International
Terrorismus

Irakische Luftwaffe tötet ranghohen «IS»-Anführer

Irakische Luftwaffe tötet ranghohen «IS»-Anführer

10.01.2016, 11:1810.01.2016, 12:04

Ein ranghoher Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ist nach irakischen Militärangaben bei einem Luftangriff im Westen des Landes getötet worden. Der Vize-Stellvertreter des selbst ernannten IS-«Kalifen» Abu Bakr al-Bagdadi sei in der Stadt Barwana bei einem Angriff der irakischen Luftwaffe ums Leben gekommen, sagte ein Militärsprecher dem US-Sender CNN am Samstag.

Bei dem Toten namens Assi Ali Mohammed Nasser al-Obeidi habe es sich um einen ranghohen Militärkommandanten der Miliz im Westirak und im Osten Syriens gehandelt. Früher sei Obeidi für den Sicherheitsapparat des irakischen Diktators Saddam Hussein tätig gewesen, hiess es weiter.

Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein während eines Besuchs in Samara, 1988. 
Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein während eines Besuchs in Samara, 1988.
Bild: /AP/KEYSTONE

Die regierungstreue irakische Website «Iraqinews.com» meldete ebenfalls Obeidis Tod. Sie berief sich auf Angaben des Verteidigungsministeriums in Bagdad.

Die irakische Regierung wird in ihrem Kampf gegen den IS von den USA und anderen Verbündeten unterstützt. Laut der internationalen Militärkoalition unter US-Führung hat die Terrormiliz im vergangenen Jahr grosse Teile ihres zwischenzeitlich eroberten Territoriums im Nahen Osten wieder verloren.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Argentiniens tief verwurzelter Rassismus wird an der WM sichtbar
Bei der Fussball-WM fallen argentinische Fans mit rassistischen Gesängen auf. Die Regierung in Buenos Aires reagiert verhalten – das hat Tradition.
Ein 48 Sekunden dauerndes Video erschütterte die Fussballwelt im Juli 2024. Es war eine Aufnahme aus dem Teambus der argentinischen Nationalmannschaft, bei Instagram hochgeladen vom Mittelfeldspieler Enzo Fernández. Darauf zu sehen sind mehrere Spieler der «Albiceleste», wie sie ein rassistisches Lied über die französische Nationalmannschaft singen.
Zur Story