
Julien Labarre:
Auch wenn es Präsident Trump gebetsmühlenartig wiederholt und aufbauscht, bleibt die Studienlage sehr klar: Wahlbetrug ist in den USA vernachlässigbar. Es ist schlicht kein systemisches Problem.
Zur Story