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«IS»-Terrormiliz bestätigt Tod von Anführer Abu Bakr al-Bagdadi



This image released by the Department of Defense on Wednesday, Oct. 30, 2019, and displayed at a Pentagon briefing, shows an image of Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi. (Department of Defense via AP)

Bild: AP

Jetzt ist es amtlich: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres Anführers Abu Bakr al-Bagdadi bestätigt. Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi sei der neue Anführer, erklärte der IS in einer am Donnerstag veröffentlichten Audio-Botschaft über seinen Medienkanal al-Furkan.

Der IS bestätigte darin auch den Tod des weiteren ranghohen Mitglieds Abu al-Hassan al-Muhadschir. Dieser sei aus Saudi-Arabien gewesen.

Wie auch schon bei al-Bagdadi behauptet der IS, dass die neue Spitze vom Stamm Mohammeds (al-Kuraischi/al-Qurayshi) abstamme und will damit wohl die Legitimität des neuen «Kalifen» unterstreichen.

Spezialkräfte des US-Militärs hatten al-Bagdadi vergangenes Wochenende in einem Gehöft im Nordwesten Syriens aufgespürt. Er war nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump vor den Soldaten in einen Tunnel geflüchtet und zündete dort eine Sprengstoffweste. Neben dem Anführer wurden nach Angaben der USA fünf weitere IS-Kämpfer getötet und zwei Personen in Gewahrsam genommen. Al-Muhadschir wurde nach Angaben Trumps bei einem weiteren Einsatz getötet.

Der Medienkanal al-Furkan ist eines der Sprachrohre des IS. In Audiobotschaften hat die Organisation Anhänger im Westen mehrfach dazu aufgerufen, Anschläge zu verüben. (jaw/sda/dpa)

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