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USA kündigen neue Sanktionen gegen Russland an



Die amerikanische Uno-Botschafterin Nikki Haley hat nach den Luftangriffen in Syrien neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland angekündigt. Finanzminister Steven Mnuchin werde die Strafmassnahmen am Montag bekanntgeben, sagte Haley am Sonntag in einem Interview des Senders CBS.

Die Sanktionen sollen sich demnach gegen Unternehmen richten, die Produkte herstellen, die in Verbindung mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad oder dem Einsatz von Chemiewaffen stehen.

Die USA, Grossbritannien und Frankreich hatten in der Nacht zu Samstag als Vergeltung für einen mutmasslichen Giftgasangriff auf die Stadt Duma drei Ziele in Syrien angegriffen, die nach ihrer Darstellung in Verbindung mit Chemiewaffen stehen.

Die drei Staaten machen Assad für den Gasangriff am 7. April verantwortlich. Nach Angaben der Zivilschutzorganisation Weisshelme wurden dabei mindestens 43 Menschen getötet. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 16.04.2018 10:42
    Highlight Highlight Russland appellierte, dass die Völkerrechte und die Regelungen der internationalen Institutionen befolgt werden müssen. Da die Amis nicht gerne an Ihre völkerrechtswidrigen Handlungen erinnert werden ist die Konsequenz natürlich nachvollziehbar, neue Sanktionen gegen Russland. Wie unverschämt vom russischen UN Botschafter die über dem Recht stehende USA belehren zu wollen, das geht gar nicht.
  • Zeit_Genosse 16.04.2018 02:13
    Highlight Highlight Irgendwie blenden einige das Gebaren von Russland aus. Da wird ein Regime mit einem Volksmörder an der Spitze durch Russland beschützt, da wurde die Krim anektiert und werden täglich Schweizer Unternehmen gehackt oder digital angegriffen. Man kann dem natürlich zusehen und hinterherklatschen. Die USA machen auch nicht alles richtig, halten jedoch dagegen, was Supermächte mit Weltinteressen tun. Unser westliche Nachbar mischt sich da für Eiropa ein, während UK um Anschluss ringt und der nördliche Nachbar durch Wegschauen und Polit-Bürokratie glänzt. Viele weitere Akteure, die Türkei und Iran.
    • Dirk Leinher 16.04.2018 10:47
      Highlight Highlight Vielleicht wäre es besser ausgedrückt, dass die USA nicht ganz alles falsch machen, statt zu sagen dass sie auch nicht alles richtig machen.
      Bei dem riesigen Scherbenhaufen den Sie hinterlassen ist der Vergleich mit Pest und Heuschnupfen wirklich nicht von de Hand zu weisen.
    • Zeit_Genosse 17.04.2018 03:25
      Highlight Highlight Man kann natürlich wegschauen und sich einseitig herauslehnen wenn man sich seine Teile aus der Geschichte so lange erzählt bis sie einem ins Weltbild passt. Das US-Bashing hier ist bekanntlich hoch, doch auch nicht förderlich. Einige würden sich gut auch an den 2.WK oder den Kosovokrieg erinnern, wo Uncle Sam Völkermorde hier in Europa bekämpfte. Ich plädiere dafür, die Russenpropaganda einfach genau so hart zu hinterfragen wie jene des Klassenfeindes. Und dann hat man den Wecker gar nicht mal so schlecht gestellt.
  • silverback 16.04.2018 01:13
    Highlight Highlight ...für einen MUTMASSLICHEN Giftgasangriff.

    No Comment...

  • Denk-mal 15.04.2018 20:15
    Highlight Highlight Ist ein Bankenspezialist bei Watson? Wie zu Henker können die Amerikaner, wo sie und in welchem Land auch immer, Sanktionen herbeiführen?? Die Russen haben doch eigene Bankensysteme und können das umgekehrt nicht machen! Wer weiss wie das funktioniert?
    • walsi 16.04.2018 05:53
      Highlight Highlight @Wie funktioniert das! Das Stichwort heisst US-Dollar. Alle Geschäfte die in US-Dollar abgeschlossen werden laufen über die USA. Frag mich nicht nach den Details. Wenn eine europäische Bank gegen die Sanktionen verstösst wird diese von der Möglichkeit Transaktionen in US-Dollar auszuführen ausgeschlossen. Das würde deren wirtschaftlichen Tod bedeuten.
  • Scaros_2 15.04.2018 18:16
    Highlight Highlight Warum darf die USA eigentlich immer bestimmen über die Sanktionen an welche sich der Rest der Welt wohl oder übel beugen muss weil ansonsten ihnen selbst Gefahr seitens der USA droht?
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 00:13
      Highlight Highlight Die meisten Staaten beugen sich diesen einseitigen US-Sanktionen nicht. Die Schweiz muss sich beugen, weil sie mit der USA wirtschaftlich stark verbandelt und erpressbar ist. Hustet die USA, kriegt Europa die Grippe.

      Warum dürfen das die USA? Weil sie die WTO inzwischen ausgehebelt haben, und weil sie (irrtümlich) glauben, das Recht des Stärkeren erlaube ihnen, sich über das geschriebene Recht hinwegzusetzen.

      Tatsächlich ist das Recht des Stärkeren das stärkste Unrecht. Aber meistens bemerken das die Rüpel erst, wenn sie selbst am Boden liegen.
    • Pasch 16.04.2018 01:04
      Highlight Highlight Leitwährung! Und alles was damit zusammenhängt. Also alles.
    • walsi 16.04.2018 05:58
      Highlight Highlight Weil die USA jedes Jahr mehr als $ 600 Mia. für die Armee ausgeben und damit jedes Land der Welt überrennen und einnehmen können. Zum Vergleich, Russland gibt jedes Jahr ca. $ 70 Mia. für die Armee aus. Chinas Militärbudget liegt bei ca. $ 215 Mia.
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