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Green Party presidential candidate Jill Stein speaks during a news conference at South Austin neighborhood Thursday, Sept. 8, 2016, in Chicago. (AP Photo/Tae-Gyun Kim)

Jill Stein im Wahlkampf in Austin, Texas (08.09.2016). Bild: Tae-Gyun Kim/AP/KEYSTONE

Clinton schweigt, doch die Grüne Kandidatin Jill Stein erzwingt Neuauszählung



Die Grüne Kandidatin Jill Stein, die an der US-Präsidentschaftswahl landesweit 1,4 Millionen Stimmen erhielt, will in drei wichtigen Swing States eine Neuauszählung der Stimmen erzwingen. Inzwischen kann sie einen Etappensieg verbuchen: Die Gebühren in der Höhe von zwei Millionen Dollar für die Neuauszählung in Wisconsin hat sie am Donnerstag durch Spenden zusammenbekommen. Die Frist zur Anfechtung der Resultate läuft in Wisconsin morgen Freitag ab.

Stein bittet um weitere Spenden, um auch Neuauszählungen in Michigan (Frist endet am Montag) und Pennsylvania (Frist endet am Mittwoch) finanzieren zu können. Die Politikern verweist auf Anschuldigungen von IT- und Wahlrechtsexperten, die in den Resultaten besagter drei Staaten Unregelmässigkeiten entdeckt haben wollen und eine Untersuchung wegen möglicher Wahlmanipulation verlangen. Zahlreiche Umfrage-Experten, darunter Nate Silver, halten die Vorwürfe für gegenstandslos.

Die Grüne Kandidatin schreibt auf ihrer Website, die in Wisconsin verwendeten Wahlgeräte seien in Kalifornien verboten worden, da sie anfällig auf Hackerangriffe seien. Auch J. Alex Halderman, einer der IT-Experten die auf eine Überprüfung der Wahlgeräte drängen, hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. In einem Beitrag auf medium.com erklärt er, warum die in Wisconsin verwendeten Geräte so gefährlich seien. Wenn seine Doktoranden und er selbst kriminell veranlagt seien, dann könnten sie diese manipulieren. Ob so etwas geschehen sei, müsse jetzt überprüft werden. In wenigen Tagen bestehe diese Gelegenheit nicht mehr. (kri)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Perico Palotes 25.11.2016 11:23
    Highlight Highlight Eine Nachzählung der Stimmen wird die Wogen nicht gerade glätten und macht Sinn, wenn eine echte Wahrscheinlichkeit besteht, Wahlbetrug nachzuweisen.
    Offensichtlich wohnen aber in den beanstandeten Wahlkreisen mehr Weisse als in den anderen, und bekanntlich war das eine Weiss-gegen-alle-anderen-Wahl. Diese Polarisierung wurde von Trump nicht verursacht, sondern ausgenutzt. Und sie wird durch diese Aktion eher eskalieren.
  • Bene86 24.11.2016 14:21
    Highlight Highlight Die über ein Jahr andauernde mediale Hirnwäsche funktioniert bei den meisten von euch so gut, dass ihr euch sogar lieber eine Person als US-Präsidentin wünscht, welche öffentlich Russland und China droht und in noch ganz andere Geschichten verwickelt ist. Was ist bloss los mit euch, Leute? Trump mag unsympathisch wirken, kein Thema, aber ihr könnt euch doch nicht im vollen Ernst eine Hillary wünschen!? Ach ich geb's auf. Macht doch was ihr wollt und lest weiter die vorgeschriebenen Standart-Medien a la 20 Min, Blick, mittlerweile auch Watson, etc.
    • peeti 24.11.2016 16:05
      Highlight Highlight Der Mix an Medien machts aus. Wenn man aber nur RT und Youtube-Portale konsumiert, würde ich auch solches Zeugs schreiben. Aber ob das dann auch alles wahr ist, mag ich mal bezweifeln.
      Mit Hillary an der Spitze wäre es wohl nicht besser geworden, ja. Aber Du wirst Dich noch wundern, was mit Trump alles möglich ist. Bei Erdogan hat man auch gesagt, dass es wohl nicht so schlimm wird und man ihm eine Chance geben soll. hm..
    • Tschüse Üse 24.11.2016 17:25
      Highlight Highlight In jedem demokratisch geführten Staat dieser Welt, sollte es doch möglich sein, eine Wahl anzufechten. Vorallem wenn Zweifel über die Richtigkeit des Ergebnisses bestehen.
    • goldmandli 24.11.2016 18:42
      Highlight Highlight Ja genau Bene, trump ist bestimmt die bessere wahl. Was ist los mit dir? Kein Mensch mit einem Fünkchen Verstand würde trump hillary vorziehen. Der typ, welcher sich schei*** labernd in weisse haus manipuliert hat. Echt unglaublich was gerade passiert auf der welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 24.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Drücke alle Daume👍
  • walsi 24.11.2016 13:06
    Highlight Highlight Das ist diese Demokratie welche die USA mit Waffengewalt anderen Ländern bringen möchte. Vielleicht sollten sie einfach mal vor der eigenen Haustüre kehren. Wie es scheint hat es genug Dreck dort.
  • Angelo C. 24.11.2016 12:45
    Highlight Highlight Schlechte Verlierer - ganz offensichtlich das Aufgebot der letzten Stunde 🙃!

    Zumal wenn man liest (Artikelzitat) :

    "Zahlreiche Umfrage-Experten, darunter Nate Silver, halten die Vorwürfe für gegenstandslos."

    Kaum anzunehmen, dass all diese Umfrageexperten der republikanischen Partei oder dem persönlichen Freundeskreis von Donald Trump angehören...

    Kommt hinzu, dass wenn da noch erfolgreich am Resultat zugunsten Clintons rumgeschraubt würde, dies in den USA zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen könnte.

    Es darf eben offenbar noch immer nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf 😉!
    • FrancoL 24.11.2016 13:22
      Highlight Highlight Nun da bleibt mir die Spucke weg. Ein konservativ ausgerichteter Herr gibt etwas auf die Aussagen von Umfrage-Experten, die Experten die nun doch ordentlich daneben lagen sollen "beweisen" dass keine Unstimmigkeiten vorgekommen sind.
      Und dann noch die Aussage dass wenn ein Wahlbetrug entdeckt würde könnten die Massen sich erheben. Ja dann gute Nacht Demokratie, dann hat ja Trump auf der ganzen Linie gewonnen und die Demokratie erst noch versenkt so tief wie sie bis heute nie war.
      Ein Nate Silver kann heute nicht viel mehr herleiten als kurz vor der Wahl und da lag er falsch.
    • FrancoL 24.11.2016 17:34
      Highlight Highlight @Ben88; Die Wahrschenlichkeit dass es zu Betrügereien bei der Nachzählung kommt ist wohl eher unwahrscheinlich.
      Die Variante 3, naja das ist dann reine Spekulation und betreffend Vorsprung von Trump; nach Stimmen ist Hillary knappe 2 Mio vor und da würden die weniger als 100'000 Stimmen nichts ausmachen bzw den Vorsprung von Hillary etwas verkleinern, zudem mehr als alle Wahlmänner in den 3 Staaten kann ja Trump nicht auf sich vereinen.
  • Thinktank 24.11.2016 12:44
    Highlight Highlight Hat nicht Levrat persönlich im Auftrag der OSZE die Wahlen überwacht? Vielleicht kann man den Demokraten (was für eine lustige Bezeichnung) das RASA Konzept im Franchising überlassen.
    • INVKR 24.11.2016 13:06
      Highlight Highlight Genau, Thinktank (was für eine lustige Bezeichnung), Levrat sass persönlich in allen Wahllokalen und entschied wer waehlen darf. Ausserdem ist er seit neustem für die RASA - Initiative verantwortlich.
  • Skip Bo 24.11.2016 12:27
    Highlight Highlight Kann das neue Resultat auch nocheinmal angezweifelt werden wenn es noch knapper würde?
  • sheimers 24.11.2016 12:13
    Highlight Highlight Das ist ein kluger Schachzug: Man lässt eine Aussenseiterin die Nachzählung beantragen, falls es zu nichts führt ist das PR-Desaster für die Demokraten kleiner. Falls ein Betrug nachgewiesen wird, profitieren aber die Demokraten, die Aussenseiterin hat sowieso keine Chancen, wird aber zur Heldin.
    • FrancoL 24.11.2016 13:25
      Highlight Highlight und bekommt wo möglich aber einen Posten in der Regierung Clinton oder man verspricht ihr etwas für ihre anliegen zu tun. Das wäre dann ja auch eine Win-Win-Situation. UND zudem weniger als Trump für die Umwelt tun wird kann man wohl nicht, also ist das nicht unlogisch dass Stein da sich einsetzt.
    • Kastigator 24.11.2016 14:33
      Highlight Highlight Nur dass Stein sich auch dezidiert gegen Clinton ausgesprochen hat. Es ist also nicht so, dass man sie seitens Dems beauftragt, die Nachzählung durchzuführen.
      Dass es aber besser ist, dass sie das beantragt und nicht HC, damit gehe ich einig. Und besonders gelungen finde ich, dass die Gebühr durch Crowdfunding zustande kam
    • Enzasa 25.11.2016 00:22
      Highlight Highlight Es war Trump, der im Falle der Nichtwahl, immer von Wahlbetrug sprach.
      Völlig legitim, wenn nun andere Menschen auch auf diese Gedanken kommen.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 24.11.2016 12:07
    Highlight Highlight Also ich als Nicht-Amerikaner fühle mich mit Trump sicherer als mit der Clinton...
    • Neruda 24.11.2016 13:31
      Highlight Highlight Sollte er wirklich nichts gegen den Klimawandel tun, dann könnten wir alle sehr teuer für seine Wahl bezahlen.
    • atomschlaf 24.11.2016 13:33
      Highlight Highlight Clinton hat sich ja wohl oft genug als Kriegstreiberin betätigt, als dass man das noch speziell begründen müsste... duh...
    • meglo 24.11.2016 13:44
      Highlight Highlight Bin auch sehr gespannt auf die Begründung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel_a 24.11.2016 12:00
    Highlight Highlight Ist doch toll! Dies schafft ein paar Arbeitsplätze in den USA. Das muss dem Trump doch gefallen 😁
  • jassroli 24.11.2016 11:58
    Highlight Highlight Wie immer : die lieben Linken können nicht verlieren, ob in den USA , Europa oder bei uns in der Schweiz. Nur noch peinlich, was die bieten!
    • S.Fischer 24.11.2016 12:08
      Highlight Highlight Weil es bei den Rechten ja so anders aussieht, oder?

      Hier sind klare Hinweise auf einen möglichen Wahlbetrug aufgefallen, während die SVP bei jeder Niederlage von unfairen Bedingungen in den Medien, etc. spricht.

      Aber es sind natürlich immer die bösen Linken, die nicht verlieren können...
    • _kokolorix 24.11.2016 12:09
      Highlight Highlight Ihr habt doch bloss Angst, dass euer Mogeleien auffliegen.
      Was soll denn an einer Überprüfung schlimmes sein? Ihr argumentiert doch bei den Schlapphüten auch immer, wer nichts verbrochen habe, habe nichts zu befürchten
    • Boogie Lakeland 24.11.2016 12:10
      Highlight Highlight Öhm, Trump kündigte ja bereits vor der Wahl an er werde eine Niederlage anfechten. Schon schlimm diese Linken, gäu nume?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 24.11.2016 11:38
    Highlight Highlight Die Neuauszählung muss vom Rekurrenten bezahlt werden? Das ist ja wohl die beste Justiz, die man für Geld kaufen kann!
    • Kian 24.11.2016 11:47
      Highlight Highlight Die Gesetzeslage ist ziemlich unübersichtlich und von Staat zu Staat verschieden (kennen wir ja mit den Kantonen). Offenbar gibt es bei sehr knappen Resultaten automatische Neuauszählungen, das ist in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania aber nicht der Fall. Oder es gibt konkrete Hinweise auf Manipulation, dann ermitteln die Behörden. Ansonsten zahlt der Kandidat oder in diesem Fall die Kandidatin selbst.
    • Madison Pierce 24.11.2016 11:50
      Highlight Highlight Danke für die Antwort! So scheint es mir einigermassen sinnvoll. Bei uns bekommt man für aussichtslose Verfahren ja auch keine unentgeltliche Rechtspflege.
    • Karl Marx 24.11.2016 12:54
      Highlight Highlight Das heisst es gibt keine konkreten Hinweise, ansonsten würden die Behörden ermitteln.
  • René Obi 24.11.2016 11:30
    Highlight Highlight Jetzt wirds spannend.
    Wenn ein paar der Stimmen, die Jill Stein erhalten hatte, zu Hillary Clinton gegangen wären, wäre sie gewählt worden. Dass sie jetzt nachzählen lässt ist nicht schlecht. Diese Wahl ist als Richtungswahl zu wichtig. Und dass sich Hillary Clinton erst noch raushalten kann, ist gut. Egal, wie die Nachzählungen ausgehen.
  • Radesch 24.11.2016 11:20
    Highlight Highlight Wenn wirklich beschissen wurde und echte Zweifel bestehen soll man neu auszählen. Sonst ist das eh nur Geld und Zeitverschwendung.
  • Baba 24.11.2016 11:18
    Highlight Highlight "Zahlreiche Umfrage-Experten, darunter Nate Silver, halten die Vorwürfe für gegenstandslos."

    Wenn Nate Silver die Vorwürfe für gegenstandslos hält, werde ich doch gleich hellhörig. Dieser 'Experte' hat am Wahltag noch erklärt, dass Hillary mit 80%iger Wahrscheinlichkeit gewählt würde!!
    • INVKR 24.11.2016 11:23
      Highlight Highlight Wenn ich dir sage, dass du mit 80% Wahrscheinlichkeit überfahren wirst, wenn du über eine Autobahn rennst und du nicht überfahren wirst, hatte ich dann Unrecht?
    • Qwertz 24.11.2016 11:44
      Highlight Highlight Nate Silver hat aber immerhin ziemlich detaillierte Modelle erstellt, die viele Parameter mit einbeziehen wie Einkommen, Herkunft, Bildung, etc. der Leute. Seine Modelle haben wohl deshalb versagt, weil er falsche Annahmen zu ebendiesen Werten getroffen hat. Jetzt weiss er es ja besser.
    • sys64738 24.11.2016 14:16
      Highlight Highlight Silver hatte die Wahrscheinlichkeit mit 71% beziffert. Die anderen lagen zwischen 85%-99%. Um den Unterschied zu verstehen muss man aber zwingend Experte in Prozentrechnung und Dreisatz sein.
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