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Ukrainischer Ex-Minister Fedorow übernimmt Beraterposten für Italien

Ukrainischer Ex-Minister Fedorow übernimmt Beraterposten für Italien

28.08.2026, 22:3128.08.2026, 22:31
July 11, 2025, Rome, ITALY: Ukrainian Minister for Digital Transformation Mychajlo Fedorov during a press conference at the Ukraine Recovery Conference 2025 in Rome, Italy 11 July 2025. ANSA/FABIO FRU ...
Bild: www.imago-images.de

Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wird Italien künftig bei Fragen der militärischen Innovationen beraten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto teilte nach einem Treffen mit seinem Ex-Kollegen in Rom mit, Fedorow habe sein bereits zuvor unterbreitetes Angebot angenommen, ihn als Berater für Verteidigungsinnovationen zu unterstützen.

Fedorow verfüge über umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich, sagte Crosetto. Sie hätten sich vor allem über Drohnen, unbemannte Systeme und Luftverteidigung unterhalten. Italiens Verteidigung soll angesichts des rasanten technologischen Wandels schneller und anpassungsfähiger gemacht werden. Fedorow soll in diesem Zusammenhang seine Erfahrungen einbringen, hiess es.

Fedorows Fokus bleibt auf der Ukraine

Fedorow bedankte sich bei X für das Angebot. Er wolle Italien dabei unterstützen, «moderne Technologien der Kriegsführung zu übernehmen, seinen Verteidigungssektor zu stärken und sich an neue globale sicherheitspolitische Herausforderungen anzupassen», schrieb der Politiker.

Er betonte, die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Fedorow stellte aber trotz des Beraterpostens für Italien klar: «Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: Ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen.»

Möglicher Konkurrent für Selenskyj?

Fedorow ist in der Ukraine bereits der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn, der entlassen wurde. Der 35-Jährige war im Juli gerade einmal sechs Monate im Amt. Er gilt als möglicher Konkurrent für Wolodymyr Selenskyj bei einer Präsidentenwahl, die er auch fordert. Nach Meinung zahlreicher Kommentatoren ist er deshalb vom Präsidenten kaltgestellt worden. (sda/dpa)

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