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Mehr als 100 Tote bei Kämpfen im Nordwesten Syriens



Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten binnen 24 Stunden mehr als 100 Kämpfer getötet worden.

Ausserdem seien mindestens acht Zivilisten getötet worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstagabend.

This photo provided by the Syrian Civil Defense group known as the White Helmets, shows Civil Defense workers running in a street that was hit by Syrian government airstrikes, in Jisr al-Shughur, southwest of Idlib, Syria, Thursday, July 11, 2019. In northwestern Syria, where the rebels have their last stronghold and where nearly three million civilians live, government forces have been pushing their way in to at least restore their access to a strategic highway in the area. Despite a Turkey and Russia-backed cease-fire, fighting has raged since late April, displacing hundreds of thousands and killing hundreds. (Syrian Civil Defense White Helmets via AP)

Dieses Foto aus der Provinz Idlib soll Rettungskräfte nach einem Luftangriff zeigen. Es soll am 11. Juli aufgenommen worden sein. Bild: AP

Die meisten der Zivilisten seien bei Luftangriffen der syrischen Armee in der Provinz Idlib und bei Angriffen der verbündeten russischen Streitkräfte in der Nachbarprovinz Hama getötet worden.

Waffenruhe verletzt

In Idlib und angrenzenden Gebieten gilt eigentlich seit vergangenem September eine Waffenruhe zwischen den von der Dschihadistenallianz Hajat Tahrir al-Scham dominierten Rebellen und den Regierungstruppen.

Die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad gehen jedoch seit Ende April mit Unterstützung der russischen Luftwaffe wieder verstärkt gegen die Aufständischen vor.

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte am Donnerstag Luftangriffe auf medizinische Einrichtungen in der Region. «Zivilisten und zivile Infrastruktur, einschliesslich medizinischer Einrichtungen, müssen geschützt werden», mahnte Guterres. Die Verantwortlichen für die Angriffe müssten zur Rechenschaft gezogen werden. (sda/afp)

Kunst in den Ruinen von Syrien

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