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Erneut russische Flugzeuge vor Alaska: Kampfjets steigen auf

Erneut russische Flugzeuge vor Alaska: Kampfjets steigen auf

Wegen des Eindringens russischer Aufklärungsflugzeuge in die Luftverteidigungszone in Nordamerika sind mehrere Maschinen des Militärs zu einem Abfangeinsatz aufgestiegen.
05.03.2026, 07:4305.03.2026, 07:43

Im Luftraum vor dem US-Bundesstaat Alaska und vor Kanada seien zwei russische Seeaufklärer vom Typ TU-142 festgestellt und bis zum Verlassen der Luftverteidigungszone eskortiert worden, teilte das Kommando für die Luftraumverteidigung (Norad) mit.

This photo provided by the U.S. Department of Defense shows a North American Aerospace Defense Command F-16 fighter aircraft intercepting Russian Tu-95 and Su-35 military aircraft near the Bering Stra ...
Bereits im Februar kam es zu Zwischenfällen vor Alaska.Bild: keystone

Die russischen Maschinen seien bei ihrem Vorstoss nicht in den kanadischen oder amerikanischen Luftraum eingedrungen. Nach Angaben von Norad, das die USA zusammen mit Kanada betreiben, waren an dem Einsatz mehrere Flugzeuge beteiligt: je zwei Kampfjets des US-Militärs vom Typ F-22 und F-35, vier Tankflugzeuge des Modells KC-135 sowie ein Awacs-Flugzeug zur Luftraumaufklärung vom Typ E-3 sowie zwei kanadische Kampfjets vom Typ CF-18 und ein Tankflugzeug CC-150.

Norad erklärte weiter, es gebe regelmässig solche Zwischenfälle mit russischen Flugzeugen. Diese würden nicht als Bedrohung aufgefasst. Nach Ansicht von Militärexperten nutzen Staaten ein solches Vordringen häufig, um die Verteidigung der betroffenen Länder zu testen.

Zuletzt hatte es etwa im Februar einen Zwischenfall gegeben, bei dem zwei russische Langstreckenbomber vom Typ TU-95, zwei Kampfjets vom Typ SU-35 und ein Luftraumaufklärungsflugzeug abgefangen worden waren.

Die Luftverteidigungszone liegt vor dem Luftraum eines Staates: Sie ist nicht Teil des Hoheitsgebiets, sondern bildet gewissermassen eine Pufferzone. Dort müssen sich alle Flugzeuge identifizieren und ihre Koordinaten bekanntgeben. Diese diene der Gewährleistung der nationalen Sicherheit, heisst es bei Norad. (sda/dpa)

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