In Alaska tritt Dan Sullivan gegen Dan Sullivan an und wird von Dan Sullivan unterstützt
«Alaska: Sei vorsichtig, WÄHLE HEUTE DEN ECHTEN DAN SULLIVAN», postete US-Präsident Donald Trump am Dienstag auf Truth Social. Im Wahlkampf um seine Wiedenwahl tritt der amtierende republikanische Senator aus Alaska Dan S. Sullivan gegen drei Kandidaten an: die Demokratin Mary Peltola, den Demokraten David Leslie und der Republikaner Dan J. Sullivan.
In Alaska bleiben nach den Vorwahlen jeweils die vier Kandidierenden mit den meisten Stimmen im Rennen, weshalb nun aus beiden Parteien zwei Personen zur Wahl stehen. Damit sie in den Zwischenwahlen im November Kontrolle über den Senat erlangen, soll der Sitz Alaskas entscheidend für die Demokraten sein, schreibt die New York Times.
Die Republikaner werfen Dan J. Sullivan nun vor, Teil eines demokratischen Manövers zu sein. Sie befürchten, dass republikanische Wählerinnen und Wähler das Kreuz neben den falschen Sullivan setzen, was Dan S. Sullivan wichtige Stimmen im Rennen gegen Mary Peltola kosten könnte.
Dies versuchten die Republikaner gleich auf mehrere Arten zu verhindern. Nebst einer Klage gegen den Herausforderer Dan J. Sullivan machen nun diverse Persönlichkeiten ihre Unterstützung für Dan S. Sullivan öffentlich. Darunter auch der ehemalige Bürgermeister aus Anchorage in Alaska – Dan A. Sullivan, wie Mediaite berichtet. In einem Facebook-Post schrieb er: «Als der OG (originale, Anm. d. Red.) Dan Sullivan fordere ich die Menschen in Alaska auf, für Senator Daniel S. Sullivan zu stimmen. Er war grossartig für Alaska.»
Dan J. Sullivan selbst bestreitet gegenüber der «New York Times», Teil eines demokratischen Täuschungsmanövers zu sein. Als moderater Republikaner habe er nie für Donald Trump gestimmt, sagt er. Auch für Senator Dan S. Sullivan und dessen Politik hegt er keine Sympathien. Im Wissen darum, dass ihm sein Name zu einer Plattform verhelfen würde, entschied sich der ehemalige Lehrer dazu, für den Senat zu kandidieren.
«Ich glaube nicht, dass die Republikanische Partei die MAGA-Partei sein muss», meint Dan J. Sullivan gegenüber der «New York Times». «Mein Vater und mein Grossvater waren Republikaner. Sie lehrten mich richtig zu arbeiten und ein guter Vater und Ehemann zu sein. Sie zeigten mir, wie man ein guter Mensch ist.» Auch sie sollen auf den Namen Dan Sullivan gehört haben.
(nil)
